Ferienbetreuung

Zum zweiten Mal ein großer Renner

Neben anderen Vereinen beteiligte sich der ERC Lechbruck an der Ferienbetreuung im Ort und lud die Kinder zum Fieseln ein.

Neben anderen Vereinen beteiligte sich der ERC Lechbruck an der Ferienbetreuung im Ort und lud die Kinder zum Fieseln ein.

Bild: Silke Zink

Neben anderen Vereinen beteiligte sich der ERC Lechbruck an der Ferienbetreuung im Ort und lud die Kinder zum Fieseln ein.

Bild: Silke Zink

In Lechbruck fand heuer zum zweiten Mal eine Ferienbetreuung statt. Sie kam bei Kinder und Eltern gut an. Einige Vereine leisteten dazu einen wichtigen Beitrag
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Von Silke Zink
19.09.2021 | Stand: 05:45 Uhr

Zum zweiten Mal hat Cindy Sitter in diesem Jahr eine Ferienbetreuung in Lechbruck organsiert. Sie richtete sich wieder ausschließlich an Kinder aus dem Ort und lief drei Wochen lang. Fast 30 Mädchen und Buben verbrachten eine aufregende Zeit mit den beiden Betreuerinnen Sitter und Silke Zink. „Die Idee zu einer Betreuung für die Sommerferien ist im vorigen Jahr nach dem ersten Lockdown entstanden. Viele Eltern hatten in dieser Zeit kaum noch Urlaubstage übrig, da musste eine Lösung her“, sagen die beiden Ehrenamtlichen, die für ihren Einsatz eine Aufwandsentschädigung der Gemeinde erhalten.

Mit Bürgermeister Werner Moll, der sofort von der Idee angetan war, hatte Sitter gleich jemanden an der Hand, der das Unterfangen mit unterstützte. „Und weil es den Kindern riesigen Spaß gemacht hat und der Bürgermeister samt Gemeinde wieder hinter der Betreuung stand, war es klar, dass wir heuer wieder eine Ferienbetreuung starten“, berichtet Sitter begeistert.

Viele Vereine mit von der Partie

Wie im Vorjahr waren dabei auch wieder Lechbrucker Vereine mit von der Partie. In der ersten Woche wurden die Kinder unter anderem von der Jugend-Musikkapelle besucht. Die Jungmusiker um Dirigentin Laura Breidenbach hatten einige Spiele dabei. Da gab es ein Gummistiefelweitwerfen und ein Kirschkernweitspucken, bei dem die Kinder eine Riesengaudi hatten, wie Sitter berichtet. Auch Wissen wurde vermittelt. „Bei der Frage, wie lang denn eine ausgerollte Tuba wäre, staunten wir nicht schlecht, die kann nämlich über fünf Meter lang sein“ sagt Sitter.

Beim ERC Lechbruck konnten die Kinder fieseln, was das Zeug hielt. Im Lechbrucker Hof durften sie eine eigene Pizza kreieren. Bei den Alpenalpakas gab es viel zu sehen und über die Tiere zu erfahren. Bei einem Besuch auf dem Bauernhof der Riedles gab es selbstgebackenes Brot mit Schnittlauch. Und beim MSC durften die Kinder mit den Karts herumfahren.

„Das Schöne daran: egal ob der Vorstand des ERC, Heike und Florian Hörmann von den Alpenalpakas oder Bane Calic vom Lechbrucker Hof, sie alle haben Zeit und Geld in die Hand genommen, um den Lechbrucker Kindern eine gute Zeit zu ermöglichen. Dafür kann man gar nicht genug Danke sagen“, betont Sitter, die selbst zweifache Mama ist, und berichtet weiter: „Ihren strahlenden Augen hat man angesehen, wie gut es den Kindern gefallen hat.“

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An Tagen, an denen kein Verein besucht wurde, wurde regelmäßig die Lechbrucker Eisdiele aufgesucht. Wie Sitter bestätigte konnten diese Besuche nur deshalb so oft stattfinden, weil die Raiffeisenbank und die Sparkasse in Lechbruck die Ferienbetreuung finanziell großzügig unterstützten.

Aber auch die Mamas und Papas waren begeistert, wussten sie ihre Sprösslinge doch in guten Händen. „Es ist großartig, was die beiden Betreuerinnen in den drei Wochen geleistet haben“, sagte ein Vater und weiter, „die haben sich Urlaub genommen um unsere Kinder zu betreuen, das verdient meinen vollen Respekt und Dank“.

Wie schon im vergangenen Jahr wurden die Kinder zum Abschluss von Bürgermeister Moll zu einer Floßfahrt eingeladen. Im Anschluss ließen es sich die Pächter des Bootshafen-Kiosk, Ivana und Mali Borjanovic, nicht nehmen, die Kinder zu Pommes, Chicken-Nuggets und Spaghetti einzuladen.