Hopfen am See

Verängstigte Bürger melden "wilde Schießereien": Polizei ermittelt, was wirklich dahinter steckte

Die Polizei klärte angebliche Schießereien in Hopfen am See rasch auf.

Die Polizei klärte angebliche Schießereien in Hopfen am See rasch auf.

Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Die Polizei klärte angebliche Schießereien in Hopfen am See rasch auf.

Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Verängstigte Bürger haben sich am Montagabend bei der Polizei Füssen gemeldet. Sie berichteten von „wilden Schießereien“, die sich in Hopfen am See abspielten.
09.12.2020 | Stand: 17:29 Uhr

Die Rede war von rivalisierenden Banden, die sich ein Gefecht liefern würden. Mehrere Minuten lang soll es den Augenzeugen zufolge dabei entlang der Uferstraße zu Maschinengewehrsalven gekommen sein.

Die Zeuge berichteten zudem davon, dass flüchtende Personen mit Zivilfahrzeugen verfolgt würden. Erst am Mittwoch konnte die Polizei Entwarnung geben. Bei den dubiosen Vorfällen handelte es sich um eine angemeldete Übung der Bundeswehr. (Lesen Sie auch: Zwei Autos krachen bei Börwang frontal ineinander - Straße nach Obergünzburg gesperrt)

Laut Füssens Polizeichef Edmund Martin fand in Hopfen eine „Abschlussübung mit Feindkontakt“ statt. Zum Einsatz gekommen seien dabei zu Simulationszwecken auch Zivilfahrzeuge. Scharf geschossen wurde laut Martin indes nicht. Die Bundeswehr habe Übungsmunition (Platzpatronen) verwendet. (Lesen Sie auch: Autorowdy zerstört Fußball-Platz von Nachwuchsteams - Platzwart platzt der Kragen)