Vortrag in Pfronten zur Landwirtschaft

Vortrag in Pfronten von Bundestagsabgeordneten: Kleinbetriebe für die Zukunft der Landwirtschaft

Der Besuch des grünen Bundestagsabgeordneten Kal Bär in Pfronten zog etwa 30 Interessierte in den Gasthof Engel in Kappel.

Der Besuch des grünen Bundestagsabgeordneten Kal Bär in Pfronten zog etwa 30 Interessierte in den Gasthof Engel in Kappel.

Bild: Christian Mörken

Der Besuch des grünen Bundestagsabgeordneten Kal Bär in Pfronten zog etwa 30 Interessierte in den Gasthof Engel in Kappel.

Bild: Christian Mörken

Karl Bär (Die Grünen) skizziert seine Ideen zum Artenschutz in Pfronten. Etwa 30 Interessierte kommen in den Gasthof Engel. Im Mai gewann Bär einen Prozess.
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Von Christian Mörken
04.08.2022 | Stand: 12:00 Uhr

Die Folgen des Artensterbens, die Gefahren von Pestiziden wie Glyphosat und daraus resultierende Maßnahmen der Bundesregierung sowie der EU für die Landwirtschaft waren Themen eines Besuch des Bundestagsabgeordneten Karl Bär von Bündnis 90/Die Grünen in Pfronten. Knapp 30 Bürgerinnen und Bürger aus Pfronten und Umgebung kamen dazu in den Gasthof Engel nach Pfronten-Kappel. Eingeladen hatte der Ortsverband der Grünen zum Thema: „Artenschutz und Landwirtschaft – kann das gehen?“

Bär skizziert in Pfronten die Landwirtschaft der Zukunft

In dem einstündigen Vortrag beschrieb Bär die Maßnahmen der Bundesregierung und skizzierte die Landwirtschaft der Zukunft, die hauptsächlich auf kleinen, familiären Biobetrieben basiert, bei der nicht mehr die Größe der Betriebe, sondern die nachhaltige Bewirtschaftung für die Unterstützung der EU entscheidend ist. Dabei zeigte er auf, wie eine solche Landwirtschaft sowohl gute und ausreichende Nahrungsmittel für Mensch und Tier produzieren kann, als auch Raum für den Artenschutz lässt. Im Anschluss an den Vortrag gab es viele Fragen.

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Prozess: Bär sorgte mit Plakataktion für Aufsehen

Der 37-jährige Agrarökonom Bär sitzt seit September 2021 im Bundestag und ist Obmann im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft. Bekannt wurde der Holzkirchner 2017 durch den Prozess, den Südtiroler Apfelbauern gegen ihn angestrengt hatten, nachdem Bär mit einer Plakataktion auf den starken Einsatz von Pestiziden in Südtirol aufmerksam gemacht hatte. Im Mai 2022 wurde Bär freigesprochen.