Bilderrätsel

Siegerin beim AZ-Bilderrätsel: Anruf hielt sie erst für Scherz

Daumen nach oben: Angelika Dorn aus Füssen freute sich gestern über ihren 1.000 Euro Gewinn beim AZ-Bilderrätsel, den ihr Geschäftsstellenleiter Christian Schneider überreichte.

Daumen nach oben: Angelika Dorn aus Füssen freute sich gestern über ihren 1.000 Euro Gewinn beim AZ-Bilderrätsel, den ihr Geschäftsstellenleiter Christian Schneider überreichte.

Bild: Benedikt Siegert

Daumen nach oben: Angelika Dorn aus Füssen freute sich gestern über ihren 1.000 Euro Gewinn beim AZ-Bilderrätsel, den ihr Geschäftsstellenleiter Christian Schneider überreichte.

Bild: Benedikt Siegert

Angelika Dorn aus Füssen sicherte sich gestern 1.000 Euro, als sie die den gesuchten Begriff „Zwiebelring“ erriet. Mit dem Geld will sie nach Corona verreisen.
08.10.2020 | Stand: 19:08 Uhr

Sie hielt den Anruf erst für einen Fake. Doch dann realisierte Angelika Dorn aus Füssen nach und nach, dass sie zum ersten Mal in ihrem Leben etwas bei einem Glücksspiel gewonnen hatte. Die 66-jährige war nämlich gestern glückliche Siegerin beim Bilderrätsel unserer Zeitung. Sie hatte den gesuchten Begriff „Zwiebelring“ auf Anhieb erraten und darf sich nun über 1000 Euro freuen.

Zweifel am Gewinn überwiegen zunächst

Glauben wollte sie alles aber erst, nachdem tatsächlich zwei Mitarbeiter dervor ihr standen und den Gewinn überreichten. „Ich glaube das erst, wenn ich es wirklich in den Händen halte“, hatte Dorn spontan zu ihrer Chefin Angelika Schoder gesagt. Denn die Leiterin des Alpina-Möbelhauses im Füssener Westen hatte gleich zu den ersten Gratulanten gehörte. „Sie ist unser bestes Stück und hat den Gewinn mehr als verdient“, freute sich Schoder mit ihrer Angestellten, als alles feststand. Es war quasi ein doppelter Grund zum freuen im Hause Schoder. Denn zeitgleich feierte gestern Senior-Chefin Josefine Schoder am Donnerstag ihren 80. Geburtstag.

Auch der Tochter kommt das Geld zugute

Was die 66-jährige Angelika Dorn jetzt aber mit dem gewonnenen Geld anfangen wird, weiß sie noch nicht. „Ich habe ja immer noch ganz weiche Knie“, sagte Dorn lachend. Feststehe für sie nur, dass sie einen Teil des Gewinns ihrer Tochter abgeben will. Für die Zeit, nachdem die Corona-Pandemie überstanden ist, plant sie eine Städtereise. „Dafür kann ich einen Teil des Geldes ja verwenden.“ In der Zwischenzeit wird sie aber erst mal Urlaub vor der eigenen Haustüre machen. Denn die rüstige Bald-Rentnerin hat große Freude am Wandern, Radfahren und Spaziergehen in der prächtigen Landschaft des südlichen Ostallgäus.