Tipps fürs Eis

Mit Abstand und unter Hygieneregeln aufs Eis: Die Füssener Wasserwacht gibt Tipps für zugefrorene Seen

Wer aufs Eis geht, sollte einiges beachten, damit das Erlebnis gut endet.

Wer aufs Eis geht, sollte einiges beachten, damit das Erlebnis gut endet.

Bild: Angelika Warmuth/dpa (Symbolfoto)

Wer aufs Eis geht, sollte einiges beachten, damit das Erlebnis gut endet.

Bild: Angelika Warmuth/dpa (Symbolfoto)

Mit diesen Tipps wird der Besuch auf dem Eis ein schönes Erlebnis. Was es zu beachten gilt und warum dunkles Eis gemieden werden sollte
31.12.2020 | Stand: 06:00 Uhr

Die Wasserwacht Füssen weist auf mögliche Gefahren auf zugefrorenen Seen hin. Dabei betont sie, dass sich jeder auf eigene Gefahr aufs Eis begibt.

  • Gefahr Zugefrorene Gewässer locken zum Spaziergang oder Schlittschuhlauf ein. Wer ins Eis einbricht, hat laut Wasserwacht nur wenige Minuten, um sich selbst zu helfen. Die schnell eintretende Unterkühlung mache es dem Verunglückten unmöglich, sich am Eisrand zu halten. Es bestehe außerdem Lebensgefahr durch Erfrieren und Ertrinken. Deshalb sollte man mit Vorsicht aufs Eis gehen. Besonders gefährlich können verschneite Eisflächen und die bewachsene Uferzone sein.

Wenn es knistert und knackt: flach hinlegen und zum Ufer robben

  • Tipps Dunkle Stellen im Eis verraten: Es ist noch zu dünn, hier droht Gefahr einzubrechen. Wenn das Eis plötzlich knistert und knackt, empfehlen die Wasserretter, sich am besten flach hinzulegen, um das Gewicht zu verteilen und in Bauchlage ans Ufer zu robben. Außerdem sollte man nicht alleine auf die Eisfläche gehen. Passiert doch etwas, sollte laut nach Hilfe geschrien werden. Einem Eingebrochenen sollten Helfer niemals die Hand, sondern einen Gegenstand reichen. Grundsätzlich gilt, Warnhinweise und Schilder zu beachten
  • Eisdicke Laut Wasserwacht muss das Eis für eine einzelne Person fünf Zentimeter dick sein. Acht sollten es für mehrere Personen sein, zwölf für Schlittengespanne und 18 Zentimeter für Fahrzeuge. Aus Spaß sollte außerdem niemand Löcher ins Eis schlagen.

(Lesen Sie hier, wie im Ostallgäu viele Menschen auf die zugefrorenen Seen gehen.)