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Seeg

"Schwere Vorwürfe": Mutmaßlicher Betrugsskandal in Seeg jetzt ein Fall für die Landesanwaltschaft

Der Bürgermeister der Gemeinde Seeg, Markus Berktold, muss sich nun wohl auch einem Verfahren der Landesanwaltschaft stellen.

Der Bürgermeister der Gemeinde Seeg, Markus Berktold, muss sich nun wohl auch einem Verfahren der Landesanwaltschaft stellen.

Bild: Benedikt Siegert (Symbol)

Der Bürgermeister der Gemeinde Seeg, Markus Berktold, muss sich nun wohl auch einem Verfahren der Landesanwaltschaft stellen.

Bild: Benedikt Siegert (Symbol)

Neben strafrechtlichen Ermittlungen wird auf Bürgermeister Markus Berktold wohl ein Disziplinarverfahren zukommen. Das obliegt jetzt der Landesanwaltschaft.
23.01.2023 | Stand: 15:23 Uhr

Der wegen Betrugsverdachts in Millionenhöhe inhaftierte Bürgermeister von Seeg, Markus Berktold, muss sich jetzt auf ein Verfahren der Landesanwaltschaft einstellen. Am frühen Montagmorgen teilte das Landratsamt Ostallgäu mit, die Befugnisse für ein Disziplinarverfahren nach München übertragen zu haben. Dieses Prozedere könnte die Amtsenthebung Berktolds zur Konsequenz haben. Geschehen sei dieser Schritt "wegen der Schwere der Vorwürfe gegen Berktold", wie Landratsamts-Sprecher Stefan Leonhart unserer Redaktion mitteilte.