Corona aktuell im Allgäu

Gesundheitsminister Holetschek für Ausgangsbeschränkungen - Nur zwei Allgäuer Kreise unter 200er-Inzidenz

Corona-News aktuell aus dem Allgäu, Bayern und Deutschland: Memmingen und das Unterallgäu klettern bei den Inzidenzwerten wieder über 200, in Kempten sinkt der Wert am Montag deutlich.

Corona-News aktuell aus dem Allgäu, Bayern und Deutschland: Memmingen und das Unterallgäu klettern bei den Inzidenzwerten wieder über 200, in Kempten sinkt der Wert am Montag deutlich.

Bild: Sebastian Gollnow, dpa (Symbolbild)

Corona-News aktuell aus dem Allgäu, Bayern und Deutschland: Memmingen und das Unterallgäu klettern bei den Inzidenzwerten wieder über 200, in Kempten sinkt der Wert am Montag deutlich.

Bild: Sebastian Gollnow, dpa (Symbolbild)

Corona-News im Allgäu aktuell: Der Inzidenzwert in Kempten ist gesunken, aber immer noch der höchste im Allgäu. Neue Zahlen und Nachrichten im News-Blog.
19.04.2021 | Stand: 19:01 Uhr

<< Wir berichten in unserem Newsblog laufend über die aktuellen Corona-News im Allgäu und in der Welt. >>

Montag, 19. April, 19 Uhr: Kretschmer für baldige Aufhebung der Impfprioritäten

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat sich für eine baldige Aufhebung der Prioritäten bei Corona-Schutzimpfungen ausgesprochen. "Ich wäre sehr dafür, wenn wir das jetzt möglichst schnell beenden würden", sagte er am Montag bei einer Podiumsdiskussion zum Sächsischen Apothekertag. Man habe jetzt diesen Punkt erreicht.

Montag, 19. April, 17.28 Uhr: Greta Thunberg spendet für bessere Corona-Impfstoffverteilung

Die Klimaaktivistin Greta Thunberg will über ihre Stiftung 100.000 Euro spenden, damit mehr Corona-Impfstoffe für ärmere Länder gekauft werden können. Das Geld soll über die Stiftung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an die solidarische Impfinitiative Covax gehen, wie die 18-jährige Schwedin als Gast von WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus an Montag bei einer Online-Pressekonferenz verkündete.

"Die Welt muss mehr gegen die Tragödie der ungleichen Impfstoffverteilung tun", sagte Thunberg. "Wie in der Klimakrise müssen wir denen zuerst helfen, die am stärksten gefährdet sind."

Montag, 19. April, 16.40 Uhr: Über zehn Millionen Menschen in Großbritannien vollständig geimpft

Mehr als zehn Millionen Menschen haben in Großbritannien inzwischen zwei Dosen eines Coronavirus-Impfstoffs erhalten. Das teilte der britische Gesundheitsminister Matt Hancock am Montag per Twitter mit. In dem Land klaffte lange Zeit eine erhebliche Lücke zwischen Erst- und Zweitimpfungen. Hintergrund ist die britische Impfstrategie, nach der so viele Menschen wie möglich schnellstens eine erste Dosis erhalten sollten. Deshalb wurde der Abstand zwischen den beiden Impfdosen auf zwölf Wochen ausgedehnt, sowohl beim Astrazeneca-Impfstoff als auch bei dem von Biontech und Pfizer. Inzwischen holt Großbritannien aber auch bei den Zweitimpfungen auf. In Deutschland liegt die Zahl der vollständig Geimpften bei rund 5,5 Millionen Menschen.

Montag, 19.April, 15.29 Uhr: Betriebsärzte sollen ab Juni in Corona-Impfungen einsteigen

In die Corona-Impfungen sollen nach Plänen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ab Juni auch Betriebsärzte einsteigen. "Wie angekündigt, gewinnt die Impfkampagne im zweiten Quartal deutlich an Geschwindigkeit", sagte der CDU-Politiker am Montag mit Blick auf aktuellen Lieferzusagen der Hersteller Biontech und Moderna. Dazu würden noch Dosen von Astrazeneca und Johnson & Johnson kommen. "Damit erhalten Arztpraxen und Länder mehr Planungssicherheit für Mai und Juni. Und das ermöglicht uns, bereits im Juni auch die Betriebsärzte in die Impfkampagne zu integrieren."

Montag, 19. April, 14.45 Uhr: Produktionsstopp bei ARD-Telenovela "Rote Rosen" wegen Corona

Die Produktion der ARD-Telenovela "Rote Rosen" ist wegen zwei Corona-Fällen im Team vorerst gestoppt. "Bei einer Routine-Testung des Teams sind zwei Mitarbeiter positiv getestet worden. Dies sind die ersten Corona-Fälle in der Produktion", hieß es in einer Stellungnahme des Produzenten Jan Diepers am Montag.

Diese Mitarbeiter und ihre Kontaktpersonen hätten sich umgehend in Isolation begeben. Seit Freitag sind die Dreharbeiten in Lüneburg unterbrochen. Etwa 60 bis 70 Schauspieler und Mitarbeiter seien davon betroffen. Insgesamt sind in der Stadt etwa 150 Mitarbeiter beschäftigt, viele seien schon vorher im Homeoffice gewesen.

Montag, 19. April, 13.30 Uhr: Memmingens OB Manfred Schilder ist geimpft

Memmingens Oberbürgermeister Manfred Schilder ist am Sonntag gegen gegen Covid-19 geimpft worden. Schilder wurde über die Software des zentralen bayerischen Impfmanagements gegen Corona, kurz BayIMCO, zur Impfung ins Impfzentrum Memmingen eingeladen. Der 63-Jährige zählt zur Priorisierungsgruppe drei, aktuell werden Personen der Priorisierungsgruppen zwei und drei eingeladen. Ein Impfzentrum vor Ort hat keinen Einfluss auf die Auswahl der Personen. Schilder wurde mit dem Impfstoff der Firma Moderna geimpft.

Manfred Schilder erhielt am Sonntag (18.4.21) seine erste Corona-Impfung im Impfzentrum Memmingen.
Manfred Schilder erhielt am Sonntag (18.4.21) seine erste Corona-Impfung im Impfzentrum Memmingen.
Bild: Weyrauch

Montag, 19. April, 13.25 Uhr: RKI-Präsident Wieler: Können Corona nicht ausrotten

Die Menschheit muss sich nach Ansicht des Präsidenten des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, auf ein dauerhaftes Leben mit Corona einstellen. "Ein Virus, das eine Menge Tierarten infizieren kann, das lässt sich nicht ausrotten", sagte Wieler am Montag anlässlich des 127. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Stuttgart. Generell müsse man Tierhaltung und Tierhandel in den Griff kriegen, sagte der Tierarzt mit Blick auf die Ausbreitung von Krankheiten. Gerade der illegale Tierhandel sei ein Problem.

