Pfronten

Neue Lawinenverbauung am Aggenstein

Lawinenabgang am Aggensteinlift, Pfronten

Lawinenabgang am Aggensteinlift, Pfronten

Bild: Frank Seyfried

Lawinenabgang am Aggensteinlift, Pfronten

Bild: Frank Seyfried

Projekt Arbeiten starten in kommenden Tagen und verschlingen bis zu 70 000 Euro
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Von wak
25.10.2019 | Stand: 14:48 Uhr

Sehr positiv aufgenommen hat der Gemeinderat Pfronten die Präsentation der Lawinenverbauung am Aggensteinlift, die Geschäftsführer Frank Seyfried, Geschäftsführer der Breitenbergbahn, zeigte. Am 6. Februar 2019 war der dortige Hang ins Rutschen gekommen. Lawinensprengungen wirken in diesem Teil nur bedingt. Ab nächster Woche wird bis Ende November für rund 70  000 Euro eine Lawinenverbauung durch querliegende Holzstämme errichtet, die mit Metallseilen verankert sind. Diese seien umweltverträglicher als Dreibeinböcke und optisch nicht so dominant.

Seyfried hob hervor, dass „am Breitenberg keine technische Beschneiung notwendig ist. Durch Zäune wird Schnee zusätzlich abgelagert und Wechtenbildung verhindert“. So soll das Skigebiet noch attraktiver werden. Bürgermeisterin Michaela Waldmann sieht „in diesen Maßnahmen die Wünsche der Gemeinde berücksichtigt. Die Verwendung von Naturschnee liegt ganz im Trend der Nachhaltigkeit.“

In der Wintersaison wird der kostenfreie Rodelbus zwischen der ehemaligen Grenzstation und der Breitenbergbahn wieder fahren. Für den Sommer ist ein Erlebniswanderweg „Juwelen am Aggenstein“ geplant, der den historischen Sagenschatz der Venedigermännle mit Pflanzen, Tieren und Alpen verbindet. Die Planungen laufen.