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Verkehrssicherheit

„Mit Volldampf ins letzte Jahrtausend“ - Kein Schutzstreifen für Radfahrer nahe der Füssener Altstadt

Stau

In der Luitpoldstraße in Füssen staut sich immer wieder und wird es eng für Radfahrer. Die Idee, beim anstehenden Umbau der Straße auch einen Schutzstreifen für Fahrradfahrer zu schaffen, fand aber keine Mehrheit im Füssener Stadtrat.

Bild: Heinz Sturm/Archiv

In der Luitpoldstraße in Füssen staut sich immer wieder und wird es eng für Radfahrer. Die Idee, beim anstehenden Umbau der Straße auch einen Schutzstreifen für Fahrradfahrer zu schaffen, fand aber keine Mehrheit im Füssener Stadtrat.

Bild: Heinz Sturm/Archiv

Wer durch die stark befahrene Luitpoldstraße radelt, muss sich den Platz weiterhin mit Autos teilen. Der Füssener Stadtrat lehnt den Vorschlag ab. Die Gründe.
16.07.2021 | Stand: 06:00 Uhr

Wer durch die stark befahrene Luitpoldstraße in Füssen radelt, wird sich den Platz weiterhin mit dem motorisierten Verkehr teilen müssen: Der Antrag von Dr. Martin Metzger (Bürger für Füssen), einen einseitigen Schutzstreifen für den Radverkehr zu schaffen, fand keine Mehrheit im Stadtrat. Zumal der Vorschlag auch bei Behörden auf wenig Gegenliebe stieß. Was Metzger verärgerte: Von „Betonköpfen“ im Straßenbauamt sprach er, die verkehrspolitisch „mit Volldampf ins letzte Jahrtausend“ steuerten. Hier werde die Chance vergeben, die Gefahrensituation für Radfahrer zu entschärfen – das sei „ätzend“.

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