Füssen

Stadt Füssen wird um einen Millionenbetrag entlastet

Beim Ortstermin im Bundesstützpunkt (von links): Füssens Bürgermeister Maximilian Eichstetter, die Abgeordneten Stephan Stracke (Bundestag) und Angelika Schorer (Landtag) sowie Kämmerer Marcus Eckert.

Beim Ortstermin im Bundesstützpunkt (von links): Füssens Bürgermeister Maximilian Eichstetter, die Abgeordneten Stephan Stracke (Bundestag) und Angelika Schorer (Landtag) sowie Kämmerer Marcus Eckert.

Bild: Stadt Füssen

Beim Ortstermin im Bundesstützpunkt (von links): Füssens Bürgermeister Maximilian Eichstetter, die Abgeordneten Stephan Stracke (Bundestag) und Angelika Schorer (Landtag) sowie Kämmerer Marcus Eckert.

Bild: Stadt Füssen

Die Abgeordnete Schorer und Stracke informieren sich im Bundesstützpunkt über die laufenden Arbeiten. Wie sie Füssen geholfen haben.

Beim Ortstermin im Bundesstützpunkt (von links): Füssens Bürgermeister Maximilian Eichstetter, die Abgeordneten Stephan Stracke (Bundestag) und Angelika Schorer (Landtag) sowie Kämmerer Marcus Eckert.
Von Redaktion Allgäuer Zeitung
28.07.2020 | Stand: 12:00 Uhr

Der Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke und die Landtagsabgeordnete Angelika Schorer (beide CSU) haben den Bundesstützpunkt für Eishockey und Curling Füssen (BSP) besucht, um sich über den aktuellen Stand der Sanierung zu informieren. Bürgermeister Maximilian Eichstetter führte die beiden Abgeordneten durch den BSP. Wie berichtet, hatten sich Stracke und Schorer persönlich dafür stark gemacht, dass Bund und Land Fördermittel für die dringend notwendige Sanierung bereitstellen.

Maximale Förderung erreicht

„Wir sind sehr froh, dass wir gemeinsam erreicht haben, dass Bund und Land den Fördersatz für die Flachdachsanierung um zehn Prozent auf insgesamt 60 Prozent erhöht haben. Damit schöpfen wir den möglichen Spielraum der Förderung maximal aus“, betonten die Abgeordneten beim Ortstermin. Das bedeute eine Entlastung für die Stadt in Höhe von fast zwei Millionen Euro. „Das ist ein hervorragendes Ergebnis vor dem Hintergrund der aktuell sehr angespannten Finanzsituation und unterstreicht die überregionale Bedeutung des Bundesstützpunktes für den Spitzensport“, sagten die Politiker laut Pressemitteilung. Eichstetter wiederum freute sich, Schorer und Stracke bei dem Treffen davon überzeugen zu können, dass sich deren Einsatz für die Bereitstellung von Fördermitteln zur Sanierung des BSP gelohnt hat. Der Bund fördert die Sanierung mit 1,151 Millionen Euro, der Freistaat schießt fast 800 000 Euro zu. Viel Geld, das zum Erhalt des BSP dringend erforderlich ist. Besonders die Flachdachsanierung drängt, da es immer wieder zu Wasserschäden gekommen ist. Wenn alles glatt läuft, sind diese Arbeiten im Oktober abgeschlossen.

In zehn Jahren amortisiert

Eine weitere große Maßnahme ist die Umrüstung der Lampen auf LED-Beleuchtung. Eichstetter hat hierfür gemeinsam mit dem EV Füssen für die Arena ein Leuchten-Modell ausgesucht, das sogar deutlich günstiger ist, als bislang geschätzt. Umgerüstet werden alle Eisflächen und nahezu die komplette Raumbeleuchtung. Parallel findet eine Ertüchtigung der Sicherheitsbeleuchtung statt. Die LED-Umrüstung kostet 1,4 Millionen Euro. An dieser ressourcenschonenden Maßnahme beteiligt sich auch das Bundesumweltministerium aus den Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative mit 345 000 Euro. Nach Abzug aller Fördermittel beträgt der Eigenanteil der Stadt für die LED-Umrüstung 833 000 Euro. Die Maßnahme bringt eine deutliche Stromersparnis mit sich – allein in der Arena beispielsweise über 78 Prozent. Das ist nicht nur gut für das Klima (pro Jahr können so über 11 000 Tonnen CO2 eingespart werden), sondern auch für die Betriebskosten: Die Stadtkämmerei rechnet damit, dass sich die Umrüstung nach zehn Jahren amortisiert hat.

Daneben stellt die Stadt den BSP ab der kommenden Saison auf ein wiederverwendbares System für die Gestaltung der Weißfläche, der Eishockey- und Curling-Linierungen sowie der Sponsorenwerbung um. Somit ist es erstmals möglich, auf das Streichen der Flächen mit Farbe komplett zu verzichten. Das aufwendige Reinigen der Farbrückstände entfällt. Das spart Zeit und Kosten beim Abtauen der Eisfläche und ist auch ökologischer.