Cyber-Sicherheit in Schwangau

Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke: Hackerangriffe sind heute keine Seltenheit mehr

Schwangau erneuert IT-Siegel für die Sicherheit der Kommune.

Schwangau erneuert IT-Siegel für die Sicherheit der Kommune.

Bild: Sina Schuldt, dpa (Symbolbild)

Schwangau erneuert IT-Siegel für die Sicherheit der Kommune.

Bild: Sina Schuldt, dpa (Symbolbild)

Die Gemeinde ist weiterhin die einzige Kommune im Landkreis mit einem Siegel des bayerischen Landesamtes für Sicherheit. Andere Kommunen nutzen andere Siegel.
09.07.2022 | Stand: 15:00 Uhr

Die Gemeinde Schwangau hat erneut das Siegel für Kommunale IT-Sicherheit erhalten. Verliehen hat es der Gemeinde das bayerische Landesamt für Sicherheit in der Kommunikationstechnik (LSI). Bürgermeister Stefan Rinke betonte, dass gerade Behörden, „die sensible Daten verwalten“, diese schützen müssen. Denn Hackerangriffe, so Rinke, sind heutzutage keine Seltenheit mehr.

Schwangau nutzt freiwilliges Siegel

Die Gemeinde hatte bereits 2019 das freiwillige Siegel erhalten. Jetzt wurde es erneuert. Schwangau ist damit die einzige Kommune im Landkreis, die Träger dieser Zertifizierung ist.

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Noch 2019 war Schwangau damit sogar die erste Gemeinde in ganz Schwaben. Das bedeute aber nicht, dass andere Gemeinden im Landkreis keine IT-Sicherheit hätten, betont der IT–Spezialist der Gemeinde, Andreas Veit. Es gebe viele Möglichkeiten, sich zertifizieren zu lassen – oftmals sei das sehr kostspielig. Dieses Geld wolle die Gemeinde lieber direkt investieren und greift deshalb lieber auf das kostenlose LSI-Siegel zurück.

(Lesen Sie hierzu auch, so will AGCO/Fendt die Folgen eines Hackerangriffs abmildern.)

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Ziel sei es, den Bürgern zu zeigen, dass die Gemeinde sich um die IT-Sicherheit der hochsensiblen Daten kümmere. Das Bayerische E-Government-Gesetz verpflichtet Kommunen und Behörden des Freistaates ohnehin dazu. Gemeinden ohne IT–Sicherheitskonzept würden laut Veit „grob fahrlässig“ handeln.

Bislang kein Hackerangriff auf Schwangau

Bislang habe es keinen gezielten Hackerangriff auf die Kommune gegeben. Das solle auch so bleiben – die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen werden regelmäßig geschult.