Halblech

Unvernünftiges Verhalten sorgt in Halblech für Schilderwald

Den Schilderwald will niemand – doch angesichts von Wildparkern und rasenden Radlern setzt die Gemeinde Halblech auf weitere Verbotsschilder.

Den Schilderwald will niemand – doch angesichts von Wildparkern und rasenden Radlern setzt die Gemeinde Halblech auf weitere Verbotsschilder.

Bild: Silvio Wyszengrad/Symbolfoto

Den Schilderwald will niemand – doch angesichts von Wildparkern und rasenden Radlern setzt die Gemeinde Halblech auf weitere Verbotsschilder.

Bild: Silvio Wyszengrad/Symbolfoto

Warum sich die Gemeinde gezwungen sieht, gegen Wildparker und rasende Radler vorzugehen.

21.08.2020 | Stand: 12:00 Uhr

Wild abgestellte Wohnmobile oder Wohnwagen auf dem Festplatz haben in den zurückliegenden Wochen für Ärger in Halblech gesorgt, deshalb entschied sich Bürgermeister Johann Gschwill, das Thema im Gemeinderat anzusprechen. Dass hier Kurzzeitgäste wie Wanderer oder Besucher parken, sei kein Problem. Allerdings könne es nicht sein, dass der Parkplatz zunehmend als wilder Campingplatz für Übernachtungsgäste genutzt werde.

Im weiteren Gespräch berichtete Ratsmitglied Herbert Ott über seine Beobachtung, dass viele Rad- oder Mountainbikefahrer vermehrt die Wege vom oder am Buchenberg benutzen würden. Dies halte nicht nur er für störend, sondern auch für überaus gefährlich für Wanderer. „Es bleibt uns fast nichts anderes übrig, als überall Verbotsschilder aufzustellen“, konnte Gschwill dazu nur feststellen. Deshalb werde man das Radfahren auf den Bergwegen verbieten und das Parken am Festplatz nur für Pkw in der Zeit von 7 bis 20 Uhr erlauben. Übernachten werde endgültig verboten.