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Klimawandel, Borkenkäfer, Schneebruch bekämpfen

Arbeiten am Hang: Hubschrauber bei Waldsanierung am Falkenstein im Einsatz

Schutzwaldsanierung am Falkenstein bei Pfronten: Erst kommt der Hubschrauber, dann setzt er am Tau die Holzrechen ab und die Arbeiter befestigen sie an den vorbereiteten Fixierungen im Steilhang.

Schutzwaldsanierung am Falkenstein bei Pfronten: Erst kommt der Hubschrauber, dann setzt er am Tau die Holzrechen ab und die Arbeiter befestigen sie an den vorbereiteten Fixierungen im Steilhang.

Bild: Michael Munkler

Schutzwaldsanierung am Falkenstein bei Pfronten: Erst kommt der Hubschrauber, dann setzt er am Tau die Holzrechen ab und die Arbeiter befestigen sie an den vorbereiteten Fixierungen im Steilhang.

Bild: Michael Munkler

Obwohl viel Geld in den Bergwald gesteckt wird, entstehen immer wieder neue Schadflächen. Das hat auch mit dem Klimawandel zu tun. Das Beispiel Falkenstein.
17.07.2021 | Stand: 05:30 Uhr

Die Zahl ist beeindruckend: 4.400 Hektar Schutzwald im Allgäu gelten als sanierungsbedürftig. Diese Fläche entspricht einer Größe von über 6.000 Fußballplätzen. Etwa 1.000 Hektar sind es im Ostallgäu, 3.000 im Oberallgäu und etwa 400 im Landkreis Lindau. Der Freistaat hatte sich vor genau 35 Jahren die Sanierung der Schutzwälder zur Aufgabe gemacht. Doch die Arbeit geht nicht aus. Das hänge auch mit dem Klimawandel zusammen, sagt Lothar Poltmann vom Ostallgäuer Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF). Er ist dort seit vielen Jahren für diesen Bereich zuständig, hat beispielsweise auch die verheerenden Auswirkungen der legendären Stürme „Vivian“ und „Wiebke“ im Februar 1990 miterlebt.

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