Gebühren

Prem: Wasser und Abwasser werden teurer - das sind die Gründe dafür

Symbolfoto: Trinkwasser, Wasserhahn, Wasser

Die Gemeinde Prem muss die Gebühren für das Wasser anpassen.

Bild: Benedikt Siegert (Symbolbild)

Die Gemeinde Prem muss die Gebühren für das Wasser anpassen.

Bild: Benedikt Siegert (Symbolbild)

Der Gemeinderat beschließt eine Anpassung der Sätze. Wie hoch sie jetzt liegen und warum sie auch wieder sinken könnten.
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Von Gwendolin Sieber
10.01.2022 | Stand: 15:00 Uhr

Die Wasser- und Abwassergebühren in Prem werden teurer. Der Gemeinderat hat während seiner Sitzungen Änderungen an den entsprechenden Satzungen zum 1. Januar vorgenommen. Nach vier Jahren mussten die Sätze angepasst werden, teilt Bürgermeister Andreas Echtler gegenüber unserer Redaktion mit. Damals habe man die Sätze gesenkt, nun mussten sie angepasst werden. Für die Verbraucher wird es teurer.

So steigen die Grundgebühren

Beim Wasser steigt die Grundgebühr pro Jahr wie folgt: Zähler bis vier Kubikmeter je Stunde von 54 auf 91,80 Euro – das betrifft die gewöhnlichen Wohnhäuser. Für landwirtschaftliche Betriebe oder Gewerbetreibende gilt: Zähler bis zehn Kubikmeter von 78 auf 132,60 Euro und Zähler über zehn Kubikmeter von 102 auf 173,40 Euro. Verbrauchsgebühr fürs Wasser steigt von 0,70 auf 0,96 Euro pro Kubikmeter.

Lesen Sie hier, warum Bernbeuren Millionen ins Trinkwasser investieren mussAuch die Gebühren für das Abwasser sind betroffen: Grundgebühren steigen von 84 auf 142,80 Euro (bis vier Kubikmeter), von 126 auf 214,20 Euro (bis zehn Kubikmeter) und von 168 auf 285,60 Euro (über zehn Kubikmeter). Die Einleitungsgebühr erhöht sich von 2,40 auf 2,46 Euro. Diese Preise müssen im Turnus von vier Jahren überprüft werden. Grund für den Anstieg seien hohen Ausgaben in den vergangenen Jahren für Reparaturen (Wasserrohrbrüche) und den Umbau der Pumpensteuerung der Quellen (zur ressourcenschonenden Förderung) sowie die gestiegenen Kosten für die Klärschlammentsorgung und die erhöhten Energiekosten.

Beiträge könnten auch wieder sinken

Die Beiträge werden weiter in diesem Turnus kontrolliert und könnten bei geringeren Ausgaben dann auch wieder gesenkt werden.

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