Montag, 19. April, 12.10 Uhr: Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff vorsorglich in Quarantäne

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) befindet sich vorsorglich in Quarantäne. In seinem erweiterten Umfeld habe es vermutlich zwei Corona-Fälle gegeben, sagte Regierungssprecher Matthias Schuppe am Montag. Der Ministerpräsident sei zuletzt am Sonntag negativ getestet worden. Es würden jedoch mehrere Tage abgewartet bis zu einem neuerlichen Test, der endgültige Sicherheit bringen soll. Damit müsse eine für Dienstag angekündigte Pressekonferenz verschoben werden, bei der die Landesregierung eine Bilanz ihrer fünfjährigen Arbeit ziehen wollte. Es werde nach einem neuen Termin gesucht, sagte Schuppe.

Montag, 19. April, 11.50 Uhr: Einigung zu Bundes-Notbremse: Ausgangsbeschränkungen weniger streng

Das geplante Gesetz zur Eindämmung der Corona-Pandemie soll nun doch weniger strenge Regeln für nächtliche Ausgangsbeschränkungen enthalten als ursprünglich geplant. Das teilten Teilnehmer der Beratungen der Regierungskoalition am Montag auf Anfrage mit. Ausgangsbeschränkungen soll es demnach zwischen 22.00 Uhr und 5.00 Uhr geben - alle Infos dazu hier.

Montag, 19. April, 11.30 Uhr: Schweden: Hunderte Dosen Astrazeneca landen täglich im Müll

In der Region Stockholm müssen nach Angaben eines Chefarztes jeden Tag Hunderte Dosen des Astrazeneca-Impfstoffs weggeworfen werden, weil die Leute sich weigern, damit geimpft zu werden. In einem Interview des schwedischen Fernsehens SVT sagte Johan Styrud vom Stockholmer Ärzteverband am Montag, es gelinge nicht, schnell genug andere Impfwillige zu finden. Wenn der Impfstoff nicht innerhalb weniger Stunden verabreicht werde, müsse er weggeschmissen werden, so Styrud.

Nachdem in Zusammenhang mit dem Impfstoff des schwedisch-britischen Herstellers Astrazeneca einige Fälle von Blutgerinnsel aufgetreten sind, wird der Wirkstoff in Schweden nur noch an die über 65-Jährigen verabreicht. Dem Bericht zufolge sagen einige Patienten ihren Termin ab, wenn sie erfahren, dass sie mit dem Astrazeneca-Mittel geimpft werden sollen. Andere würden an der Tür der Impfzentren wieder kehrtmachen. Styrud betonte, dass der Nutzen der Impfung sehr viel größer sei als das Risiko von Komplikationen.

Montag, 19. April, 10.15 Uhr: Bayerns Gesundheitsminister Holetschek für Ausgangsbeschränkungen

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat sich angesichts der steigenden Corona-Zahlen auf den Intensivstationen für Ausgangsbeschränkungen ausgesprochen. Es sei "verhältnismäßig, mal ein paar Wochen vielleicht nicht auf die Straße gehen zu können am Abend und da mitzuwirken", sagte Holetschek am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". Die Auslastung in den Kliniken werde in zwei bis drei Wochen einen Höchsstand erreichen. "Jetzt ist die Zeit zu handeln."

Montag, 19. April, 9.30 Uhr, Epidemiologe: Covid-Erkrankungen wichtiger als Neuansteckungen

Der Epidemiologe am Braunschweiger Helmholtz-Institut, Gérard Krause, hält die Zahl der Covid-Erkrankten für relevanter als die Zahl der Corona-Infizierten. "Wegen der Zunahme an Testaktivität, die ja erwünscht ist, und auch der Zunahme der Impfungen, die ebenfalls erwünscht ist, werden wir zwar weiterhin viele Infektionen sehen, aber hoffentlich deutlich weniger Erkrankungen", sagte Krause am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". Insbesondere die Neuaufnahme von Covid-Patienten auf Intensivstationen bilde "sehr zeitnah und sehr gut die Dynamik der Pandemie ab".

Ein zusätzlicher Effekt durch die geplanten Ausgangsbeschränkungen zwischen 21 und 5 Uhr sei nicht sehr groß, betonte Krause weiter. "Gerade aus Frankreich gibt es entsprechende Beobachtungen, dass Menschen dann vor der Ausgangssperre sich gegenseitig besuchen und möglicherweise die ganze Nacht auf improvisiertem, verengtem Raum miteinander verbringen." Man dürfe sich keinen allzugroßen zusätzlichen Effekt von Ausgangssperren erhoffen.

Auch von einer Aufweichung der Impfpriorisierung hält der Epidemiologe nicht viel. "Wir kennen noch viel zu viele Menschen, die hochbetagt sind oder gesundheitliche Risikofaktoren haben, die gerne geimpft würden, aber noch keine Impfung bekommen haben", sagte Krause. Diese Menschen sollten auch weiterhin den Vortritt haben.

Montag, 19. April, 7.35 Uhr: 7-Tage-Inzidenzen - so ist die Lage in Bayern

Nur noch zwei Landkreise in Bayern haben in den vergangenen 7 Tagen weniger als 100 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner registriert. Der Landkreis Tirschenreuth weist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag eine Inzidenz von 68 auf, der Landkreis Forchheim von 94,7. Bayernweit die höchste Inzidenz hat mittlerweile der Landkreis Dingolfing-Landau mit 349,6. Danach folgt der Landkreis Kronach mit 349,1. Zudem meldete das RKI 2.151 neue Fälle in Bayern, 13 Menschen starben im Zusammenhang mit einer Infektion.

Für den gesamten Freistaat meldete das RKI eine Inzidenz von 187,3. Das geht aus Zahlen von Montagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.09 Uhr wiedergeben. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich. Am Montag sind die gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Bundesweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 165,3.

Montag, 19. April, 7.05 Uhr: Mehr Abo-Kündigungen im ÖPNV als zu Beginn der Corona-Krise

Seit den erneuten Lockdown-Maßnahmen vom November beschleunigt sich die Abwanderung von Stammkunden bei Bussen und Bahnen. Rund 15 Prozent der früheren Abo-Kunden hätten ihr Ticket inzwischen gekündigt, teilte der Präsident des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Ingo Wortmann, der Deutschen Presse-Agentur mit. "Zu Beginn der Pandemie haben uns unsere Kundinnen und Kunden mit einem Abonnement in einem hohen Maße die Treue gehalten", sagte er. Damals lag die Abwanderungsquote laut VDV bei lediglich rund fünf Prozent.

