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Kindergarten: In Lechbruck rücken die Bagger an

Kindergarten

Klein und Groß freuen sich, dass der Bau des neuen Lechbrucker Kindergartens beginnt. Neben Einrichtungsleiterin Irene Notz und einigen ihrer Schützlinge waren (von links) Bürgermeister Werner Moll, Alois Brenner und Stefan Lieb vom Architekturbüro Martin und Brenner, Florian Natzeder vom gleichnamigen Lechbrucker Baggerbetrieb und Franz Schichtl vom Bauunternehmen Schichtl beim offiziellen Spatenstich dabei.

Bild: Alexandra Decker

Klein und Groß freuen sich, dass der Bau des neuen Lechbrucker Kindergartens beginnt. Neben Einrichtungsleiterin Irene Notz und einigen ihrer Schützlinge waren (von links) Bürgermeister Werner Moll, Alois Brenner und Stefan Lieb vom Architekturbüro Martin und Brenner, Florian Natzeder vom gleichnamigen Lechbrucker Baggerbetrieb und Franz Schichtl vom Bauunternehmen Schichtl beim offiziellen Spatenstich dabei.

Bild: Alexandra Decker

Wenn alles nach Plan läuft, soll das neue Gebäude bis Februar 2023 fertig sein. Dann ist genug Platz für vier Gruppen und alle anderen nötigen Räume. Auch für den Altbau gibt es Pläne. Noch sind die Verhandlungen aber nicht abgeschlossen
06.11.2021 | Stand: 12:00 Uhr

Der Bagger steht bereit und Montag ist es soweit: Der Bau des neuen Lechbrucker Kindergartens beginnt. Wenn alles nach Plan läuft, soll er im Februar 2023 fertig sein, sagte Franz Schichtl, Chef des gleichnamigen Bauunternehmens aus Halblech, das die Arbeiten durchführt. „Wir können es gar nicht erwarten“, freute sich Kindergartenleiterin Irene Notz gestern beim offiziellen Spatenstich darüber, bald mehr Platz zu haben.

Räumliche Enge ist der Hauptgrund für den Neubau. Im alten Gebäude war nicht mehr genug Platz für die benötigten vier Gruppen und die anderen Zimmer, zum Beispiel Mehrzweckraum und Küche, die in einem Kindergarten nach aktuellem Standard vorhanden sein müssen.

Altbau erst 40 Jahre alt

„Der Kindergarten ist erst 40 Jahre alt und das Gebäude in seiner Substanz gut“, sagte Lechbrucks Bürgermeister Werner Moll. Ein solches Haus reiße man nicht ab, nur weil es zu klein ist. Dieser Gedanke und die Tatsache, dass die räumliche Enge laut Architekt Alois Brenner eine Sanierung auf aktuelle Standards nicht zugelassen hätte, brachten am Ende die Entscheidung für den Neubau. Außerdem spielten die Kosten eine Rolle. Wäre das alte Gebäude saniert worden, hätten die Kinder während der Bauzeit in teuren Containern untergebracht werden müssen. Jetzt können sie bis zum Umzug in die neuen Räume im Altbau bleiben. Dessen Betriebserlaubnis ist zwar offiziell zum September 2021 erloschen. Da aber sichtbar ist, dass die Gemeinde mit dem Bau beginnt, zeigen sich die zuständigen Behörden bisher kulant.

Kosten: Vier Millionen Euro

Kostentechnisch liegt der Neubau laut Moll bei etwa vier Millionen Euro, die zum Teil über Zuschüsse beglichen werden können. Errichtet wird der zweigeschossige Kindergarten mit einer Bruttogeschossfläche von 515 Quadratmetern auf einer Wiese südlich der Lechhalle, die sich dann zwischen Krippe und Kindergarten befindet. Beide Gebäude sollen aber mit einem Weg hinter der Halle verbunden werden. So können die Kindergartenkinder weiter den vorhandenen Garten nutzen. Zusätzlich bekommen sie einen eigenen. In diesen soll laut Brenner der Hang hinter dem Neubau integriert werden. Dem Architekten schwebt dort eine Erlebnisspielfläche zum Beispiel mit einem kleinen Seilgarten vor.

Der Altbau soll „einer anderen sozialen Nutzung zugeführt werden“, sagte Moll. Wofür genau, ist aber unklar, da derzeit noch die Verhandlungen mit der Kirche laufen, der das Gebäude gehört.

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