Hohenschwangau

Japaner sind genervt, weil sie nicht nach Neuschwanstein können

Mittels Video-Chat hält der Wittelsbacher Ausgleichsfonds in Hohenschwangau Kontakt zu Reiseveranstaltern in Japan, die inzwischen ziemlich „genervt“ sind vom Reiseverbot in ihrem Heimatland.

Mittels Video-Chat hält der Wittelsbacher Ausgleichsfonds in Hohenschwangau Kontakt zu Reiseveranstaltern in Japan, die inzwischen ziemlich „genervt“ sind vom Reiseverbot in ihrem Heimatland.

Bild: WAF

Mittels Video-Chat hält der Wittelsbacher Ausgleichsfonds in Hohenschwangau Kontakt zu Reiseveranstaltern in Japan, die inzwischen ziemlich „genervt“ sind vom Reiseverbot in ihrem Heimatland.

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Per Videochat hält der Wittelsbacher Ausgleichsfonds Kontakt zu Reiseveranstaltern in Fernost. Wie dort die Stimmung ist und wann sie auf Rückkehr hoffen.

08.09.2020 | Stand: 14:33 Uhr

Nichts geht mehr, weder Aus- noch Einreise. Und das seit März. Wegen Corona dürfen die Japaner, seit jeher eine der wichtigsten Besuchergruppen der Königsschlösser in Hohenschwangau, ihr Land nicht verlassen. Der Besuch von Touristen aus Nippon sei dadurch von vielen „Tausenden auf Null“ zurückgegangen, erklärt Thomas Günter, Leiter der Marketingabteilung beim Wittelsbacher Ausgleichsfonds (WAF).

Japaner können auch weiterhin nicht nach Schloss Neuschwanstein

Wie es weitergehen soll, darüber führte er jetzt drei Tage lang Gespräche mit Reiseveranstaltern aus ganz Japan. Die einzelnen Online-Gespräche mit Blickkontakt zum jeweiligen Gesprächsteilnehmer mittels Bildschirm, sogenannte „Webinare“, dauerten dabei jeweils rund 15 bis 20 Minuten und drehten sich hauptsächlich um die allgemeine Besuchssituation rund um Schloss Neuschwanstein, das als das „Topsymbol für Europa“ schlechthin gelte.

Wegen Corona bleiben die Gäste aus Fernost in Hohenschwangau aus

Während es Günter bei dem Kommunikationsaustausch in erster Linie darum ging, „ nicht in Vergessenheit zu geraten“, hätten ihn seine überwiegend weiblichen asiatischen Gesprächspartner deutlich signalisiert, dass sie ziemlich „genervt“ seien von den Corona-Reisebeschränkungen. Schließlich erlaubten es diese Japanern genauso wenig, ihr Land zu verlassen, wie es Ausländern seit März gestattet sei, nach Japan zu reisen. Der Besuch japanischer Touristen sei dadurch quasi zum Erliegen gekommen, erklärt Günter. Aus Japan habe er die Rückmeldung erhalten, dass man dort darauf hoffe, im kommenden Frühjahr auch wieder nach Bayern reisen zu dürfen, wo sicher nicht nur der Wittelsbacher Ausgleichfonds die Gäste aus Asien herzlich willkommen heißen würde.

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