"Mit Beginn der erneut verschärften Beschränkungen Ende des vergangenen Jahres nehmen wir jedoch aufgrund der zunehmenden Dauer der Pandemie – mit vielen Menschen, die weiterhin in Kurzarbeit sind oder von zu Hause arbeiten – eine Zunahme der Kündigungen wahr", teilte Wortmann weiter mit. Bei den Zahlen handele es sich um einen bundesweiten Durchschnitt über alle Regionen und Verkehrsträger hinweg.

Die Verkehrsunternehmen in Deutschland haben allein im vergangenen Jahr Einbußen in Höhe von zusammen rund 3,5 Milliarden Euro verzeichnet. Mit einem ebenso hohen Schaden rechnet der VDV auch für das laufende Jahr.

Montag, 19. April, 6.40 Uhr: Nur zwei Allgäuer Kreise unter 200er-Inzidenz

Das RKI hat am Montagmorgen die neuen Inzidenzwerte fürs Allgäu vermeldet. Nur zwei Kreise liegen unter dem 7-Tage-Inzidenzwert von 200. Zum Überblick geht's hier.

Montag, 19. April, 6.05 Uhr: RKI registriert 11.437 Corona-Neuinfektionen und 92 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 11.437 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 92 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI von Montagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.25 Uhr wiedergeben. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Am Montag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Am Montag vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 13.245 Neuinfektionen und 99 neue Todesfälle verzeichnet.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Montagmorgen bundesweit bei 165,3. Am Vortag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 162,3 angegeben.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.153.699 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.787.200 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 80.006.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag nach dem RKI-Lagebericht von Sonntagabend bei 1,16 (Vortag: 1,22). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 116 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Sonntag, 18. April, 22 Uhr: USA: Jeder zweite Erwachsene mit mindestens einer Dosis geimpft

Vier Monate nach der ersten Coronavirus-Impfung in den USA haben nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC mehr als die Hälfte aller Erwachsenen dort mindestens eine Impfdosis erhalten. 50,4 Prozent der Erwachsenen - rund 130 Millionen Menschen - wurde bis Sonntag mindestens eine Dosis verabreicht, wie aus CDC-Statistiken hervorging. Vollständig geimpft ist demnach bereits fast jeder dritte Erwachsene. In der besonders gefährdeten Altersgruppe ab 65 Jahren haben 81 Prozent eine erste Dosis erhalten, rund zwei Drittel sind vollständig geimpft.

Insgesamt wurden in dem Land mit etwa 330 Millionen Einwohnern bislang fast 210 Millionen Coronavirus-Impfungen verabreicht. Ausgeliefert wurden bislang mehr als 264 Millionen Dosen. Die erste Impfdosis in den USA wurde am 14. Dezember 2020 einer Krankenschwester in New York gespritzt.

Der größte Teil der Impfungen in den USA erfolgt mit den Wirkstoffen der US-Konzerne Moderna und Pfizer mit seinem deutschen Partner Biontech. Impfungen mit dem Wirkstoff des US-Pharmakonzerns Johnson & Johnson sind derzeit ausgesetzt, nachdem in den USA sechs Fälle von Hirnvenenthrombosen erfasst wurden. Bei dem Impfstoff von Johnson & Johnson ist nur eine Dosis für einen weitgehenden Impfschutz notwendig, bei den beiden anderen Mitteln sind es zwei Dosen.

Sonntag, 18. April, 19.30 Uhr: Kassenärzte rechnen im Mai mit Aufhebung der Impf-Priorisierung

Die Kassenärzte erwarten, dass im Mai die bisherigen Impf-Priorisierungen aufgehoben werden können. Wenn die Lieferungen wie zugesagt zunähmen, erhielten die Praxen im Mai deutlich mehr als jene 2,25 Millionen Dosen, die jede Woche an die Impfzentren gingen, sagte der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

"Im Mai sind neben den Hausärzten sukzessive auch die Fachärzte mit an Bord, und wir werden immer mehr gesunde Menschen und andere Personen außerhalb der derzeit berechtigten Gruppen impfen". Weiter sagte er: "Ich rechne damit, dass im Mai auch die Priorisierungsvorschriften sukzessive fallen und von dann an jeder Erwachsene eine Impfung erhalten kann."

Sonntag, 18. April, 17.45 Uhr: "Der Einzelhandel stirbt": Warum der Marktoberdorfer Bürgermeister vor dem geplanten Bundesgesetz warnt

Bürgermeister Hell (CSU) warnt seinen Parteifreund MdB Stracke davor, dem geplanten Gesetz - und damit einem Verbot des „bewährten Click&Collect“ - zuzustimmen.

Sonntag,, 18. April, 16.20 Uhr: Trauer um 80 000 Corona-Tote - Steinmeier ruft zum Zusammenhalt auf

Gut ein Jahr nach dem Beginn der Corona-Pandemie haben die Spitzen des deutschen Staates und die Kirchen der fast 80 000 Toten gedacht und den Hinterbliebenen ihr Mitgefühl bekundet. Bei der zentralen Gedenkfeier rief Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zudem die Gesellschaft zum Zusammenhalt auf. "Lassen wir nicht zu, dass die Pandemie, die uns schon als Menschen auf Abstand zwingt, uns auch noch als Gesellschaft auseinandertreibt", sagte er im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt. Zuvor hatten die Kirchen in einem ökumenischen Gottesdienst in der Gedächtniskirche den Trauernden Trost zugesprochen.

Der Bundespräsident betonte: "Wir wollen heute als Gesellschaft derer gedenken, die in dieser dunklen Zeit einen einsamen und oft qualvollen Tod gestorben sind." Den um ihre gestorbenen Angehörigen Trauernden wolle man sagen: "Ihr seid nicht allein in Eurem Leid, nicht allein in Eurer Trauer."

Sonntag, 18. April, 15.30 Uhr: Video sorgt für Aufregung im Netz: Polizisten halten Frau fest - Polizei: Vorfall wird aufgearbeitet

Auf dem Video ist zu sehen, wie mehrere Polizisten eine ältere Frau mit Nachdruck an einer Wand in der Salzstraße festhalten. Die Frau ruft um Hilfe. Was die Polizei bislang zu dem Vorfall sagt.

