Bildung

Max Bertl führt den Schulverband Steingaden

Schulverband Steingaden

Steingadens Bürgermeister Max Bertl (links) ist neuer Vorsitzender des Schulverbands. Andreas Echtler ist Stellvertreter.

Bild: Ursula Fröhlich

Steingadens Bürgermeister Max Bertl (links) ist neuer Vorsitzender des Schulverbands. Andreas Echtler ist Stellvertreter.

Bild: Ursula Fröhlich

Der neue Steingadener Bürgermeister übernimmt Vorsitz des Gremiums, sein Kollege Andreas Echtler aus Prem wird sein Stellvertreter

Von Ursula Fröhlich
15.06.2020 | Stand: 12:00 Uhr

„Es sind die letzten Ämter, die ich heute loswerden will“, hatte Altbürgermeister Xaver Wörle die Sitzung in der Grundschulaula eingeleitet. 24 Jahre lang stand er in seinem Amt als Bürgermeister auch dem Schulverband Steingaden und später dem Grundschulverband Steingaden-Prem vor.

Als Nachfolger standen bei den beiden Schulverbänden die jeweiligen Bürgermeister der angeschlossenen Gemeinden zur Debatte. Bürgermeister Andreas Echtler (Prem) votierte für Max Bertl (Steingaden) als Vorstandskandidaten. „Es ist sinnvoll, wenn derjenige Bürgermeister das macht, der sich täglich mit den Schulbelangen befasst“, begründete er. Ohne Gegenkandidaten wurde Max Bertl zum Vorsitzenden des Grundschulverbands Steingaden-Prem sowie des Schulverbands Steingaden gewählt, Andreas Echtler wurde ebenfalls einstimmig sein Stellvertreter.

Sitzungsgelder unverändert

Bei den Verbandssatzungen der beiden Schulverbände ging es in der Hauptsache um die Festlegung der künftigen Sitzungsgelder und kleinere Aktualisierungen auf Grundlage der Vorgaben des Bayerischen Gemeindetags, wie der Geschäftsstellenleiter der Verwaltungsgemeinschaft Steingaden, Peter Lutz, ausführte. Die Sitzungsgelder wurden einstimmig, wie bisher, bei 25 Euro pro Sitzung und 10 Euro pro Stunde als Aufwandsentschädigung bei selbstständiger Tätigkeit belassen. Bei der neuen Geschäftsordnung wurde beim Grundschulverband Steingaden-Prem die Summe für notwendige Ausgaben erhöht, über die der Vorsitzende selbstständig entscheiden darf. Sie liegt künftig bei 15 000 Euro.

Gebäude wird saniert

Beim Schulverband Steingaden wurde die Summe aufgrund der anstehenden Umbaumaßnahmen befristet bis Ende 2021 auf 100 000 Euro festgesetzt, danach liegt sie ebenfalls bei 15 000 Euro. Max Bertl bot an, die Bürgermeister der beteiligten Gemeinden Roßhaupten, Prem, Burggen und Wildsteig telefonisch über größere Ausgaben bei der Schulsanierung zu informieren. „Das ist nicht nötig. Wir vertrauen dir“, war die Antwort von Joseph Schuster (Burggen), der sich sicher war, dass Bertl die anstehenden Maßnahmen zielführend und sachgerecht umsetzen wird. Eine Meinung, der sich die anderen anschlossen.

Ein fester Sitzungstag wurde nicht festgelegt. „Es ist besser, das je nach Bedarf zu machen“, sagte Josef Taffertshofer (Wildsteig). Die Einladungsfrist zu den Sitzungen wurde auf sieben Tage festgesetzt, die Ladung erfolgt elektronisch. Anträge müssen künftig schriftlich oder elektronisch 14 Tage vor der Sitzung vorliegen. Das Protokoll der letzten Sitzung wird auch künftig zu Beginn der Sitzung kurz wiedergegeben und in den Amtsblättern der jeweiligen Gemeinden veröffentlicht. Zum Abschluss stand beim Schulverband Steingaden noch die Feststellung und Entlastung zur Jahresrechnung an, die bereits am 13. Februar geprüft worden war und einstimmig erteilt wurde.