Neue Band Wildbuzz

Wildes Summen im Dialekt

Musizieren und im Dialekt singen, damit das Publikum gut und humorvoll unterhalten wird, lautet das Motto von „Wildbuzz“. In der neuen Gruppe spielen ausschließlich bekannte Gesichter mit. Vordere Reihe von links: Wolfgang Neumayer, Susanne von Eichmann, Jochen von Eichmann und Anja Mayr, dahinter, ebenfalls von links: Michael Gschnaidner, Tanja Dietz, Wolfgang Hößle und Jörg Umkehrer.

Musizieren und im Dialekt singen, damit das Publikum gut und humorvoll unterhalten wird, lautet das Motto von „Wildbuzz“. In der neuen Gruppe spielen ausschließlich bekannte Gesichter mit. Vordere Reihe von links: Wolfgang Neumayer, Susanne von Eichmann, Jochen von Eichmann und Anja Mayr, dahinter, ebenfalls von links: Michael Gschnaidner, Tanja Dietz, Wolfgang Hößle und Jörg Umkehrer.

Bild: Wildbuzz

Musizieren und im Dialekt singen, damit das Publikum gut und humorvoll unterhalten wird, lautet das Motto von „Wildbuzz“. In der neuen Gruppe spielen ausschließlich bekannte Gesichter mit. Vordere Reihe von links: Wolfgang Neumayer, Susanne von Eichmann, Jochen von Eichmann und Anja Mayr, dahinter, ebenfalls von links: Michael Gschnaidner, Tanja Dietz, Wolfgang Hößle und Jörg Umkehrer.

Bild: Wildbuzz

Die Formation legt neue Texte auf klassischen Beat und bereitet eigene Songs vor. Was die Band ihren Zuhörern verspricht.
24.02.2021 | Stand: 06:00 Uhr

Um sonntags gemeinsam Musik machen zu können, hat Schlagzeuger und Sänger Jochen von Eichmann sein Wohnzimmer zur Verfügung gestellt. Dort fanden vor geraumer Zeit miteinander befreundete Sängerinnen und Instrumentalisten aus dem Füssener Land ihren Platz. Zu acht wurde „Wildbuzz“ gegründet. Dazu brauchte es eine Idee, denn die Musiker aus bekannten Formationen wie „Jazzelsteiner“, „Sixties Desaster“ oder „Weizenguys“ wollten nicht auf altbekanntes Material bei den geplanten Auftritten zurückgreifen müssen. Das markante Markenzeichen von „Wildbuzz“ wurde – wie Konzerte der neuen Band auf Kleinkunstbühnen demonstriert haben – Gesang im Allgäuer Dialekt.

Aus "Born To Be Wild" wird "Born in Wald"

Die Songs des Programms kennt das Publikum als englische Originalversion. Besucher der Konzerte dürfen sich darauf freuen, dass zum Beispiel „Born in Wald“ auf „Born To Be Wild“ zurückgeht. Anderes Beispiel: Füssen wird als das Gegenteil von New York mit seinem weltberühmten Broadway besungen. Füssen ist daher für Wildbuzz „die Stadt, die immer schläft“. Den Bandnamen zu übersetzen fällt nicht leicht: Er könnte „Wildes Summen“ bedeuten. Letztlich aber ist wichtig: „Wildbuzz“ klingt gut und weckt Neugier, wer sich dahinter alles verbirgt. Für Texte verantwortlich im Kreis der befreundeten Musiker wird im Gespräch mit unserer Zeitung Jörg Umkehrer genannt, der souverän Mundharmonika spielt. Umkehrer ist neben Drummer von Eichmann und den Gitarristen Michael Gschnaidner und Wolfgang Hößle einer der Sänger von „Wildbuzz“. Doch die Frauenstimmen dominieren mit Anja Mayr, Susanne von Eichmann und Tanja Dietz. Bekannt wie die genannten Sängerinnen ist nicht zuletzt Wolfgang Neumayer am Bass. Man kennt sich in der lokalen Szene. Dabei hat Wildbuzz“ mit einiger Bühnenerfahrung seiner Mitglieder das Zeug dazu, neue Fans zu gewinnen. Die Gruppe brennt darauf, das Signal zu hören, dass Live-Konzerte wieder stattfinden dürfen. „Wir treten mit unseren akustischen Instrumenten auch gern in kleineren Räumen auf“, betont Gitarrist Hößle.

"Enkel" einer legendären Nürnberger Gruppe

„Wildbuzz“ verbindet Elemente aus der klassischen Beatmusik der 1960er Jahre mit Folk und Jazzrock. Die Band steht in einer guten Tradition: Als „Enkel“ der Nürnberger Gruppe „Ihre Kinder“, die noch vor Udo Lindenberg als Pionier der deutschsprachigen Rockmusik in den früheren 1970er Jahren sogar große Hallen füllte. „Wir spielen mit so viel Drive, Pepp und Groove, dass der Zuhörer tanzen oder zumindest mitsummen muss“, lautet das Versprechen der neuen Band. „Inzwischen sind auch eigene Songs in Arbeit“, so von Eichmann, bei dem bald wieder, wenn es der Gesundheitsschutz zulässt, geprobt wird.

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