Sonntag, 18. April, 13.30 Uhr: Ungarn öffnet Grundschulen und Kindergärten trotz hoher Zahlen

Trotz einer hohen Zahl an Corona-Neuinfektionen öffnen an diesem Montag in Ungarn Kindergärten und Grundschulen wieder. Angesichts jüngster Bedenken vieler Eltern, Ärzte und Lehrer hat die Regierung ihre Entscheidung abgeschwächt: Eltern steht es frei zu entscheiden, ob sie ihre Kinder in Betreuung oder Unterricht schicken. Mit aktuell 363 Neu-Infektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von 14 Tagen ist Ungarn europaweit besonders hart von der Pandemie betroffen.

Sonntag, 18. April, 12.30 Uhr: Ohne Abstand und Masken: Konzert in Liverpool mit 5000 Zuschauern

Feiern wie vor der Pandemie: Ohne Masken und Abstand dürfen bis zu 5000 Zuschauer ein Konzert in Liverpool besuchen. Die Veranstaltung mit der Rockband Blossoms am 2. Mai ist Teil eines Pilotprojekts der britischen Regierung. Voraussetzung für den Eintritt ist ein aktueller, negativer Corona-Test. Auch nach dem Event sollen die Zuschauer einen Test machen. "Wir sind einem Sommer voller Live-Events einen Schritt näher gekommen, jetzt läuft unser wissenschaftlich geführtes Programm", sagte Kulturminister Oliver Dowden einer Mitteilung vom Sonntag zufolge. Das Veranstaltungsgelände bietet normalerweise 7500 Plätze. Tests seien der Schlüssel für die Wiederaufnahme von Massenveranstaltungen, sagte Dowden.

Sonntag, 18. April, 11.15 Uhr: Tierheime können Unterstützung beantragen - je 7500 Euro Corona-Hilfe

Das Bundesumweltministerium unterstützt Tierheime in der Corona-Krise finanziell. Ab Ende der nun beginnenden Woche könnten entsprechende Förderanträge gestellt werden, bestätigte das Ministerium am Sonntag einen Bericht der "Bild am Sonntag". Tierschutzvereinen, die Träger von Tierheimen sind, werde ein einmaliger Zuschuss von 7500 Euro gewährt. Die Corona-Pandemie stelle die Vereine in einem noch nicht abzusehenden Ausmaß vor große finanzielle Probleme, hieß es zur Begründung. "In vielen Fällen fallen Spenden weg und können entsprechende Vereinsaktivitäten nicht durchgeführt werden."

ARCHIV - 02.04.2021, Niedersachsen, Hannover: Menschen gedenken am Karfreitag bei einer ökumenischen Andacht in der Aegidienkirche den Verstorbenen der Corona-Pandemie. Am Sonntag findet ein bundesweiter Gedenktag statt. Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
ARCHIV - 02.04.2021, Niedersachsen, Hannover: Menschen gedenken am Karfreitag bei einer ökumenischen Andacht in der Aegidienkirche den Verstorbenen der Corona-Pandemie. Am Sonntag findet ein bundesweiter Gedenktag statt. Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Bild: Julian Stratenschulte

Sonntag, 18. April, 10.15 Uhr: Kirchen gedenken der Verstorbenen in der Corona-Pandemie

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, hat die Gesellschaft zu einem Moment des Innehaltens inmitten der Corona-Pandemie aufgerufen. "Krankheit, Sterben und Tod lassen sich in diesem langen Jahr nicht wegdrücken, sie schneiden tief ein in das Leben vieler Menschen", sagte der Bischof von Limburg am Sonntag in einem ökumenischen Gottesdienst in Berlin für die Verstorbenen in der Pandemie. "Tod und Sterben sind uns näher gerückt als zuvor." Es sei richtig, dass Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für diesen Tag dazu einlade, innezuhalten und der vielen Toten zu gedenken. Mehr darüber lesen Sie hier.

Sonntag, 18. April, 10.40 Uhr: Bizarre Szenen bei "Querdenker"-Demo in Kempten: "Hunde-Mann" flippt vor Polizisten aus

Es war eine bizzare Szene. Die einen beklatschten und bejubelten sie, andere waren einfach nur sprach- und fassungslos. Ein Mann im braunen Hunde-Kostüm samt Stummelschwanz hat bei der Demonstration von sogenannten "Querdenkern" gegen Corona-Maßnahmen am Samstag in Kempten einen skurrilen Auftritt hingelegt Mehr zum "Hundemann" bei der Demonstrantion in Kempten lesen Sie hier.

Im Hundekostüm sorgte ein Demonstrant in Kempten für Aufsehen.
Im Hundekostüm sorgte ein Demonstrant in Kempten für Aufsehen.
Bild: Ralf Lienert

Sonntag, 18. April, 10 Uhr: Altmaier verteidigt Pläne für bundesweite Notbremse

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat die geplanten bundesweiten Regelungen für eine Corona-Notbremse gegen Kritik verteidigt. "Die Notbremse ist notwendig und kein Holzhammer", sagte Altmaier der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Er hoffe auf eine breite Mehrheit in Bundestag und Bundesrat. Die Änderungen des Infektionsschutzgesetzes dürften jetzt nicht "wieder zerredet werden". "Überall auf der Welt, wo eine Infektionswelle erfolgreich gebrochen wurde, hat man das mit dem Instrument eines harten Lockdowns geschafft."

Künftig soll es bundeseinheitliche Regelungen für Corona-Maßnahmen geben. Überschreitet die Zahl der Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen in einer Stadt oder einem Landkreis den Wert von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen, müssen etwa Geschäfte geschlossen werden.

Sonntag, 18. April, 9 Uhr: Hunderte Anzeigen nach Demos gegen Corona-Maßnahmen in Stuttgart

Bei den verbotenen Protesten gegen die Corona-Politik in Stuttgart hat die Polizei Hunderte Verstöße festgestellt. Mehr als 700 Menschen, die am Samstag durch die Stadt gezogen waren, seien festgehalten und identifiziert worden. Wie die Polizei weiter mitteilte, wurden sie angezeigt und erhielten Platzverweise. Zudem habe es mehr als 1000 Verstöße gegen die Maskenpflicht gegeben.

Zahlreiche "Querdenker" und weitere Gegner der Corona-Politik hatten sich am Samstag trotz Demo-Verboten in Stuttgart versammelt. In der Innenstadt skandierten sie Parolen, trugen Trommeln und Fahnen. Die Beamten stoppte den Angaben nach mehrere spontane, nicht genehmigte Aufzüge und Gruppenbildungen. Dabei seien zwei Polizisten verletzt worden. Insgesamt waren rund 1000 Corona-Gegner und ungefähr 400 Gegendemonstranten in der Stadt.

