Füssen

Wasserwacht rettet mehrere Segler am Forggensee

Der starke Wind am Mittwochnachmittag hat vielen Seglern auf dem Forggensee zu schaffen gemacht. Die Wasserwacht und Wasserschutzpolizei hatten deshalb gleich mehrere Einsätze.

Der starke Wind am Mittwochnachmittag hat vielen Seglern auf dem Forggensee zu schaffen gemacht. Die Wasserwacht und Wasserschutzpolizei hatten deshalb gleich mehrere Einsätze.

Bild: Jens Büttner/dpa (Symbolbild)

Der starke Wind am Mittwochnachmittag hat vielen Seglern auf dem Forggensee zu schaffen gemacht. Die Wasserwacht und Wasserschutzpolizei hatten deshalb gleich mehrere Einsätze.

Bild: Jens Büttner/dpa (Symbolbild)

Wegen des starken Windes sind am Forggensee mehrere Segler in Seenot geraten. Wasserwacht und Wasserschutzpolizei retteten unter anderem zwei 15-Jährige.
09.07.2020 | Stand: 15:00 Uhr

Am Mittwochnachmittag ist die Wasserschutzpolizei sowie die Wasserwacht zu mehreren Rettungseinsätzen am Forggensee ausgerückt. Zuerst geriet ein Katamaran Segelboot wegen des stärker werdenden Windes in Seenot. Darauf befanden sich laut Polizei zwei 15-jährige Jugendliche. Das Boot kenterte am Forggensee-Ostufer und die beiden Jugendlichen konnten dieses aus eigener Kraft nicht wieder aufstellen. Die Wasserwacht sowie die Wasserschutzpolizei Füssen richteten den Katamaran wieder auf. Die beiden erschöpften Segler wurden mit dem Polizeiboot an Land gebracht. Nach Angaben der Polizei verletzten sich die zwei 15-Jährigen bei dem Vorfall glücklicherweise nicht und wurden den Verantwortlichen im Segelclub Brunnen übergeben.

76-Jähriger kenterte mit Holzsegelboot auf dem Forggensee

Währenddessen fuhr die Wasserwacht zu einem weiteren gekenterten Holzsegelboot. Auf Höhe Dietringen war ein 76-jähriger Segler mit Begleitung in Seenot geraten. Dieser, zwei weitere Menschen sowie ein Hund an Bord waren durch den auffrischenden Starkwind überrascht worden. Alle drei Menschen konnten von der Wasserwacht unverletzt geborgen werden, der Hund wurde laut Polizei von einem E-Boot-Fahrer an Land gebracht. Zudem brachte die Wasserwacht Füssen das untergegangene Boot nach Dietringen ans dortige Ufer.

Touristinnen auf SUP-Boards davongetrieben

Derweil rettete die Wasserschutzpolizei Füssen noch zwei junge Touristinnen, die mit ihren Stand-up-Paddling-Boards nicht mehr gegen den Wind ankamen und hilflos ans Ostufer getrieben wurden. Die beiden jungen Frauen verletzten sich glücklicherweise nicht und konnten mit ihren SUPs vom Polizeiboot in Dietringen an Land gebracht werden.