Kunst im Dorfmuseum

Künstler Rainer Etzrodt stellt in seiner Wahlheimat Lechbruck aus

Rainer Etzrodt (links) bei der Eröffnung seiner Ausstellung im Flößermuseum. Im Vordergrund einige seiner Arbeiten aus Holz und anderen Materialien.

Rainer Etzrodt (links) bei der Eröffnung seiner Ausstellung im Flößermuseum. Im Vordergrund einige seiner Arbeiten aus Holz und anderen Materialien.

Bild: Stefan Fichtl

Rainer Etzrodt (links) bei der Eröffnung seiner Ausstellung im Flößermuseum. Im Vordergrund einige seiner Arbeiten aus Holz und anderen Materialien.

Bild: Stefan Fichtl

Seit einem Jahr ist der in Duisburg geborene Hobbykünstler Rainer Etzrodt Bürger der Gemeinde Lechbruck am See. Was er jetzt im Flößermuseum ausstellt.
15.08.2020 | Stand: 07:00 Uhr

Seit einem Jahr ist der in Duisburg geborene Hobbykünstler Rainer Etzrodt Bürger der Gemeinde Lechbruck am See. Nach einigen Ausstellungen in Nordrhein-Westfalen stellt er jetzt im Flößermuseum seiner neuen Wahlheimat aus. Noch bis 6. September können die Werke dort besichtigt werden.

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Das Motto seiner Arbeit heißt "suchen und finden"

Etzrodt bezeichnet sich selbst als Autodidakten, denn erst über viele Umwege und einen besonderen Bezug zur Natur führte es ihn nach einem erfüllten Berufsleben im Ruhestand zur Objektkunst. Unter dem Motto „suchen und finden“ entstehen seine Objekte meistens aus Holz, gerne aber auch anderen Materialien.

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Bearbeites Holz trifft auf angeschwemmtes und Wurzelstücke

Erst gesucht und dann hoffentlich auch gefunden entstehen später ganz besondere „Beziehungen“ zwischen den Fundstücken, die zwar jedes für sich eine eigene, nach der Zusammenführung aber in der Symbiose eine ganz andere oder oftmals sehr differenziert zu interpretierende Aussagekraft oder Bedeutung bekommen. Dabei werden oftmals handwerklich und industriell bearbeitetes Holz mit naturgeformtem Schwemmholz oder Wurzelstücken in Verbindung gebracht, die nach der „Zusammenkunft“ neu betrachtet werden können.