Auch bei einer verbotene Demo von sogenannten "Querdenkern" in Kempten hatte zahlreiche Verstöß gegeben.

Sonntag, 18. April, 8.30 Uhr: Polizei löst Party auf - Gastgeber springt aus dem Fenster

Offenbar aus Angst vor der Polizei ist der Gastgeber einer Party in Mönchengladbach aus einem Fenster sechs Meter in die Tiefe gesprungen und hat sich schwer verletzt. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hatten sich Nachbarn über eine lautstarke Party in dem Mehrfamilienhaus beschwert. Als die Beamten in der Nacht zu Sonntag eintrafen, flüchtete der Wohnungsinhaber und sprang aus dem Fenster. Dabei habe sich der 32-Jährige nach ersten Erkenntnissen beide Sprunggelenke gebrochen, teilte die Polizei weiter mit. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Gastgeber und seine drei Gäste müssen sich nun wegen Ruhestörung und Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung verantworten.

Sonntag, 18. April, 8 Uhr: Drogerie-Unternehmen Rossmann ruft vorsorglich FFP2-Masken zurück

Das Drogerie-Unternehmen Rossmann ruft eine Charge von FFP2-Masken zurück. Betroffen sind Masken der Marke "altapharma" mit der Chargen-Nummer LOT 2020F50. Der Rückruf erfolge aus "vorbeugendem Verbraucherschutz", teilte das Unternehmen bereits vor einigen Tagen mit. Bei den betroffenen Masken seien nicht alle Anforderungen an persönliche Schutzausrüstung erfüllt. Insbesondere in ölhaltiger Umgebung würden sie keinen ausreichenden Schutz bieten - also etwa bei Arbeiten an geölten Motoren oder Getrieben. Kunden können die Schutzmasken zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet. Zunächst hatten mehrere Medien über den Rückruf berichtet.

Sonntag, 18. April, 7.30 Uhr: Erneut mehr als 100 Eingereiste aus Mecklenburg-Vorpommern verbannt

Wegen der verschärften Einreisebeschränkungen in Mecklenburg-Vorpommern hat die Polizei am Samstag in den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte und Vorpommern-Greifswald insgesamt 620 Fahrzeuge entlang der Landesgrenzen kontrolliert. 69 Fahrzeuge mit 112 Insassen wurden von den Beamten wieder abgewiesen, wie die Polizei bekanntgab. Insgesamt verliefen die Kontrollen demnach ruhig.

Seit November sind Hotels und Pensionen in dem bei Touristen beliebten Bundesland wieder geschlossen. Längere Urlaubsaufenthalte und selbst Tagesausflüge aus anderen Bundesländern sind seit Monaten grundsätzlich verboten. Ausnahmen soll es nach Angaben der Landesregierung nach wie vor für Besuche der Kernfamilie geben. Dazu zählen etwa Eltern, Kinder und Geschwister.

Sonntag, 18. April, 7 Uhr: Umfrage: Corona bremst Urlaubslust der Verbraucher

Fast jeder dritte Verbraucher in Deutschland (rund 31 Prozent) ist einer aktuellen Umfrage zufolge angesichts der Corona-Pandemie noch unentschlossen, ob er in diesem Jahr in Urlaub fahren soll oder nicht. Für etwa 28 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher sind Reisen im Corona-Jahr 2021 schlicht kein Thema. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Unternehmensberatung PwC.

Nur gut 15 Prozent der Befragten gaben bei der Umfrage an, bereits eine Urlaubsreise gebucht zu haben. Weitere 27 Prozent haben zwar noch nicht gebucht, planen aber eine Urlaubsreise.

Sonntag, 18. April, 6.30 Uhr: RKI registriert 19 185 Corona-Neuinfektionen und 67 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 19 185 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 67 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI von Sonntagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.40 Uhr wiedergeben. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Am Sonntag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Am Sonntag vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 17 855 Neuinfektionen und 104 neue Todesfälle verzeichnet.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner lag laut RKI am Sonntagmorgen bundesweit bei 162,3. Am Vortag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 160,7 angegeben, vor vier Wochen hatte sie noch bei 129,7 gelegen.

Sonntag, 18. April, 6 Uhr: Allgäuer TV-Koch Christian Henze mit Coronavirus infiziert

TV-Koch und Buchautor Christian Henze hat sich mit dem Coronavirus infiziert. "ihr wundert euch sicherlich, warum ihr in den letzten Tagen nichts von mir gehört habt", schreibt er auf Facebook an seine Follower. "Mich hat es voll erwischt! Und wer immer noch glaubt, Corona ist einfach nur eine harmlose Grippe: leider kann einen das Virus richtig ausknocken. Umso weniger kann ich Politik und Menschen verstehen, die nicht mit voller Entschlossenheit dieser Pandemie entgegentreten", schrieb er in einer Facebook-Nachricht an seine Fans.

Samstag, 17. April, 21.50 Uhr: Für mit Corona infizierten Jauch kommt acht Mal Ersatz in RTL-Show

Für den mit Corona infizierten Entertainer Günther Jauch hat RTL für die Live-Unterhaltungsshow "Denn sie wissen nicht, was passiert!" Ersatz besorgt - und das gleich acht Mal. Es war am Samstagabend das zweite Mal, dass Jauch in der Show ausfiel und seine Promi-Kollegin Barbara Schöneberger und -kollege Thomas Gottschalk ohne ihn auskommen mussten. Wie in der vergangenen Woche kamen statt Jauch acht Leute in die Show, die ihre Gesichter mit einem Jauch-Foto verdeckten und erst nach und nach enthüllten. In der Spiel- und Unterhaltsshow trat Schöneberger gegen den Jauch-Ersatz in Spielrunden an, Gottschalk war Moderator. Als Erster enthüllte der Popsänger Sasha seine Maskerade, es folgte Sänger Giovanni Zarrella.

In der vergangenen Woche waren acht Frauen als Jauch-Ersatz angetreten. Dieses Mal war zu erkennen, dass viele Männer dabei waren. Gottschalk und Schöneberger kündigten zu Beginn der Sendung an, dass sich Jauch im weiteren Verlauf noch zuschalten werde.

Samstag, 17. April, 19.30 Uhr: Keine Gäste, leere Läden: Händler in Tourismusorten trifft der Lockdown besonders hart

Wenn die Urlaubszeit beginnt, wird es in Tourismushochburgen wie Oberstdorf und Oberstaufen erst richtig voll. Weil die Gäste auch gerne durch die Fußgängerzonen bummeln, gibt es auch eine große Auswahl von Geschäften. „Das Angebot in Oberstaufen ist auf den Tourismus ausgerichtet“, sagt Helen Stroemberg, Vorsitzende des Einzelhandelsvereins „Oberstaufen handelt aktiv“.

