Jugendbasar

Hot Dogs und coole Klamotten im Bahnhof Pfronten Ried

Auch Linus Vogler und Karl Babel (von links) boten beim ersten Jugendbasar in Pfronten ihre Klamotten an.

Auch Linus Vogler und Karl Babel (von links) boten beim ersten Jugendbasar in Pfronten ihre Klamotten an.

Bild: Matthias Wörz

Auch Linus Vogler und Karl Babel (von links) boten beim ersten Jugendbasar in Pfronten ihre Klamotten an.

Bild: Matthias Wörz

Erstmals organisiert das Gemeinschaftswerk Pfronten den Second-Hand-Kleidermarkt. Nach der guten Resonanz gibt es vielleicht eine Wiederholung im Herbst.
15.04.2022 | Stand: 15:00 Uhr

Von Jugendlichen, für Jugendliche: Das war das Motto beim ersten Jugendbasar „Coole Klamote“ im Bahnhofsgebäude Pfronten-Ried. Dort hatten Teenager, aber auch jung gebliebene Erwachsene die Gelegenheit, alte Klamotten zu verkaufen oder gebrauchte Kleidungsstücke zu erwerben. Zusätzlich gab es Kaffee und Kuchen, aber auch, ganz altersgerecht, Hot-Dogs und Cola.

Bahnhof wieder beleben

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Gemeinschaftswerk Pfronten. „Unser Ziel ist es den Bahnhof wieder zum Leben zu erwecken und wir wollten dabei auch speziell die Jugend mit einbinden“, sagt Initiatorin Karin Menge. Laut ihr sind Kleiderbasare für Jugendliche eher selten. „Meist wird so was nur für kleinere Kinder angeboten“, erklärt sie. Und so entstand die Idee eines Jugendbasars. Die Jugendlichen sollten dabei allerdings auch selbst aktiv mitwirken und organisieren. „Zuerst waren sie vermutlich etwas skeptisch, aber ich denke, jetzt war es ein toller Tag für alle Beteiligten“, sagt Menge. So haben die Teenager unter anderem über ihre Instagram-Kanäle Werbung für den Verkauf gemacht.

Mit Verkaufszahlen zufrieden

„Wir würden uns solche Angebote für unsere Altersgruppe in Pfronten häufiger wünschen“, sagen Karl Babel (14) und Luis Vogler (15) an dem Tag. Für sie sei der Basar eine tolle Veranstaltung gewesen. „Wir konnten Kleidungsstücke, die nur rumliegen, loswerden und haben gleichzeitig noch Geld bekommen“, freuen sich die Jugendlichen. Mit ihren Verkaufszahlen an dem Tag waren sie mehr als zufrieden.

Sehr angenehme Stimmung

Auch Karin Menge blickt positiv auf den Basar zurück: „Es war viel mehr los als wir erwartet haben, und wir hatten eine sehr angenehme Stimmung vor Ort“, erzählt sie. Kein Wunder, dass die Veranstaltung wiederholt werden soll: „Wir können uns gut vorstellen, so etwas im Herbst erneut zu organisieren.“