Bayerischer Gemeindetag

Viel Dank für Pfrontens ehemalige Bürgermeisterin Waldmann

konst. Sitzung des Kreisverbands Ostallgäu im Bayer. Gemeindetag

In der konstituierenden Sitzung des Ostallgäuer Kreisverbands im Bayerischen Gemeindetag wurde unter anderem Pfrontens ehemalige Bürgermeisterin Michaela Waldmann (vorne mit Blumenstrauß) als Vorsitzende verabschiedet.

Bild: Rosemarie Klimm

In der konstituierenden Sitzung des Ostallgäuer Kreisverbands im Bayerischen Gemeindetag wurde unter anderem Pfrontens ehemalige Bürgermeisterin Michaela Waldmann (vorne mit Blumenstrauß) als Vorsitzende verabschiedet.

Bild: Rosemarie Klimm

Pfrontens ehemalige Bürgermeisterin Michaela Waldmann wurde als Kreisvorsitzende des Bayerischen Gemeindetages verabschiedet. Ihr Nachfolger steht schon fest.

07.06.2020 | Stand: 18:00 Uhr

Stehend und lang anhaltend applaudierten die Ostallgäuer Bürgermeister, als die bisherige Vorsitzende des Bayerischen Gemeindetags, Kreisverband Ostallgäu, und ehemalige Pfrontener Bürgermeisterin, Michaela Waldmann, verabschiedet wurde. Ihr Stellvertreter Armin Holderried, Bürgermeister in Mauerstetten, dankte ihr „für die hervorragende Arbeit in den vergangenen sechs Jahren“.

Fast vollzählig waren die Bürgermeister der 45 Ostallgäuer Gemeinden zur konstituierenden Sitzung des Kreisverbands ins Marktoberdorfer Modeon gekommen. Der Kreisverband im Bayerischen Gemeindetag vertrete die Städte, Märkte und Gemeinden im Ostallgäu nach oben gegenüber der Regierung von Schwaben und dem Freistaat Bayern, erinnerte Waldmann in ihrem Rückblick.

Gutes Miteinander der Bürgermeister

Seine weitere Funktion sei, von oben Informationen nach unten in die Gemeinden zu bringen. Dabei werde der Kreisverband von der gesamten Geschäftsstelle des Bayerischen Gemeindetags in München durch die Bereitstellung sehr guter Referenten bestens unterstützt. Wichtig sei aber auch das kollegiale Miteinander der Bürgermeister untereinander. Dazu, dass diese kommunale Familie wirklich funktioniere, trage auch die jährliche dreitägige Exkursion bei. Sie hoffe, dass diese Exkursion auch weiterhin beibehalten werde.

Nach seinem Kassenbericht wurde dem seit 18 Jahren agierenden Schatzmeister Alfred Wölfle, Bürgermeister der Gemeinde Untrasried, von den Kassenprüfern Jürgen Schweikart (Aitrang) und Bernhard Huber (Friesenried) eine fehlerlose Kassenführung bescheinigt. Schweikart dankte auch dem gesamten Kreisverbands-Vorstand für die in den vergangenen sechs Jahren geleistete Arbeit bei vielfältigen Aufgaben. Insbesondere die gut gepflegten zwischenmenschlichen Kontakte unter den Bürgermeistern hätten die tägliche Arbeit erleichtert.

Gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Holderried verabschiedete die scheidende Vorsitzende Michaela Waldmann die 14 bei den letzten Kommunalwahlen ausgeschiedenen Bürgermeister. Für jeden hatte sie ein persönliches Wort und ein Geschenk. Vieles sei – auch im interkommunalen Bereich – nicht nur verwaltet, sondern mit den Bürgern und Bürgerinnen auch gestaltet worden, hob sie hervor.

Konstruktive Jahre

Auch sie selbst wurde als bisherige Bürgermeisterin von Pfronten und als Vorsitzende des Kreisverbands des Gemeindetags von Holderried verabschiedet. Es seien gute, konstruktive Jahre unter ihrer Leitung gewesen, in denen sowohl im fachlichen wie im zwischenmenschlichen Bereich für die Amtskollegen viel bewegt worden sei. Waldmann habe feine Sensoren dafür gehabt, wo die Kollegen der Schuh gedrückt habe. Unter dem Beifall der Anwesenden überreichte er Blumen und eine Dankurkunde.

Ebenfalls mit einem Geschenk bedankte sich Cornelia Hesse, Direktorin des Bayerischen Gemeindetags, bei Waldmann für die gute Zusammenarbeit. Da Waldmann auch im Bezirksverband des Gemeindetags tätig war, war überraschenderweise der bisherige Bezirksvorsitzende Josef Walz gekommen. Auch er bedankte sich bei Waldmann für ihre Mitarbeit mit einem Geschenk.

Nach den Neuwahlen (siehe Infokasten) gab der neugewählte Kreisvorsitzende Armin Holderried noch einen Ausblick auf die Jahresplanung des Kreisverbands. Kraftisrieds Bürgermeister Michael Abel bat den neugewählten Kreisvorstand um Unterstützung dafür, dass im Landkreis wieder mehr Bürgermeisterdienstbesprechungen stattfinden. „Wir Bürgermeister wollen mehr darüber informiert werden, was im Landkreis geplant und durchgeführt wird“, forderte er.