Tischtennis

Krönen Seeger Tischtennisspieler ihre starke Saison?

Jörg Stuttgen (rechts) beim Sieg des TSV gegen die TTF Günztal am vergangenen Spieltag.

Jörg Stuttgen (rechts) beim Sieg des TSV gegen die TTF Günztal am vergangenen Spieltag.

Bild: Rebhan

Jörg Stuttgen (rechts) beim Sieg des TSV gegen die TTF Günztal am vergangenen Spieltag.

Bild: Rebhan

TSV Seeg-Hopferau-Eisenberg hat starke Wochen hinter sich. In der Relegation geht es nun um den Aufstieg in die Landesliga.
18.04.2022 | Stand: 12:00 Uhr

Für Jörg Stüttgen, Tischtennisspieler aus Leidenschaft, geht der Blick in Richtung des letzten April-Wochenendes. Für ihn und seine Kollegen von der ersten Mannschaft des TSV Seeg-Hopferau-Eisenberg geht es dann um einen möglichen Wiederaufstieg von der Bezirksoberliga Schwaben Süd in die Landesliga.

Nur einer wird sich durchsetzen

Drei Teams, neben den Allgäuern auch Langweid und Thannhausen II, treten an. Während Langweid in der Runde um den Verbleib in der Landesliga kämpft, wollen Seeg-Hopferau-Eisenberg und Thannhausen II aus der Bezirksoberliga aufsteigen. Doch nur einer wird sich am Ende durchsetzen. „Für uns war es in jedem Fall eine gute Saison, auch wenn der Aufstieg nicht klappen sollte“, kommt Stüttgen, der auch Kapitän der ersten Mannschaft ist, schon zu einem positiven Fazit.

"Es läuft. Wir haben Spaß."

Einzig gegen Seifriedsberg hat die Mannschaft verloren – und hielt sogar mit dem vor der Saison als klaren Favoriten ausgemachten TSV Schwabmünchen II gut mit. „Wir sind ein gesunder Verein“, begründet Stüttgen den Erfolg der Ostallgäuer Tischtennisspieler. Der TSV stellt neben sechs Herren-Teams, auch zwei Damen-Mannschaften und weiß von recht regem Zulauf in der Jugend zu berichten. „Es läuft. Wir haben Spaß“, sagt Stüttgen kurz und knackig.

Der 42-jährige Kapitän ist auch mit seiner eigenen Leistung zufrieden, insbesondere im Saisonendspurt habe er „alles raushauen können“. Wettgemacht wurde somit eine kleine Leistungsdelle, die Stüttgen vorher als Folge einer Corona-Infektion bei sich ausgemacht hatte.

Ende des Monats wird also feststehen, ob es für Seeg-Hopferau-Eisenberg eine gute oder gar eine überragende Saison wird. Doch wie groß die Chancen in der Aufstiegsrelegation nun sein werden, das vermag der 42-Jährige nicht abzuschätzen. Die kommenden Gegner hätten im Saisonverlauf – wohl auch als Reaktion auf die Corona-Lage – viele unterschiedliche Spieler eingesetzt. „Im Tischtennis kann dir ein Gegner liegen und ein anderer so gar nicht“, erklärt Stüttgen. Über Siege und Niederlagen werde also maßgeblich entscheiden, wer beim Gegner am Tisch auftaucht. „Wir sind froh, dass wir vermutlich relativ komplett antreten können“, sagt Stüttgen.

Die Qualität für die Landesliga hat Seeg

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Auswirkungen hat das Saisonfinale auf jeden Fall. Der Verband stellt derzeit die Ligen von unten nach oben um. In der nächsten Spielzeit werden in der Bezirksoberliga aus sechsköpfigen Mannschaften Vierer-Teams. In der Landesliga soll dieser Umbau erst ein Jahr später erfolgen. Bliebe Seeg-Hopferau-Eisenberg in der Bezirksoberliga würden zwei Spieler „runterrutschen“, wie Stüttgen es nennt. Auch deshalb wäre ein Aufstieg durchaus erstrebenswert. „Wenn wir es schaffen, dann gehen wir auch hoch“, sagt er. „Ich denke, dass wir durchaus die Qualität hätten, um in der Landesliga mitzuspielen.“