Im Flößermuseum

Maskerade mit Politikern jetzt in Lechbruck

maskerade

Auch eine Armin-Laschet-Maske darf bei der Ausstellung im Flößermuseum nicht fehlen.

Bild: Fotos: Johanna Lang

Auch eine Armin-Laschet-Maske darf bei der Ausstellung im Flößermuseum nicht fehlen.

Bild: Fotos: Johanna Lang

Neben speziellen Masken werden auch Cartoons von Erik Liebermann augestellt. Eine Spitzenkandidatin ist ein wenig unvorteilhaft getroffen.
11.09.2021 | Stand: 12:00 Uhr

Wir sind ja Masken seit einiger Zeit gewöhnt. Doch die Maskenausstellung im Flößermuseum Lechbruck hat mit den Gebrauchsmaske nichts zu tun, dafür aber möglicherweise mit dem derzeit laufenden Bundestagswahlkampf. Michael Stöhr hat viele Politiker in Masken dargestellt, die derzeit dort unter dem Motto „Maskerade – das zweite Gesicht“ zu sehen sind.

Wärmeflasche als Angela Merkel

Die eine oder andere Maske lässt schmunzeln, wenn auch nicht alle Politiker, die an der Wand hängen, sofort erkennbar sind. Ob sie dazu beitragen, das Kreuz heuer einmal an anderer Stelle zu machen, sei dahin gestellt. Erstaunlich aber, welche Materialien der Künstler manchmal verwendet. Neben dem üblichen Pappmaschee nahm er unter anderem eine antike Wärmflasche für das Konterfei von Angela Merkel her.

Mit komödiantischem Blick

Auch dürfen im Wahlkampf die drei Kanzlerkandidaten nicht fehlen, weshalb sie nebeneinander an der Wand hängen. Wobei hier die Grünen-Kandidatin schon ein wenig ungünstig weg kommt, weil sie deutlich älter wirkt und doch sehr geschwollene Wangenknochen hat. Aber da muss der geneigte Besucher schon großzügig sein, sind doch alle Masken mit einem komödiantischen Blick zu betrachten. In der Mitte der Ausstellung findet der Karikaturist Erik Liebermann einen Ehrenplatz. Seine ausgestellten und berühmten Cartoons zeigen ebenfalls die oder andere Situation mit der Maske, allerdings sind das Alltagssituationen, wie sie uns seit eineinhalb Jahren durchaus hätten widerfahren können.

„Humor ist, wenn man trotzdem lacht“, sagt der schlaue Volksmund. Daher ist die derzeit geltende Maskenpflicht nach der Betrachtung der Karikaturen doch nicht mehr all zu schlimm.

Wer also einen kurzweiligen Ausflug in die Ausstellung bis zum 26. September zu den üblichen Öffnungszeiten unternehmen möchte, wird ganz sicher gut gelaunt und vielleicht auch lachend das Flößermuseum wieder verlassen.

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