Samstag, 17. April, 17.35 Uhr: Steinmeier richtet Gedenkfeier für Opfer in Corona-Pandemie aus

Gut ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie wird der Staat am Sonntag in einer zentralen Veranstaltung der Verstorbenen gedenken und den Angehörigen sein Mitgefühl aussprechen. An der von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ausgerichteten Gedenkfeier im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt werden fünf Hinterbliebene und die Spitzen der fünf Verfassungsorgane teilnehmen.

Neben dem Bundespräsidenten sind dies: Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU), Bundesratspräsident Reiner Haseloff (CDU), Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Stephan Harbarth.

Bislang sind in Deutschland laut Robert Koch-Institut rund 80 000 Menschen an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Sars-CoV-2-Infektion gestorben.

Auch wenn die Pandemie noch nicht überwunden sei, solle dies ein Tag des Innehaltens sein, der zeige, dass wir als Gesellschaft Anteil nehmen, die Toten und das Leid der Hinterbliebenen nicht vergessen, teilte das Bundespräsidialamt mit. Das Gedenken gelte neben den Opfern des Corona-Virus auch allen anderen Verstorbenen in der Pandemie. Viele dieser Menschen seien ebenfalls isoliert und einsam und ohne die Begleitung ihrer Angehörigen gestorben.

Vor dem Gedenken wird in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert, an dem die Spitzen des Staates ebenfalls teilnehmen wollen. Gehalten wird er vom Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, und vom Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing. Der Gottesdienst soll live in der ARD übertragen werden, der Gedenkakt wird live im ZDF zu sehen sein.

Samstag, 17. April, 17 Uhr: Situation in Kempten entspannt sich

Inzwischen hat sich die illegale "Querdenker"-Versammlung in Kempten weitestgehend aufgelöst. In der Fußgängerzone waren am frühen Samstagabend nur noch wenige Demonstranten unterwegs. Die Polizei nahm Personalien auf.

Zuvor waren "Querdenker" in die Kemptener Fußgängerzone gezogen. Etwa 200 bis 300 Demonstranten waren nach Kempten gekommen. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort.

Samstag, 17. April, 14.30 Uhr: Trotz Verbots: Querdenker ziehen durch die Kemptener Innenstadt

Entgegen des gerichtlichen Verbots haben sich jetzt doch rund 150 Menschen zu einem Demonstrationszug zusammengeschlossen und marschieren durch die Kemptener Fußgängerzone. Sie rufen „Frieden, Freiheit, Demokratie.“ Alle Infos zur verbotenen Demo in Kempten unter www.allgaeuer-zeitung.de/demo. Die Polizei beginnt mit der Räumung des Hildegardplatzes.

Samstag, 17. April, 13.15 Uhr: US-Forscher: Bereits mehr als drei Millionen Corona-Tote weltweit

Seit Beginn der Pandemie sind weltweit bereits mehr als drei Millionen Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das ging am Samstag aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Damit stieg die Zahl der global bekannten Corona-Todesfälle innerhalb von rund drei Monaten von zwei auf drei Millionen an. Weltweit gab es bislang mehr als 140 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Virus, wie Daten der Universität zeigten. Experten gehen bei Infektionen und Todesfällen von einer noch höheren Dunkelziffer aus.

Die Webseite der Universität wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen wurden die Zahlen aber auch wieder zeitweise nach unten korrigiert. Der WHO zufolge gab es bis Samstag 2,98 Millionen bestätigte Todesfälle und knapp 139 Millionen bekannte Infektionen.

Samstag, 17. April, 12.30 Uhr: Opfer der Corona-Pandemie: Geschichten von elf Menschen, die fehlen

Fast 80.000 Menschen sind in Deutschland an oder mit Corona gestorben, auch in der Region. Wir erinnern an elf Frauen und Männer – und erzählen ihre Geschichten.

Samstag, 17. April, 10.30 Uhr: Unangemeldete Demo gegen Corona-Auflagen in Aschaffenburg

In Aschaffenburg haben 160 Menschen gegen die derzeitigen Corona-Maßnahmen demonstriert. Die Versammlung war nicht angemeldet, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Zu Störungen oder Straftaten sei es am Freitagabend aber nicht gekommen.

Die Demonstration wurde noch vor Ort mit Auflagen versehen. Anfänglich versuchten die Teilnehmer, einen Aufzug aus der Versammlung zu machen. Dies wurde jedoch durch eine Polizeikette verhindert. Gegen einige Teilnehmer, die keinen Mund-Nasen-Schutz trugen, wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Bereits am Mittwochabend versammelten sich in Aschaffenburg etwa 100 schwarz gekleidete Menschen mit lauter Musik, weißen Masken und Fahnen, um gegen die Corona-Auflagen zu demonstrieren.

Wie es nach der untersagten "Querdenken"-Demonstration in Kempten aussieht, lesen Sie hier.

Samstag, 17. April, 9.55 Uhr: Farbanschlag auf Auto von Karl Lauterbach in Köln

Auf das Auto des SPD-Bundestagsabgeordneten Karl Lauterbach haben Unbekannte am Freitag in Köln einen Farbanschlag verübt. Das bestätigte am Samstag ein Polizeisprecher. Die Unbekannten hätten in der Nacht einen Farbeimer über das Auto gekippt, auch die Scheiben seien verschmutzt, er könne den Wagen nicht mehr fahren, schreibt Lauterbach. "Aber wir werden nie aufgeben", heißt es in der Mitteilung. Der SPD-Politiker und Arzt zählt zu den exponiertesten Persönlichkeiten in der Debatte um die Maßnahmen gegen das Coronavirus.

Unbekannte haben Farbe über das Auto von Karl Lauterbach gekippt.
Unbekannte haben Farbe über das Auto von Karl Lauterbach gekippt.
Bild: Kay Nietfeld, dpa

Samstag, 17. April, 8.55 Uhr: Österreich will bald alle Branchen öffnen - erste Schritte im Mai

In Österreich sollen alle Branchen in wenigen Wochen unter einem Schutzkonzept öffnen dürfen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 17. April, 8.10 Uhr: Olaf Scholz im Interview mit unserer Redaktion: "Wir werden aus dieser Krise herauswachsen"

Olaf Scholz verantwortet einen Haushalt mit 240 Milliarden Euro neuer Schulden. Wie will er das zurückzahlen? Ein Gespräch über Hoffnung und Kanzler-Kandidaten.

