Prem

Gautrachtenfest wirft Schatten voraus

D’Lechgauer Prem stecken schon mitten in den Vorbereitungen auf Juli.
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Von Arno Schaufler
01.07.2021 | Stand: 07:10 Uhr

Ganz im Zeichen des Gautrachtenfestes, das von 26. bis 28. Juli in Prem stattfinden wird, stand die Jahresversammlung des Trachtenvereins D’Lechgauer. Und so nahm die Veranstaltung auch im Bericht des Vorsitzenden Alfred Sieber einen breiten Raum ein. Die umfangreichen Vorbereitungen sind bereits bis auf das kleinste Detail beendet. Jedes Mitglied weiß bereits, wo und wann es eingeteilt ist. Man rechnet an diesen beiden Tagen mit über 4000 Leuten und rund 21 Musikkapellen sowie sieben Festwagen. „Prem befindet sich an diesen Tagen im Ausnahmezustand“, betonte Alfred Sieber. Bei solch einer Großveranstaltung müsse alles zusammenhalten. „Dies ist in Prem der Fall, sonst könnte man solch eine Aufgabe nicht schultern“, sagte Sieber. Dann dankte er allen für die Unterstützung des Vorstands und des Vereins.

Traditionell war die Versammlung musikalisch vom „Ziachduo“ Roman und Niklas eröffnet worden. Schriftführerin Nadine Ott berichtete dann über die Aktivitäten im vergangenen Jahr. Durch das saubere Auftreten der einzelnen Plattlergruppen würden sie einen bedeutenden Platz im Trachtengau einnehmen. Vorsitzender Alfred Sieber stellte besonders die zahlreichen ersten Plätze beim Preisplatteln heraus, ebenso die Teilnahme am Oktoberfestzug in München und die ausgezeichnete Jugendarbeit im Verein. Auch beteiligten sich die Trachtler im vergangenen Jahr mit ihrer schmucken Tracht wieder bei weltlichen und kirchlichen Veranstaltungen. Die Berichte der einzelnen Abteilungsleiter zeigten dabei das aktive und erfolgreiche Auftreten der einzelnen Plattler- und Musikgruppen im Trachtengau und darüber hinaus. Im Verein gibt es derzeit 42 aktive Plattler, die 27 Proben absolvierten und zusammen mit der Jugend bei vielen Veranstaltungen hervorragende Plätze belegten und den Verein durch ihr strammes Auftreten sehr gut repräsentierten. Einen kurzen Überblick über die neuen Datenschutzrichtlinien gab Alisia Sieber, die darstellte, dass es für die Vereine nicht einfach gewesen sei, diese umzusetzen.

Zweiter Bürgermeister Werner Sieber dankte im Namen der Gemeinde für die großartige Vereinsarbeit. „Ihr tragt dazu bei, was unsere Ortschaft so lebendig macht. Auf eure Jugendarbeit und auch die der anderen Ortsvereine sind wir stolz, dies ist eine bärige Sache“, sagt er. Denn die Jugend finde in den Vereinen Gemeinschaftsgeist, Freundschaft und positive Werte.