Umweltzertifikat

Kirchengemeinde Füssen will sich um das Zertifikat „Grüner Gockel“ bewerben

Die Christuskirche in Füssen ist der Ort der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde. Für ein Umweltzertifikat müssen alle Kirchengebäude und ihre Energiekennzahlen erfasst werden.

Die Christuskirche in Füssen ist der Ort der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde. Für ein Umweltzertifikat müssen alle Kirchengebäude und ihre Energiekennzahlen erfasst werden.

Bild: Philomena Willer

Die Christuskirche in Füssen ist der Ort der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde. Für ein Umweltzertifikat müssen alle Kirchengebäude und ihre Energiekennzahlen erfasst werden.

Bild: Philomena Willer

Die Kirchengemeinde Füssen will sich um das Zertifikat „Grüner Gockel“ bewerben. Bis das Zertifikat da ist, gibt es noch einige Hürden zu meistern.
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Von Redaktion Allgäuer Zeitung
14.10.2021 | Stand: 08:20 Uhr

Einstimmig und mit der absoluten Überzeugung, die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde in Füssen auf einen zukunftsweisenden Weg zu bringen, hat der Kirchenvorstand die Umsetzung der Zertifizierung „Grüner Gockel“ beschlossen. Dabei handelt es sich um ein an die Umweltstandard EMAS angelegtes Konzept, durch das bereits viele Kirchengemeinden in Deutschland aktiv zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen.

Der Auftakt für die Kirchengemeinde, die aktiv andem Projekt mitwirken soll, wird am Sonntag, 10. Oktober, um 10 Uhr in einem themenspezifischen Gottesdienst in der evangelischen Christuskirche gesetzt. Alle Interessierten sind eingeladen daran teilzunehmen.

Thema Umwelt ist bei der Kirche nicht neu

Das Thema Umweltschutz ist in der Kirchengemeinde nicht neu, es gibt bereits seit vielen Jahre einen sehr aktiven Umweltausschuss, der auch durch die fachliche Zusammensetzung der Mitglieder verstärkt Impulse in und um die Christuskirche Füssen und deren angeschlossene Institutionen zur Verbesserung der Umweltleistung setzt.

Pfarrer Neubert.
Pfarrer Neubert.
Bild: Heike Heel

„Mit dem grünen Gockel hat man jetzt auch eine Vergleichsfläche, mit der man die eigenen Aktivitäten besser bewerten und weiter optimieren kann“, ist sich die verantwortliche Projektleiterin für die geplante Zertifizierung, die Försterin und Vertrauensfrau des Kirchenvorstandes, Annerose Schneider, sicher. Zusammen mit dem Umwelt-Team gibt es aber auf dem Weg bis zum erfolgreichen Zertifikat einige Hürden zu nehmen.

Kirchengemeinde Füssen: Noch große Hürden

Neben der Erfassung der Energiekenndaten aller zur Kirchengemeinde gehörenden Gebäude müssen auch gezielte Aktivitäten zur Verbesserung der Umweltleistung und zum Umweltschutz geplant, umgesetzt und bewertet werden. Wenn die Reife des Umwelt- und Energiemanagementsystems als ausreichend bewertet wird, erfolgt eine externe Zertifizierung.

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„Wir sind überzeugt, dass es genau der richtige Zeitpunkt ist, auch ein solch wichtiges politisches Thema in der Gemeinde anzupacken“, sagt Pfarrer Peter Neubert und ergänzt: „Gerade die Jugend soll durch die vielfältigen Aktivitäten erfahren, wie lebendig, lebensnah und wichtig kirchlicher Zusammenhalt sein kann.“