Samstag, 17. April. 7.35 Uhr: Tausende Verfahren wegen Betrugs bei Corona-Soforthilfen

Mit Soforthilfen wollte der Staat Unternehmen schnell und unbürokratisch durch die Corona-Krise helfen - es besteht aber der Verdacht, dass sie in Tausenden Fällen missbraucht wurden. Im Zusammenhang mit den Hilfen aus dem Frühjahr 2020 gebe es rund 15 000 Strafanzeigen und Ermittlungsverfahren, heißt es in der Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der AfD-Fraktion, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Eine hohe Dunkelziffer sei wahrscheinlich.

Die mit Abstand meisten Strafanzeigen gab es mit mehr als 4300 in Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Hessen und Berlin. Zuletzt hatte die Bundesregierung im März wegen Betrugsverdachts die Auszahlung von Abschlagszahlungen gestoppt, nach wenigen Tagen aber wieder aufgenommen. Der AfD-Abgeordnete Anton Friesen kritisierte, mit krimineller Energie könne man leicht Steuerzahlergeld bekommen, während kleine und mittelständische Unternehmen "massenweise zugrunde gehen".

In tausenden Fällen sollen Menschen bei den Corona-Hilfen betrogen haben.
In tausenden Fällen sollen Menschen bei den Corona-Hilfen betrogen haben.
Bild: Robert Michael, dpa (Symbolbild)

Samstag, 17. April, 7.20 Uhr: RKI registriert 23.804 Corona-Neuinfektionen und 219 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 23.804 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 219 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen von Samstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.20 Uhr wiedergeben. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich.

Am Samstag vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 24.097 Neuinfektionen und 246 neue Todesfälle verzeichnet. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag nach RKI-Angaben vom Samstagmorgen bundesweit bei 160,7. Am Vortag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 160,1 angegeben, vor vier Wochen hatte sie noch bei 99,9 gelegen.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.765.100 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag nach dem RKI-Lagebericht von Freitagabend bei 1,24 (Vortag: 1,18).

Freitag, 16. April, 23.45 Uhr: Bayerischer Verwaltungsgerichtshof verbietet "Querdenker-Demos" am Samstag in Kempten

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat am Freitagabend eine für Samstag geplante "Querdenker"-Demo und einen Umzug durch Kempten verboten. Die Gründe.

Freitag, 16. April, 22 Uhr: Liebe Friseurinnen, wie geht’s den Menschen? - Von welchen Sorgen Kemptener im Friseursalon erzählen

Kein Kaffeeklatsch mit Freunden und nicht einmal mit den Kollegen lässt sich im Homeoffice zwischen der Arbeit über Sorgen und Persönliches reden. Einer der wenigen Orte, an denen auch in der Corona-Pandemie Kontakt – trotz FFP2-Maske – möglich ist, sind Friseursalons. Zwischen Spitzen schneiden und Haare färben, haben Friseure gerade jetzt ein offenes Ohr für die Alltagsprobleme ihrer Kunden.

Freitag, 16. April, 20.40 Uhr: Bundesrat will sich Donnerstag mit Infektionsschutzgesetz befassen

Der Bundesrat wird sich voraussichtlich am Donnerstag (11.00 Uhr) mit den geplanten Änderungen am Infektionsschutzgesetz beschäftigen. Wie die Länderkammer am Freitagabend mitteilte, hat Bundesratspräsident Reiner Haseloff (CDU) eine Sondersitzung dazu einberufen. Er sei einer Bitte der Bundesregierung nachgekommen, den Abschluss des parlamentarischen Verfahrens zu beschleunigen.

Der Bundestag hatte sich am Freitag in erster Lesung mit der bundesweiten Corona-Notbremse befasst. Eine Verabschiedung ist für kommenden Mittwoch vorgesehen. Kontaktbeschränkungen zum Brechen der dritten Corona-Welle sollen in Kreisen und Städten ab einer Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern in einer Woche greifen. Zudem sind Ausgangsbeschränkungen ab 21.00 Uhr geplant, sie sind aber umstritten. Noch kann es im Bundestagsverfahren Änderungen geben.

Der Bundesrat wies darauf hin, dass das Gesetz als Einspruchsgesetz formuliert ist. Es bräuchte somit nicht die Zustimmung der Länderkammer, um in Kraft treten zu können. Sie könnte aber den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat anrufen, um das Gesetz nachverhandeln zu lassen. Hierfür wäre eine absolute Mehrheit von 35 der insgesamt 69 Stimmen nötig.

Freitag, 16. April, 20.15 Uhr: Nach Corona-Selbsttests: Wieso müssen Marktoberdorfer Grundschüler in Quarantäne?

Nachdem ein Corona-Selbsttest zur Entdeckung einer Infektion führte, ist eine vierte Klasse der Grundschule St. Martin in Quarantäne. Die seit Montag geltende Testpflicht bewerten Schulen in Marktoberdorf nach den Erfahrungen der ersten Woche durchaus positiv.

Um die Sicherheit zu erhöhen, testet die Adalbert-Stifter Grundschule derzeit ihre Schüler sogar täglich. Unterdessen unterstützt Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell das Anliegen von Eltern der Grundschule Leuterschach-Wald, ihre Kinder zu Hause testen zu dürfen.

Freitag, 16. April, 19.10 Uhr: Kommentar: Keine Zahlen zu Infizierten in Oberallgäuer Kommunen: "Unverständlich"

Das Landratsamt Oberallgäu veröffentlicht weiter keine Zahlen, wie viele Infizierte es in Oberallgäuer Kommunen gibt. Unser Autor findet: Das ist falsch.

Freitag, 16. April, 17.45 Uhr: Warum es in Kaufbeuren und im Ostallgäu keine Sonderaktionen beim Impfen gibt

Viele Kommunen bieten gerade Sonderaktionen an, um den Wirkstoff von AstraZeneca zu verimpfen – in Kempten und Augsburg gibt es beispielsweise zusätzliche Termine, die bereits alle vergeben sind. Denn ab Montag, 19. April, sind Erstimpfungen mit dem Präparat von AstraZeneca in den Impfzentren nicht mehr möglich. Das Vakzin wird dann nur noch in Arztpraxen verabreicht.

In Kaufbeuren und im Ostallgäu wird es solche Angebote wie in Kempten und Augsburg allerdings nicht geben.

