Prem

Sieben Stufen zur Corona-Bekämpfung

(stehend von links): Bürgermeister Herbert Sieber, Manfred Baum (Kreisbrandmeister), Ludwig Fernsemmer (Kreisbrandinspektor), Max Pfeiffer (Kassenprüfer) und Xaver Lory (Kassenprüfer)  (sitzend von links): Michael Christa (zweiter Kommandant und zweiter Vorsitzender), Martin Günther (erster Vorsitzender und  Löschmeister ), Hugo Kleber (erster Kommandant) und Uli Heißerer ( Löschmeister )

Stellten sich nach der Jahresversammlung in der Fahrzeuggarage zum Bild: In der hinteren Reihe von links Bürgermeister Herbert Sieber, Manfred Baum (Kreisbrandmeister), Ludwig Fernsemmer (Kreisbrandinspektor), Max Pfeiffer (Kassenprüfer) und Xaver Lory (Kassenprüfer) sowie sitzend von links Michael Christa (zweiter Kommandant und zweiter Vorsitzender), Martin Günther (erster Vorsitzender und „Löschmeister“), Hugo Kleber (erster Kommandant) und Uli Heißerer (Löschmeister).

Bild: Foto: Schmalholz

Stellten sich nach der Jahresversammlung in der Fahrzeuggarage zum Bild: In der hinteren Reihe von links Bürgermeister Herbert Sieber, Manfred Baum (Kreisbrandmeister), Ludwig Fernsemmer (Kreisbrandinspektor), Max Pfeiffer (Kassenprüfer) und Xaver Lory (Kassenprüfer) sowie sitzend von links Michael Christa (zweiter Kommandant und zweiter Vorsitzender), Martin Günther (erster Vorsitzender und „Löschmeister“), Hugo Kleber (erster Kommandant) und Uli Heißerer (Löschmeister).

Bild: Foto: Schmalholz

Jahresversammlung Bei der Feuerwehr Prem ist ein Notfallplan Thema, sollte sich Krise verschärfen
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Von ass
24.03.2020 | Stand: 16:23 Uhr

Einen Sieben-Stufen-Plan zur Bekämpfung der aktuellen Corona-Pandemie hat Kreisbrandinspektor Ludwig Fernsemmer vor kurzem bei der Jahresversammlung der Feuerwehr Prem vorgestellt. Dieser betrifft den Landkreis-Weilheim Schongau und enthält verschiedene Eskalationsstufen. Stufe drei geht etwa von mehreren Corona-Fällen im Landkreis aus und bedeutet die Absage von Feuerwehrversammlungen oder Übungen. Kritisch wird es ab Stufe vier, wenn Feuerwehrmitglieder von Quarantänemaßnahmen betroffen sind und damit nur noch bedingt oder nicht mehr einsatzfähig ist. Stufe sieben geht davon aus, dass mehr als 50 Prozent aller Feuerwehren betroffen sind. „Dieser Fall wird nach derzeitigem Kenntnisstand für unwahrscheinlich gehalten und deshalb nicht beplant“, heißt es dazu im Moment.

Doch abseits von Corona gab es bei der Versammlung noch viele weitere Themen. Denn für die 118 Mitglieder war es ein ereignisreiches Jahr: Beim Bericht des Kommandanten Hugo Kleber wurde deutlich, wie viel Einsätze die Premer leisten mussten. Ein Wohnungsbrand, eine Türöffnung, mehrere Verkehrsregelungen und Auffahrunfälle waren zu verzeichnen. Auch größere Ereignisse in Prem wie der Einsatz beim Gaufest im vergangenen Juli und ein großer Dachstuhlbrand sorgten für Aufregung.

Zum ersten Mal stand heuer zudem ein Weinfest auf dem Programm der Wehr, das sehr gut besucht war und auch finanziell sehr lukrativ gewesen sei.

Dank der Gemeinde konnten die Feuerwehr auch verschiedene Anschaffungen tätigen, wie ein Taifun-Wassersauger oder zwei Systemtrenner. 2019 nahmen auch wieder einige Mitglieder der Feuerwehr an Leistungsprüfungen teil. „Respekt, sau guat gmocht“, sagte erster Kommandant Hugo Kleber und überreichte die Ehrungen an Uli Heißerer und Martin Günther, die beide zum Löschmeister ernannt wurden. Außerdem ernannte der Vorstand Lothar Gams, Karl Mattner und Xaver Müller zu Ehrenmitgliedern.

Noch-Bürgermeister Herbert Sieber dankte für die viele freiwillige Arbeit und übernahm die Wahl der Kassenprüfer. Max Pfeiffer, der bereits seit 1989 im Amt ist und Xaver Lory, der nur ein paar Jahre später einstieg, ließen sich erneut aufstellen und einstimmig per Akklamation wählen. „A Runde moch mer no“, sagte Max Pfeiffer lächelnd. Für das Jahr 2020 kann aufgrund der Corona-Krise noch keine feste Planung der Termine stattfinden. Momentan stehen das Feuerwehrfest in Rothenbuch am 26. April, die Floriansfeier am 8. Mai in Prem und das Jubiläumsfest am 28. Juni in Peiting auf dem Programm. Erster Vorsitzender Martin Günther bedankte sich vor allem bei dem scheidenden Bürgermeister Sieber und seinen Gemeinderäten für ihre jahrelange Unterstützung. „Ein Bürgermeister, der für seine Feuerwehr da ist, der ist auch bei Übungen da – immer und immer präsent“, dankte auch Kreisbrandmeister Manfred Baum Bürgermeister Sieber für die jahrelange gute Zusammenarbeit.