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Corona-Krise im Allgäu

Gastronom aus Eisenberg: „Wir brauchen was anderes als den Lockdown“

Michael Steinacher ist Chef des Gockelwirts in Eisenberg. Nach seinen Erfahrungen lohnt sich „Essen to go“ unter der Woche kaum. Speisen zum Mitnehmen gibt es bei ihm deshalb nur am Wochenende.

Michael Steinacher ist Chef des Gockelwirts in Eisenberg. Nach seinen Erfahrungen lohnt sich „Essen to go“ unter der Woche kaum. Speisen zum Mitnehmen gibt es bei ihm deshalb nur am Wochenende.

Bild: Marina Kraut

Michael Steinacher ist Chef des Gockelwirts in Eisenberg. Nach seinen Erfahrungen lohnt sich „Essen to go“ unter der Woche kaum. Speisen zum Mitnehmen gibt es bei ihm deshalb nur am Wochenende.

Bild: Marina Kraut

Der Chef des Seelenwirtes in Eisenberg fordert von der Politik langfristigere Perspektiven. Das ständige „Auf und Ab ist nervenaufreibend“.
22.02.2021 | Stand: 06:00 Uhr

In normalen Zeiten wäre in diesen Monaten Hochsaison, sagt Paul Linder. Auf den beiden Kegelbahnen beim Seelenwirt in Eisenberg-Osterreuten würden Einheimische vor allem im Winter eine ruhige Kugel schieben. Das Sprichwort bezieht sich laut Duden auf das scheinbar ohne Kraftaufwand bewirkte Dahinrollen der Kugel auf der Kegelbahn. Doch ohne Kraft geht es in diesen Pandemie-Zeiten nicht: Lockdown, Öffnung, Lockdown „light“ und wieder Lockdown. Sollten die Zahlen weiter sinken, stehen wie von Bund und Ländern in den vergangenen Wochen beschlossen, erste Lockerungen – beispielsweise bei den Friseuren – an. Die Wirte und Hoteliers wollen aber eine langfristige Strategie.

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