Roman vorgestellt

Wolkensegler trifft Zeppelin am Festspielhaus in Füssen

Buchvorstellung

Himmelsstürmer unter sich: (von links) Theaterdirektor Benjamin Sahler, Festspielhaus-Geschäftsführerin Birgit Karle, Autor Lukas Kellner und der Füssener Bürgermeister Maximilian Eichstetter.

Bild: Klaus Bielenberg

Himmelsstürmer unter sich: (von links) Theaterdirektor Benjamin Sahler, Festspielhaus-Geschäftsführerin Birgit Karle, Autor Lukas Kellner und der Füssener Bürgermeister Maximilian Eichstetter.

Bild: Klaus Bielenberg

Lukas Kellner stellt seinen ersten Roman vor. Zu Füssen hat der junge Autor eine besondere Verbindung. Was die Leser bei seiner Geschichte erwartet.
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Von Klaus Bielenberg
26.09.2021 | Stand: 10:22 Uhr

Vor drei Jahren schuf der gebürtige Haldenwanger Lukas Kellner den Werbefilm „Timeless Time“ für die Füssener Tourismusregion und erhielt dafür mehrere internationale Preise. Das war für ihn eine ganz besondere Erfahrung. Seitdem ist Füssen für ihn magisch und es zieht ihn immer wieder an. Durch einen Post des Bürgermeisters Maximilian Eichstetter erfuhr er zufällig von der Welturaufführung des Musicals Zeppelin im Festspielhaus Neuschwanstein. Da klingelten bei ihm die Alarmglocken, denn er ist nicht nur Regisseur, sondern auch Autor. Er hat schon immer geschrieben und dies als Hobby betrachtet. Schließlich kam er auf die Idee, eines seiner Buchprojekte zu veröffentlichen. Es ist der Roman mit dem Titel „Die letzten Wolkensegler“. Dieser ist im August erschienen und erhielt bereits hervorragende Rezensionen.

Verbindung lag nahe

Nichts lag dem jungen Autor näher, als die Verbindung mit dem Festspielhaus Neuschwanstein zu suchen. So traf er sich mit dem Füssener Bürgermeister, Geschäftsführerin Birgit Karle und Theaterdirektor Benjamin Sahler, brachte sein Buch und außerdem das äußerst interessante Album „Zeppelin-Weltfahrten“ mit. Der Zusammenhang mit dem Titel seines Buches „Wolkensegler“ ist offenkundig.

Rätselhafte Anomalie

Das Buch beginnt mit einer rätselhaften Anomalie, die die Welt verändert. Kommen sich die Menschen näher als 15 Meter, sterben sie, ohne erkennbaren Grund, ohne Vorwarnung, ohne Ausnahme. Der junge Chen muss fliehen. Er lebte vier Jahre in einer Waldhütte, bis ein außergewöhnlicher Mensch seinen Weg zur Gänze neu bestimmt: Der Wolkensegler.

Zeppelin-Musical wird gespannt erwartet

Beim Musical „Zeppelin“ dürfen sich die Zuschauer auf eine Mischung aus bester Unterhaltung, zeitkritischem Blick auf die Historie und hoch emotionaler Dramatik freuen. In einem der ersten Kommentare zu diesem Buch steht: „Das Werk ist eine tiefgreifende Entdeckungsreise zu uns selbst. Wenn Worte Bilder zum Tanzen bringen, dann mach Dich auf den gefühlvollsten Tango Deines Lebens gefasst“. Mit seinem Erscheinen zeigte der Bürgermeister, dass Politiker als Förderer und Kulturschaffende stets Hand in Hand gehen. Er empfahl den einheimischen Buchhandlungen und den Büchereien die Anschaffung dieses Buches, das ihm und der Theaterleitung von Lukas Kellner übergeben wurde. Selbstverständlich bekam der Autor auch die Einladung zur Premiere. Mit Spannung warten viele auf den Start des „Zeppelin-Musicals“, vielleicht ergänzen sie dieses Erlebnis auch mit dem „Kopfkino“, das den Titel trägt „Die letzten Wolkensegler“.