Unfälle auf Rodelstrecke bei Pfronten-Kappel - Strecke jetzt gesperrt

Weil es immer wieder zu Unfällen kam, ist die Rodelstrecke bei Pfronten-Kappel jetzt gesperrt.

Weil es immer wieder zu Unfällen kam, ist die Rodelstrecke bei Pfronten-Kappel jetzt gesperrt.

Bild: Sebastian Kahnert, dpa (Symbolbild)

Weil es immer wieder zu Unfällen kam, ist die Rodelstrecke bei Pfronten-Kappel jetzt gesperrt.

Bild: Sebastian Kahnert, dpa (Symbolbild)

Da es auf von der Hündleskopfhütte nach Pfronten-Kappel zu mehreren Rodelunfällen kam, ist die Strecke jetzt gesperrt.
01.01.2021 | Stand: 13:03 Uhr

Auf dem Fahrweg von der Hündleskopfhütte nach Pfronten-Kappel ist es an Silvester zu einem Rodelunfall gekommen. Das berichtet die Polizei. Der gesperrte Fahrweg wird derzeit als Rodelstrecke benutzt.

Ein Schlitten besetzt mit einer 28-jährigen Frau und einem 30-jährigen Mann konnte bei der steilen Abfahrt nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr auf einen Schlitten einer 45-jährigen Frau auf. Beim Zusammenprall wurde die 45-Jährige vom Schlitten geschleudert und blieb zunächst bewusstlos liegen.

Aufgrund eines vorherigen Einsatzes befanden sich Rettungskräfte von der Bergwacht Pfronten in der Nähe und konnten sofort Erste Hilfe leisten. Die Frau erlitt eine Rückenverletzung und kam mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik. Die beiden anderen Unfallbeteiligten wurden nur leicht verletzt und begaben sich selbst in ärztliche Behandlung.

Rodelstrecke nach Besucheransturm und Rettungseinsätzen gesperrt

Aufgrund der vermehrten Rettungseinsätze und des enormen Besucheransturms am Silvestertag hat die Gemeinde Pfronten in Zusammenarbeit mit der Polizei die Rodelstrecke von der Hündleskopfhütte nach Pfronten-Kappel bis auf weiteres gesperrt.

In den vergangenen Tagen waren auch die zur Verfügung stehenden Parkplätze in Pfronten-Kappel restlos überfüllt. Der weit überwiegende Teil der Besucher waren auswärtige Tagesausflügler. Gemeinde und Polizei sehen sich gezwungen, den Besucheransturm einzudämmen, um Rettungseinsätze zu reduzieren und nicht die Kliniken mit weiteren Verletzten zusätzlich zu belasten. (Lesen Sie auch: Oberstaufener Tourismuschefin: "Kommen Sie nicht nach Oberstaufen!")

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