Gymnasium

"Gorilla-Day" in Schwangau: Profis aus Actionsportarten begeistern 140 Schülerinnen und Schüler

Gut ankamen auch die vielen Actionsportarten wie beispielsweise Freestyle-Frisbee, die im Rahmen des „Gorilla-Day“ angeboten wurden.

Gut ankamen auch die vielen Actionsportarten wie beispielsweise Freestyle-Frisbee, die im Rahmen des „Gorilla-Day“ angeboten wurden.

Bild: Alexander Berndt

Gut ankamen auch die vielen Actionsportarten wie beispielsweise Freestyle-Frisbee, die im Rahmen des „Gorilla-Day“ angeboten wurden.

Bild: Alexander Berndt

20 Profis aus verschiedenen Freestyle- und Actionsportarten zeigen ihre Fähigkeiten. Schüler dürfen auch selber ausprobieren. Es gab einen Überraschungsgast.
15.10.2021 | Stand: 15:45 Uhr

Der jüngst am Gymnasium Hohenschwangau veranstaltete „Gorilla-Day“ hatte nichts mit Affen zu tun. Etwa 20 Profis sieben verschiedener Freestyle- und Actionsportarten bewiesen bei diesem ersten an dieser Schule über die Bühne gegangenen Workshop allerdings schon fast tierische Fähigkeiten. Mit körperlichem Einsatz sensibilisierten die Sportler etwa 140 Schüler der sechsten und siebten Jahrgangsstufe für mehr Beweglichkeit – so wie sich das Sportlehrer Sebastian Kiesel vorgestellt hat.

Projekt am Gymnasium Hohenschwangau dient der Gesundheitsförderung

Der Lehrer hat das Projekt des Gesundheitsförderungs- und Bildungsprogramms „Gorilla Plus Schulprogramm“ für das Gymnasium Hohenschwangau quasi in Eigeninitiative an Land gezogen, in dessen Rahmen die Schüler in den nächsten beiden Jahren an diversen Workshops teilnehmen. Und während sie sich dabei unter professioneller Anleitung in vor allem bei Jugendlichen dieser Altersklasse angesagten Sportarten wie Skate- und Longboard fahren, Parkour laufen, Freestyle-Fußball und -Frisbee, Breakdance und Beatbox ausprobieren können, erhalten sie zudem wertvolle Tipps zum Thema Nachhaltigkeit und Ernährung.

Immerhin soll das „Gorilla-Programm“ die Schule in den kommenden zwei Jahren auch mit monatlich aktualisierten, saisonalen Kochrezepten und diversen anderen Lektionen versorgen, unterstreicht Kiesel den Plan für die Zukunft. Beim Premierentag fanden insbesondere die verschiedenen Freestyle-, Fun- und Actionsport-Workshops das sehr große Interesse der zwölf und 13 Jahre alten Gymnasiasten, deren sich beispielsweise Skateboard-Weltmeister Tobias Kupfer annahm.

Schüler probierten auch Skate- und Longboardfahren aus

Da das Wetter an diesem Tag gut mitspielte, konnten die Workshop-Teilnehmer neben dem Skate- und Longboardfahren auch Freestyle-Fußball und -Frisbee im Freien üben. Dagegen konnten die Beatboxer, Breakdancer und Parkour-Athleten in verschiedenen Sporthallen des Gymnasiums nicht nur ihre körperliche Geschicklichkeit, sondern auch geistige Auffassungsgabe beim Erlernen von Tänzen unter Beweis stellen.

Vielen dürfte es schließlich so ähnlich wie dem zwölfjährigen Benedikt Haff-Winkelmann aus Pfronten gegangen sein, der beim Freestyle-Fußball anschaulich miterleben durfte, wie schwierig es ist, sich manche Tricks der Profis anzueignen. Einer dieser Profis wurde denn auch besonders intensiv von zahlreichen Schülern belagert, als diese ihn in dem bekannten 20 Jahre alten Youtuber Jannik Freestyle alias Jannik Singpiel, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, erkannten und massenweise um Autogramme baten, die dieser bereitwillig gab. Für das tausendmalige Jonglieren des Fußballs sowie ein dreifaches „Around the world“, wie es Singpiel draufhat, muss jedoch wohl nicht nur Haff noch ein ganzes Weilchen fleißig trainieren.

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