Sachverständiger erklärt im Gemeinderat

Damit keine Gefahr mehr besteht: In Schwangau werden 30 Bäume gefällt

In Schwangau müssen aus Sicherheitsgründen Bäume gefällt werden. Diese sollen ersetzt werden.

In Schwangau müssen aus Sicherheitsgründen Bäume gefällt werden. Diese sollen ersetzt werden.

Bild: Arne Dedert (Symbolfoto)

In Schwangau müssen aus Sicherheitsgründen Bäume gefällt werden. Diese sollen ersetzt werden.

Bild: Arne Dedert (Symbolfoto)

Die Bäume sollen ersetzt werden, teilt Bürgermeister Stefan Rinke mit. Die Fällungen und weitere Arbeiten seien notwendig, damit Bürger nicht gefährdet werden.
14.01.2021 | Stand: 06:00 Uhr

Etwa 30 Bäume müssen im Gemeindegebiet Schwangau gefällt werden. Zu diesem Ergebnis komme ein Sachverständiger, teilte Bürgermeister Stefan Rinke (CSU) während der Gemeinderatsitzung mit. Hintergrund sei die Verkehrssicherungspflicht, denn die Gemeinde sei zur „Abwehr von Gefahren für Leib und Leben ihrer Einwohner und Gäste verpflichtet“. Dazu gehört die Sicherheit von Straßen, Wegen, Parks und Plätzen.

Digitales Baumkataster erstellen

Die Gemeinde hat im vergangenen Jahr beschlossen, einen digitalen Baumkataster zu erstellen. Demnach gebe es in Schwangau einen relevanten Bestand von etwas über 1000 Bäumen – 400 davon seien bereits dokumentiert. Ein Sachverständiger kommt zu dem Ergebnis, dass in etwa 150 Fällen Totholz und gebrochene Äste entfernt werden müssen. Zusätzlich muss der Bauhof 30 Bäume fällen. Die Arbeiten laufen bis zum 1. März.

Bäume sollen eins zu eins ersetzt werden

Rinke weist daraufhin, dass die gefällten Bäume eins zu eins ersetzt werden und die Gemeinde auch Daten unter anderem über Wachstum, Resistenz und Größe berücksichtigt. „Insbesondere werden die neuen Rahmenbedingungen durch Klimaänderungen und deren Folgen bei den Nachpflanzungen miteinbezogen.“

(Lesen Sie hier, wieso die Tourist Information in das Schlossbrauhaus einzieht.)