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Das "Gold" des Sees

Streit um Kiesabbau im Forggensee geht weiter

Kiesbabbau im Forggensee Firma Hubert Schmid

Bereits 2018 durften Unternehmen der zweiten Arbeitsgemeinschaft für kurze Zeit Kies im Forggensee abbauen. Das wollen sie auch in Zukunft tun – doch die Zufahrt wurde der Arge II von der Stadt Füssen verweigert. Nun tut sich für diese Unternehmen eine andere Möglichkeit auf.

Bild: Benedikt Siegert (Archiv)

Bereits 2018 durften Unternehmen der zweiten Arbeitsgemeinschaft für kurze Zeit Kies im Forggensee abbauen. Das wollen sie auch in Zukunft tun – doch die Zufahrt wurde der Arge II von der Stadt Füssen verweigert. Nun tut sich für diese Unternehmen eine andere Möglichkeit auf.

Bild: Benedikt Siegert (Archiv)

Wenig Schnee und Hochwasser vereitelten heuer die Entnahme von Kies im Forggensee. Doch es schwelt weiter ein Streit, welche Firmen wie viel abbauen dürfen.
26.05.2020 | Stand: 08:01 Uhr

Die Querelen um den Kiesabbau im Forggensee gehen weiter: Eine Zufahrt in das Gewässer über das Gelände des Segelclubs Füssen-Forggensee und der Wassersportgruppe Kaufbeuren soll nun der zweiten Arbeitsgemeinschaft (Arge) von Bauunternehmen den begehrten Baustoff erschließen. Die Arge II bestehend aus den Firmen Hubert Schmid, Xaver Schmid, Brutscher und Mazzolini trat dafür an den Grundstückseigentümer heran. Dieser möchte nicht genannt werden, bestätigt aber, dass Verträge geschlossen wurden, wobei auch die Interessen der beiden Vereine berücksichtigt worden seien. Laut Jürgen Jentsch, Vorsitzender des Segelclubs Füssen-Forggensee, seien auf dem Gelände der Segler die Zufahrt und der Parkplatz betroffen. Beides ist gepachtet und damit sei das Mitspracherecht begrenzt. Das Gleiche gilt für die Wassersportgruppe Kaufbeuren, die ihr komplettes Gelände gepachtet hat.

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