Einführung

Neuer evanglischer Pfarrer in Füssen begrüßt

Pfarrer Peter Neubert (Zweiter von links) wurde durch (von links) Dekan Jörg Dittmar, die Kirchenvorstände Gerhard Clausmeier und Annerose Schneider sowie seine Ehefrau Petra Neubert gesegnet.

Pfarrer Peter Neubert (Zweiter von links) wurde durch (von links) Dekan Jörg Dittmar, die Kirchenvorstände Gerhard Clausmeier und Annerose Schneider sowie seine Ehefrau Petra Neubert gesegnet.

Bild: Heike Heel

Pfarrer Peter Neubert (Zweiter von links) wurde durch (von links) Dekan Jörg Dittmar, die Kirchenvorstände Gerhard Clausmeier und Annerose Schneider sowie seine Ehefrau Petra Neubert gesegnet.

Bild: Heike Heel

Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde in Füssen hat einen neuen Pfarrer: Peter Neubert hat Humor und Verbindungen zu Afrika
Pfarrer Peter Neubert (Zweiter von links) wurde durch (von links) Dekan Jörg Dittmar, die Kirchenvorstände Gerhard Clausmeier und Annerose Schneider sowie seine Ehefrau Petra Neubert gesegnet.
Von Heike Heel
14.09.2020 | Stand: 06:00 Uhr

„In der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in Füssen ist in letzter Zeit viel passiert“, sagte Dekan Jörg Dittmar in seiner Begrüßungsansprache zu den etwa 100 Gäste, die sich zur Einführung des neuen Pfarrers Peter Neubert in der Christuskirche versammelt hatten.

Die Füssener Gemeinde bereitete dem neuen Pfarrer Peter Neubert zu seiner Einführung einen feierlichen Gottesdienst, der so manche Überraschung bereithielt. Dekan Dittmar sprach in seiner humorvollen und lockeren Art seine Dankbarkeit aus, dass die Zeit der Vakanz und die damit verbundenen Engpässe endlich vorbei sind und hieß Pfarrer Neubert und seine Frau Petra in Füssen willkommen.

Der im Mai 1967 in Mainstockheim bei Kitzingen geborene und zuletzt in Miltenberg bei Aschaffenburg tätige Pfarrer füllt jetzt die, durch den Ruhestand von Pfarrer Sprengler frei gewordene Stelle aus.

Der 53-Jährige erhielt aus den Händen von Pfarrer Alexander Röhm aus Kaufbeuren die Urkunde zur Übernahme der Pfarrstelle im Auftrag von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und nahm diese dankend entgegen. Der Unterfranke, der sowohl Mathematik, als auch Theologie studiert hat, ist bestens geeignet. Ein Pfarrer der rechnen kann, sei in Füssen gut aufgehoben, sagte Dittmar. Die Segnung vom Dekan und das Willkommen in der Füssener Gemeinde wurden mit viel Applaus von den Gästen bestätigt.

Erste Pfarrstelle in Tansania

Seine erste Pfarrstelle führte den jungen Pfarrer 1998 im Auftrag der bayerischen Landeskirche mit seiner Familie auf den afrikanischen Kontinent nach Tansania und damit in eine völlig neue und fremde Kultur. Neun Jahre leitete er dort die Abteilung für kirchliche Bildung und Jugend mit. Das waren aufregende und auch prägende Jahre und haben Ostafrika nach seinen Angaben zu einer zweiten Heimat für ihn werden lassen.

Nach Bayern zurück kam die Familie, die drei Kinder waren mittlerweile erwachsen, im Jahr 2007 und Neubert übernahm die Gemeinde in Miltenberg am Untermain für die nächsten 13 Jahre.

Jetzt ist der Königswinkel seine Wirkungsstätte und in seiner ersten Predigt als neuer Füssener Pfarrer sprach Neubert seine große Dankbarkeit aus, in Zukunft an so einem schönen Ort tätig sein zu dürfen. Es werde sicher für ihn eine gute Zeit werden und er freue sich auf die neuen Aufgaben, die ihn erwarten. Er dankte besonders seiner Ehefrau Petra, mit der er seit 32 Jahren verheiratet ist, für die große Unterstützung.

Die kurzen Grußworte zum Ende des Gottesdienstes sprachen Füssens Bürgermeister Maximilian Eichstetter, der stellvertretende Ostallgäuer Landrat Lars Leveringhausen, Pastor Jean-Christof Nadon, Pfarrer Alexander Röhm und Gerhard Clausmeier vom Kirchenvorstand in Miltenberg. Sie alle wünschten Pfarrer Neubert viel Glück und Segen für seinen Neustart in der Lechstadt.

Annerose Schneider, Vertrauensfrau des Kirchenvorstands überraschte mit einem gesungenen Willkommensgruß aus Tansania, wobei die Anwesenden kräftig mitsangen.

Der Posaunenchor, unter Leitung von Thomas Rupp, spielte zum Ende des Festgottesdienstes ein warmes „Welcome“ für den neuen Pfarrer. Und dieser wandte sich abschließenden mit einem Augenzwinkern an die Kirchengemeinde „Man muss Gott für alles danken, auch für einen Unterfranken“.