Ausgangssperre in der Corona-Pandemie

Nach 21 Uhr unterwegs - Betrunkener Mann beschwert sich bei der Polizei

Ein Mann wählt die 110, um auf seinen eignen Verstoß gegen die Ausgangssperre aufmerksam zu machen. Jetzt ermittelt die Polizei wegen Missbrauchs der Notrufnummer.

Ein Mann wählt die 110, um auf seinen eignen Verstoß gegen die Ausgangssperre aufmerksam zu machen. Jetzt ermittelt die Polizei wegen Missbrauchs der Notrufnummer.

Bild: Friso Gentsch, dpa (Symbolbild)

Ein Mann wählt die 110, um auf seinen eignen Verstoß gegen die Ausgangssperre aufmerksam zu machen. Jetzt ermittelt die Polizei wegen Missbrauchs der Notrufnummer.

Bild: Friso Gentsch, dpa (Symbolbild)

Ein Mann war noch nach 21 Uhr in Lechbruck unterwegs. Weil die Polizei ihn nicht kontrollierte, wählte er die Nummer der Einsatzzentrale und beschwerte sich.
12.02.2021 | Stand: 13:37 Uhr

In der Nacht auf den Mittwoch hat sich ein betrunkener Mann unter der 110 gemeldet. Laut Polizei beschwerte er sich darüber, nicht von der Polizei kontrolliert worden zu sein.

Verstoß gegen die Ausgangssperre: Der Mann beschwerte sich, weil er nicht kontrolliert wurde

Grund für seinen Anruf war, dass der Mann noch nach 21 Uhr in Lechbruck unterwegs war. Niemand habe ihn aufgrund seines Verstoßes gegen die geltende Ausgangssperre kontrolliert. Nach seinem kurzen Gespräch mit den Beamten am Telefon legte der Mann wieder auf.

Die Ermittlungen zeigen: Bei seinem Anruf war der Mann betrunken

Augrund seiner Rufnummer konnte die Polizei den Anrufer aber ermitteln. Der 39-Jährige gab laut Polizei zu, unter Alkoholeinfluss die 110 gewählt zu haben.

Jetzt ermittelt die Polizei Füssen wegen Missbrauchs von Notrufen gegen den Ostallgäuer. Laut Polizei fällt seine Beschwerde nicht unter einen Notruf. Die Notrufleitung soll für dringende Notrufe frei bleiben.

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