B17 und Colomanstraße

Droht Schwangau ein Verkehrschaos?

Ortsdurchfahrt Schwangau wird bald saniert

Die Sanierung der B17 wird in den kommenden Jahren zu deutlichen Verkehrsbehinderungen in Schwangau führen. Zuvor ist jedoch die Colomanstraße in Richtung Schloss Neuschwanstein Thema.

Bild: Benedikt Siegert (Archivbild)

Die Sanierung der B17 wird in den kommenden Jahren zu deutlichen Verkehrsbehinderungen in Schwangau führen. Zuvor ist jedoch die Colomanstraße in Richtung Schloss Neuschwanstein Thema.

Bild: Benedikt Siegert (Archivbild)

An der Colomanstraße in Schwangau und der B17 finden bald Bauarbeiten statt. Besonders ernst wird es mit der Sanierung der B17.
23.11.2022 | Stand: 07:13 Uhr

Bürgermeister Stefan Rinke (CSU) bereitete während der Bürgerversammlung die Schwangauer auf Verkehrsbehinderungen in den nächsten Jahren vor. Dann stehen nämlich zwei größere Straßenbauprojekte an. Dabei handelt es sich um die Sanierung der B17 (2024) und um die Modernisierung der Colomanstraße (2023).

Bauarbeiten an der Colomanstraße bei Schloss Neuschwanstein

Die Entwässerung der Colomanstraße hätte bereits im vergangenen Jahr technisch erneuert werden sollen. Das staatliche Bauamt ist dazu verpflichtet, weil die Straße in der Zone eines Wasserschutzgebietes liegt. Weil der Preis und der Zeitpunkt nicht stimmten, verschob sich das Projekt.

Die Gemeinde beteiligt sich an der Baumaßnahme und will zum Beispiel das Radwegenetz an der Stelle – und mit Blick auf die Schüler des Gymnasiums Hohenschwangau – verbessern.

Bürgermeister Rinke rechnet mit Einschränkungen im Verkehr, da Gäste beispielsweise aus München oder Augsburg umgeleitet werden müssen: „Der gesamte Verkehr wird in den Ort fahren“, sagte Rinke. Wer zu den Königsschlössern will, biegt dann erst beim Schlossbrauhaus ab. Die Gemeinde Schwangau habe gegenüber dem staatlichem Bauamt klar gemacht, dass die Arbeiten nur außerhalb der Saison stattfinden können.

Bürgermeister von Schwangau: Colomanstraße ist eine Übung, B17 ist dann der Ernstfall

Die Arbeiten sollen 2023 im Frühjahr losgehen und bis maximal Ende Mai gehen. Restarbeiten sollen dann ab September starten. Die Colomanstraße sei eine Übung, sagte Rinke: „Ernst wird es dann mit der B17.“ Da werde es dann deutliche Behinderungen geben.

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