Pfronten

Tag der Regionen in Pfronten wird heuer ausgedehnt

Durch ganz Pfronten müssen heuer die Stände beim Tag der Regionen verteilt werden, weil es die Corona-Abstandsregeln nötig machen.

Durch ganz Pfronten müssen heuer die Stände beim Tag der Regionen verteilt werden, weil es die Corona-Abstandsregeln nötig machen.

Bild: Benedikt Siegert (Symbol)

Durch ganz Pfronten müssen heuer die Stände beim Tag der Regionen verteilt werden, weil es die Corona-Abstandsregeln nötig machen.

Bild: Benedikt Siegert (Symbol)

Statt an nur einem Tag gibt es heuer eine ganze Woche lang spezielle Aktionen zum Tag der Regionen in Pfronten. Der Bauernmarkt muss wegen Corona aber ausfallen
31.08.2020 | Stand: 06:30 Uhr

Aus dem traditionellen Tag der Regionen zu Erntedank in Pfronten wird in diesem Jahr eine Woche der Regionen. Wie Alfons Haf, Bürgermeister und Vorsitzender des veranstaltenden Pfrontener Forums, mitteilt, ist es angesichts der Corona-Pandemie nicht möglich, den Tag in gewohnter Weise zu begehen. Vor allem kann es den bislang zentralen Bauernmarkt vor dem Haus des Gastes nicht geben, da Menschenansammlungen wegen der Ansteckungsgefahr nicht erlaubt sind. Zudem sei heuer das Interesse der Einzelhändler am verkaufsoffenen Sonntag verhalten. Die traditionelle Veranstaltung wegen der Pandemie in diesem Jahr ganz aufzugeben, wäre aber „doch sehr schade nach 20 Jahren“, erklärte Haf. In diesem Jahr steht sie übrigens unter dem zentral vorgegebenen Motto „verwurzelt, weltoffen und klimabewusst“.

Los mit dem Tag der Regionen in Pfronten geht es heuer am 5. Oktober

Statt dem üblichen Tag der Regionen, der heuer am Sonntag, 4. Oktober, stattgefunden hätte, soll deshalb nun die folgende Woche vom 5. bis 10. Oktober zur Woche der Regionen erklärt werden. Die örtlichen Einzelhändler, die zu stärken eines der Anliegen der Aktion sei, könnten während ihrer normalen Öffnungszeiten spezielle Aktionen anbieten. Er habe bereits erste positive Rückmeldungen erhalten, sagte Alfons Haf.

Stände werden durch ganz Pfronten verteilt

Zumindest einige der Händler, die regelmäßig mit Ständen vor dem Haus des Gastes dabei seien, könnten auch in diesem Jahr ihre Waren feilbieten. Allerdings würden die Stände eben nicht zentral aufgebaut, sondern durch den Ort verteilt, um den Andrang zu verteilen. Zudem sei noch unklar, ob die Stände an einem bestimmten Tag oder die ganze Woche über bereitstünden. Nachdem es dieses Jahr generell keine zentralen Veranstaltungen geben kann, beispielsweise auch keine offizielle Eröffnung, sollen aber weitere ergänzende Aktionen die Woche begleiten. Denkbar sind laut Haf beispielsweise Führungen durch das Heimathaus.