Polizei im Ostallgäu ermittelt

Unternehmerin öffnet ihren Laden - und muss gleich wieder schließen

Eine Unternehmerin aus dem Ostallgäu bei Pfronten hat trotz Corona-Regeln ihre Ladentüren geöffnet.

Eine Unternehmerin aus dem Ostallgäu bei Pfronten hat trotz Corona-Regeln ihre Ladentüren geöffnet.

Bild: Jens Büttner, dpa (Symbolbild)

Eine Unternehmerin aus dem Ostallgäu bei Pfronten hat trotz Corona-Regeln ihre Ladentüren geöffnet.

Bild: Jens Büttner, dpa (Symbolbild)

Eine Unternehmerin aus dem Ostallgäu stellt ihr Ladensortiment kurzerhand von Mode auf Drogieartikel um - und öffnet ihr Geschäft. Doch das ist verboten.
02.04.2021 | Stand: 12:45 Uhr

Aktualisiert am 2. April - Eine Unternehmerin aus dem Ostallgäu bei Pfronten hat am Freitag trotz Corona-Regeln ihre Ladentüren geöffnet. Zuvor nahm sie laut Polizei Drogerieartikel auf. Beim Landratsamt Ostallgäu sollen daraufhin mehrere Mitteilungen über das Geschäft eingegangen sein.

Geschäft im Ostallgäu bei Pfronten musste wieder schließen

Die Behörden ließen das Modegeschäft wieder schließen. Die Betreiberin muss mit Ermittlungen nach dem Infektionsschutzgesetz rechnen: Während der Corona-Pandemie dürfen Unternehmer ihr Sortiment nicht von sich aus zum Beispiel von Bekleidungs- auf Drogerieartikel umstellen. Nötig ist dafür eine Genehmigung und eine ausführliche Begründung für den Wechsel. Anders als Modegeschäfte dürfen Drogerien aktuell öffnen.

Update, 2. Apri 2021:

Die Polizei hat am Karfreitag eine Ergänzung zur ersten Pressemeldung herausgegeben. Darin heißt es: In Folge der weiterführenden Ermittlungen stehe mittlerweile "nicht mehr zweifelsfrei fest", ob das Modegeschäft verbotenerweise geöffnet hatte. Angeblich habe die Ladenbesitzerin Drogerieartikel angeboten. Ob die Öffnung des Bekleidungsgeschäfts nun erlaubt war oder nicht, werden die weiteren Ermittlungen zeigen. Nach deren Abschluss entscheidet das zuständige Landratsamt als Verfolgungsbehörde über die weitere Verfolgung im Rahmen des Bußgeldverfahrens.

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