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Urteil im Swap-Prozess

Stadt Füssen siegt im Swap-Prozess: Das sind die Hintergründe

Bei hochriskanten Zinsgeschäften hatte sich die Stadt Füssen um mehr als drei Millionen Euro gebracht. Ein Gericht entschied jedoch jetzt: Die Stadt hätte solche Geschäfte gar nicht abschließen dürfen und sei von einem Münchner Bankhaus dabei falsch beraten worden. Jetzt winkt der Kommune sehr viel Geld.

Bei hochriskanten Zinsgeschäften hatte sich die Stadt Füssen um mehr als drei Millionen Euro gebracht. Ein Gericht entschied jedoch jetzt: Die Stadt hätte solche Geschäfte gar nicht abschließen dürfen und sei von einem Münchner Bankhaus dabei falsch beraten worden. Jetzt winkt der Kommune sehr viel Geld.

Bild: Benedikt Siegert (Symbol)

Bei hochriskanten Zinsgeschäften hatte sich die Stadt Füssen um mehr als drei Millionen Euro gebracht. Ein Gericht entschied jedoch jetzt: Die Stadt hätte solche Geschäfte gar nicht abschließen dürfen und sei von einem Münchner Bankhaus dabei falsch beraten worden. Jetzt winkt der Kommune sehr viel Geld.

Bild: Benedikt Siegert (Symbol)

Ein Gericht verpflichtet die Privatbank Hauck & Aufhäuser zur Rückzahlung von über drei Millionen Euro. Wie das 55-seitige Urteil das begründet.
14.04.2021 | Stand: 15:40 Uhr

Der chronisch klammen Stadt Füssen winken längst verloren geglaubte Millionenbeträge. Das Landgericht München I gab jetzt in einem Urteil in allen Punkten der Kommune Recht. Sie hatte die Münchner Privatbank Hauck & Aufhäuser verklagt, nachdem ihr bei hochriskanten Zinsgeschäften ein Schaden von über drei Millionen Euro entstanden war. Mit Erfolg. Bürgermeister Maximilian Eichstetter (CSU) sprach in einer ersten Reaktion von einem „tollen Ergebnis“. So spare sich die Stadt doch auf diese Weise womöglich bis zu sechs Millionen Euro.

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