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Corona

Noch ein Lockdown wäre für den Reptilienzoo in Füssen das Todesurteil

Dieter Graf, der Betreiber des Reptilienzoos Allgäu in Füssen, mit seiner Geierschildkröte Wally, für die eine der mittlerweile über 50 Tierpatenschaften übernommen wurde. Dieses Geld ist dem Zoo in der schwierigen Corona-Zeit eine große Hilfe.

Dieter Graf, der Betreiber des Reptilienzoos Allgäu in Füssen, mit seiner Geierschildkröte Wally, für die eine der mittlerweile über 50 Tierpatenschaften übernommen wurde. Dieses Geld ist dem Zoo in der schwierigen Corona-Zeit eine große Hilfe.

Bild: Alexandra Decker

Dieter Graf, der Betreiber des Reptilienzoos Allgäu in Füssen, mit seiner Geierschildkröte Wally, für die eine der mittlerweile über 50 Tierpatenschaften übernommen wurde. Dieses Geld ist dem Zoo in der schwierigen Corona-Zeit eine große Hilfe.

Bild: Alexandra Decker

Der Reptilienzoo in Füssen kann die vierwöchige Schließung im November aufgrund des guten Sommergeschäfts noch stemmen. Was bleibt, ist aber die Angst vor dem, was danach kommt. Denn die Tiere brauchen nicht nur Futter
06.11.2020 | Stand: 18:00 Uhr

Bilder müssen nicht gefüttert werden. Ein Museum zum Beispiel braucht auch kein Licht oder eine Heizung, wenn keine Besucher kommen. Oft sind sie solche Kulturstätten zudem in kommunaler Hand oder werden anderweitig gefördert. Deshalb ist es laut Dieter Graf einfacher, dort die Türen zu zusperren. Den Betreiber des Reptilienzoos Allgäu in Füssen trifft der zweite Corona-Lockdown härter. Seine Schlangen, Echsen, Vögel und Co. – insgesamt 200 verschiedene Arten – brauchen Nahrung, ob Besucher kommen oder nicht. Die Terrarien und Aquarien müssen weiterlaufen, sonst überleben die Tiere nicht.

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