Sportler-Treffpunkt

TSV Seeg-Hopferau-Eisenberg darf neues Vereinsheim errichten

Trainingsplatz-Idyll, zwei Bälle und ein Kegel auf dem Rasen;

FC Augsburg, Training, Saison 2019-2020,

Ein neues Vereinsheim soll für den TSV Seeg-Hopferau-Eisenberg in Unterreuten entstehen.

Bild: Klaus Rainer Krieger

Ein neues Vereinsheim soll für den TSV Seeg-Hopferau-Eisenberg in Unterreuten entstehen.

Bild: Klaus Rainer Krieger

Gemeinderat Eisenberg stimmt Abriss und Neubau in Unterreuten zu

Von Andreas Schubert
31.07.2020 | Stand: 11:11 Uhr

Ohne Gegenstimme hat der Gemeinderat Eisenberg dem Bauantrag des TSV Seeg-Hopferau-Eisenberg für ein neues Vereinsheim am TSV-Sportgelände in Unterreuten zugestimmt. Der Sportverein will das rund 40 Jahre alte Vereinsheim abreißen und durch einen modernen Neubau ersetzen.

Schimmel macht sich breit

„Der Antrag kommt zwar zur Unzeit, aber ich kann ihn nur unterstützen, denn das alte Vereinsheim kann man nur noch abbrechen. Der Schimmel macht sich überall breit und teilweise kommt schon die Decke runter“, sagte Bürgermeister Manfred Kössel. Genau so sah es der dritte Bürgermeister Thomas Fritsch, der die Bedeutung des Sportvereins für die Gemeinde betonte. Im Übrigen laufen die Planungen für den Neubau bereits seit mehreren Jahren, so dass es nun an der Zeit sei, das Projekt zu realisieren.

Kosten von 515.000 Euro geplant

Bevor der Gemeinderat sein Einverständnis zu dem Bauantrag erklärte, war die Finanzierung für das 515.000 Euro teuere Projekt vorgestellt worden. Der Finanzierungsplan ist von einem Steuerbüro begutachtet und geprüft wurden. Bürgermeister Kössel wies allerdings darauf hin, dass der darin enthaltene Zuschuss der Gemeinde in Höhe von 120. 000 Euro nicht im laufenden Gemeindehaushalt eingestellt ist. Im Moment ist dort lediglich ein Betrag von 25 000 Euro vorsorglich eingestellt. Das soll zu gegebener Zeit korrigiert werden. In gleicher Höhe beteiligt sich auch die Gemeinde Hopferau. Von seinem Baukonto und durch Eigenleistungen will der TSV selbst gut 110.000 Euro beisteuern. 85.000 Euro fließen als Fördermittel vom Freistaat, außerdem ist ein Bankkredit von gut 30.000 Euro nötig.