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Digitalisierung

Stadtrat contra Videocall: „Was, wenn mir die Pistole droht?“

Im vergangenen Jahr fand die Bürgerversammlung in Füssen bereits erstmals in virtueller Form statt. Künftig könnten auch Stadtratssitzungen zum Teil digital stattfinden. Allerdings gibt es dagegen Vorbehalte.

Im vergangenen Jahr fand die Bürgerversammlung in Füssen bereits erstmals in virtueller Form statt. Künftig könnten auch Stadtratssitzungen zum Teil digital stattfinden. Allerdings gibt es dagegen Vorbehalte.

Bild: Benedikt Siegert (Archiv)

Im vergangenen Jahr fand die Bürgerversammlung in Füssen bereits erstmals in virtueller Form statt. Künftig könnten auch Stadtratssitzungen zum Teil digital stattfinden. Allerdings gibt es dagegen Vorbehalte.

Bild: Benedikt Siegert (Archiv)

Juristisch wird alles vorbereitet, dass Politiker in Füssen künftig virtuell an Sitzungen teilnehmen. Warum einer aber den Amerikanern nicht über den Weg traut
29.04.2021 | Stand: 17:57 Uhr

Sie gehören inzwischen zum Alltag wie vorher der tägliche Gang zum Bäcker oder ins Bad: die zahllosen Videokonferenzen übers Internet. Denn egal, ob in Unternehmen oder in Schulen, überall wird auf digitale Treffen gesetzt, um Kontakte soweit wie möglich zu vermeiden. Schwerer tut sich da schon die Politik. Vom Bundestag bis in die kleinsten Gemeindeparlamente wird seit Beginn der Corona-Pandemie immer noch in Präsenz getagt. Zu hoch sind noch die gesetzlichen Hürden. Doch die Dynamik der Pandemie hat auch hier einiges in Bewegung gebracht. Zum 17. März trat in Bayern eine neue Fassung der Bayerischen Gemeindeordnung in Kraft. Sie erlaubt es, dass Gremien wie der Füssener Stadtrat künftig Hybrid-Sitzungen abhalten. Machen die Kommunen von der neuen Regelung Gebrauch, können Gremiumsmitglieder dann selbst entscheiden, ob sie an der Sitzung persönlich vor Ort teilnehmen wollen oder sich lieber per Video zuschalten.

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