Verkehrsberuhigung

Gemeinderat Rieden: 30er Zone statt Spielstraße?

30er Zone oder doch Spielstraße behalten? Der Gemeinderat Rieden am Forggensee diskutierte in seiner vergangenen Sitzung darüber.

30er Zone oder doch Spielstraße behalten? Der Gemeinderat Rieden am Forggensee diskutierte in seiner vergangenen Sitzung darüber.

Bild: Arne Meyer, dpa (Symbolbild)

30er Zone oder doch Spielstraße behalten? Der Gemeinderat Rieden am Forggensee diskutierte in seiner vergangenen Sitzung darüber.

Bild: Arne Meyer, dpa (Symbolbild)

Rieden am Forggensee diskutierte die Empfehlung des Bauausschusses. Nun soll das Landratsamt befragt werden.
09.07.2021 | Stand: 18:00 Uhr

Über eine Änderung der Spielstraße in eine 30er Zone im Bereich Dorfplatz Osterreinen diskutierte der Gemeinderat Rieden am Forggensee engagiert.

Die Ratsmitglieder wollen die „Spielstraße“ sowie den roten Asphalt beibehalten: Beides sei doch für Verkehrsteilnehmer Grund genug den Fuß vom Gaspedal zu nehmen. Gleichzeitig wurde darauf hingewiesen, dass insbesondere um die Eisdiele der Verkehr in langsame Bahnen gelenkt werden müsse, weil dort im Sommer viele Menschen bis zur Straße stünden.

Diskussion über Ort der 30er Zone

Bürgermeister Andreas Haug informierte darüber, dass durch ein Ende der Spielstraße auch die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Kilometer pro Stunde und die Halteverbotszone im Anschluss zur Spielstraße aufgehoben würden.

Der Bauausschuss hatte empfohlen, die Verkehrsberuhigte Zone um den Dorfplatz aufzuheben und eine 30er Zone von Ortsschild zu Ortsschild plus Halteverbotszonen einzurichten. Obwohl dieser Schritt die beantragte Förderung um den Dorfplatz nicht tangiere, erteilte der Rat seine Absage zur Aufhebung des verkehrsberuhigten Bereiches im Kreuzungsbereich „Dorfplatz Osterreinen“. (Lesen Sie auch: Verkehr im Allgäu: Stau, Sperrung und Baustellen auf der B12)

Rechtliche Situation klären

Allerdings sprach sich das Gremium dafür aus, mit der Unteren Verkehrsbehörde des Landratsamtes Ostallgäu bezüglich der rechtlichen Situation Kontakt aufzunehmen. Sollte die verkehrsrechtliche Situation so sein, dass eine Beschilderung notwendig werden sollte, beauftrage der Gemeinderat die Verwaltung diese zu bestellen und entsprechend zu errichten.

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