Diesen Artikel lesen Sie nur mit
Vils

Eine Baustelle um einen Baum herum: In Vils wird bei Wohnbauprojekt Nachhaltigkeit groß geschrieben

Für eine über 50 Jahre alte Kastanie stürzen sich Planer in Vils bei einem Wohnbauprojekt in Unkosten.

Für eine über 50 Jahre alte Kastanie stürzen sich Planer in Vils bei einem Wohnbauprojekt in Unkosten.

Bild: Benedikt Siegert

Für eine über 50 Jahre alte Kastanie stürzen sich Planer in Vils bei einem Wohnbauprojekt in Unkosten.

Bild: Benedikt Siegert

Im Zentrum von Vils realisiert die öffentliche Hand ein Projekt mit 21 Appartements. Warum sich die Planer für eine Kastanie in Unkosten stürzen.
23.01.2023 | Stand: 18:22 Uhr

Es geht um den Grünen Baum. Oder besser gesagt um zwei grüne Bäume. Denn eine große Rolle in dieser Geschichte spielt eine über 50 Jahre alte Kastanie und ein noch viel älteres Wirtshaus. Der Grüne Baum war einst nämlich das große Aushängeschild von Vils, der kleinsten Stadt Österreichs (1500 Einwohner). Gelegen direkt im Ortskern war der Gasthof das erste Haus am Platz. Sogar König Ludwig II. soll hier des Öfteren abgestiegen sein. 1972 wurde dieses alte Gasthaus abgerissen und durch einen schmucklosen Neubau ersetzt. „Er war nach heutigen Maßstäben viel zu massiv und in seinen letzten Tagen nur noch marode“, sagt Tom Strele. Der Architekt aus Reutte ist mit der Ortsentwicklung der kleinen Tiroler Stadtgemeinde betraut. Und er war es auch, der Ideen schmiedete, was aus dem Grünen Baum werden könnte.