Rettungseinsatz im Kenzengebiet

Im Gumpenkar Knie verdreht: Heli birgt Tourengeher

Bergwacht

Die Rettungskräfte kümmerten sich um den Verletzten im Kenzengebiet, der es aus eigener Kraft nicht mehr schaffte, mit seinen Skiern abzufahren.

Bild: Zimmermann

Die Rettungskräfte kümmerten sich um den Verletzten im Kenzengebiet, der es aus eigener Kraft nicht mehr schaffte, mit seinen Skiern abzufahren.

Bild: Zimmermann

Die Bergwacht Steingaden rückte am Ostermontag aus, um einen verletzten Skitourengeher zu retten. Aufgrund starker Windböen, war die Bergung schwierig.
07.04.2021 | Stand: 12:00 Uhr

Einen verletzten Skitourengeher musste die Bergwacht Steingaden-Peiting am Ostermontag im Kenzengebiet per Helikopter bergen. Der Mann hatte sich bei einer Abfahrt zur Gumpenkar-Hütte im schweren Schnee das Knie verdreht und es war ihm nicht möglich, aus eigener Kraft weiter mit den Skiern abzufahren.

Schwangau: Mann verdreht sich Knie bei Abfahrt

Um dem Verunglückten so schnell wie möglich zu helfen, forderte der Bergwacht-Einsatzleiter einen Hubschrauber mit Seilwinde an. Ein Luftretter der Bergwacht war zuvor am Landeplatz vor der Rettungswache Steingaden zugestiegen und wurde zur Einsatzstelle geflogen. Bei einsetzenden starken Windböen gestaltete sich die Rettung zunächst schwierig, teilt die Bergwacht mit. Aber der Pilot habe mit viel Geschick und der Unterstützung seines Windenoperators den Bergwachtler zum Patienten mit der Winde ablassen können.

Nach einer kurzen Erstversorgung wurde der Skitourengeher dann auch in den Hubschrauber aufgenommen und zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus transportiert.

Seit kurzem im Einsatz hat die Bergwacht Steingaden-Peiting übrigens auch ihr neues Berg-Rettungsfahrzeug, einen VW Amarok.

Seit kurzem neu im Einsatz bei der Bergwacht Steingaden-Peiting: dieser VW Amarok.
Seit kurzem neu im Einsatz bei der Bergwacht Steingaden-Peiting: dieser VW Amarok.
Bild: Zimmermann

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