Freitag, 16. April, 15.45 Uhr: "Querdenker"-Demo: Stadt und Demo-Veranstalter reichen Beschwerde ein

Die Demo-Veranstalter haben mittlerweile Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof in München eingelegt, das hat Pressesprecher Dr. Jörg Singer mitgeteilt. Aus dem Bürgermeisterbüro der Stadt Kempten wurde bestätigt, dass auch die Stadt dort Beschwerde gegen den gestrigen Beschluss des Verwaltungsgerichts Augsburg eingelegt hat. Ein Ergebnis könnte am Freitag fallen.

Freitag, 16. April, 15.05 Uhr: Kanzlerin Merkel mit Astrazeneca geimpft

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ihre erste Corona-Schutzimpfung erhalten. "Ich freue mich, dass ich heute die Erstimpfung mit Astrazeneca bekommen habe", teilte Merkel über ihren Regierungssprecher Steffen Seibert per Twitter mit. Sie fügte hinzu: "Ich danke allen, die sich in der Impfkampagne engagieren - und allen, die sich impfen lassen. Das Impfen ist der Schlüssel, um die Pandemie zu überwinden." Die Kanzlerin ist 66 Jahre alt und fällt damit in die Gruppe jener, die in Deutschland für Astrazeneca-Impfungen infrage kommen.

Das Vakzin von Astrazeneca wird in Deutschland nur noch für die über 60-Jährigen empfohlen. Der Einsatz für Jüngere bleibt nach ärztlichem Ermessen bei Menschen ohne höheres Blutgerinnsel-Risiko freiwillig möglich. Merkel hatte immer betont, dass sie erst geimpft werden wolle, wenn sie nach der Priorisierung an der Reihe sei.

Freitag, 16. April, 14.15 Uhr: Unterallgäuer Landrat Eder entschuldigt sich für Facebook-Post zu Corona-Tests

Der Unterallgäuer Landrat Alex Eder ist gestern zurückgerudert. Nachdem der Freie Wähler am späten Sonntagabend „nach ein, zwei Gläsern Wein“, wie er gegenüber Allgäu TV am Mittwoch erklärt hatte, auf Facebook aus Sicht eines Kindes die Corona-Testpflicht an Schulen sehr emotional kritisiert hatte, korrigierte er sich am Freitagmorgen.

Freitag, 16. April, 12.15 Uhr: "Diffuses Infektionsgeschehen" in Memmingen

Innerhalb der letzten sieben Tage gab es 117 Neuinfektionen in Memmingen. Das Infektionsgeschehen ist diffus, also nicht auf ein konkretes Ausbruchsgeschehen zurückzuführen, heißt es vonseiten der Stadt. "Häufig sind komplette Familien mit allen Familienmitgliedern betroffen. Mittelschwere oder schwere Krankheitsverläufe kommen nur noch wenig in der Generation 80+ vor. Die Impfung dieser Altersgruppe wirkt erkennbar."

Freitag, 16. April, 12.05 Uhr: Schulen und Einzelhandel: Lockdown in Bayern wird strikter

Der Freistaat Bayern steuert in der nächsten Woche wegen weiter steigender Corona-Infektionszahlen auf einen härteren Lockdown in Schulen und Einzelhandel zu.

Freitag, 16. April, 11.20 Uhr: Lauterbach: Dritte Welle nur mit Ausgangsbeschränkung zu brechen

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat eindringlich für eine schnelle Umsetzung der geplanten Ausgangsbeschränkungen am Abend gegen die dritte Corona-Welle geworben. "Es wird alleine nicht reichen, aber in keinem Land ist es gelungen, eine Welle mit Variante B.1.1.7 noch einmal in den Griff zu bekommen, ohne dass man nicht auch das Instrument der Ausgangsbeschränkung, und nicht -sperre, genutzt hätte", sagte Lauterbach am Freitag bei der ersten Beratung der Pläne für eine "Bundes-Notbremse" im Bundestag. Diese besonders ansteckende Virusvariante nimmt in Deutschland laut Robert Koch-Institut einen Anteil von 90 Prozent ein.

Es sei nicht die Zeit, komplizierte Bedenken anzumelden, sagte Lauterbach an die Adresse von FDP-Chef Christian Lindner. Lindner hatte sich zwar grundsätzlich hinter die geplanten Maßnahmen im Infektionsschutzgesetz gestellt, aber die geplante Ausgangsbeschränkungen kritisiert. Lauterbach sagte: "Wir brauchen Pragmatismus, und keine gegenseitige Aufklärerei, was alles nicht funktioniert."

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Freitag, 16. April, 11.10 Uhr: Brandanschlag auf Robert-Koch-Institut - Fotos von Verdächtigem

Nach einem Brandanschlag auf ein Gebäude des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin im Herbst 2020 fahndet die Polizei mit Bildern nach dem mutmaßlichen Täter. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 16. April, 10.20 Uhr: Lindner droht mit Verfassungsbeschwerde gegen "Bundes-Notbremse"

FDP-Partei- und Fraktionschef Christian Lindner hat der Bundesregierung mit einer Verfassungsbeschwerde gegen die geplante "Bundes-Notbremse" gedroht. "Es ist richtig, dass nun bundeseinheitlich gehandelt wird", sagte er am Freitag bei der ersten Beratung der entsprechenden Änderungen des Infektionsschutzgesetzes im Bundestag. Die geplanten Regelungen zu nächtlichen Ausgangsbeschränkungen nannte er aber verfassungsrechtlich "hochproblematisch". Man werde Vorschläge machen, dieses Gesetz verfassungsfest zu machen und sagte an die Koalitionsfraktionen gerichtet, die FDP-Fraktion werde sich gezwungen sehen, "den Weg nach Karlsruhe im Wege von Verfassungsbeschwerden zu gehen", wenn auf die Bedenken nicht eingegangen werde.

Die bundesweite "Corona-Notbremse", sieht Ausgangsbeschränkungen ab 21 Uhr vor, wenn es in einem Landkreis oder einer Stadt mehr als 100 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen gibt. "In der Praxis bedeutet das, dass ein geimpftes Ehepaar aufgrund eines Ausbruchs kilometerweit entfernt in einem einzelnen Betrieb daran gehindert wird, alleine nach 21 Uhr vor die Tür zu treten zum Abendspaziergang", sagte Lindner. In diesem Beispiel drücke sich die ganze verfassungsrechtliche Problematik aus.

Freitag, 16. April, 9.20 Uhr: Merkel: Dürfen medizinisches Personal nicht alleine lassen

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) warnt eindringlich vor einer Überforderung des Gesundheitssystems in der Corona-Pandemie. "Die Lage ist ernst, und zwar sehr ernst", sagte sie am Freitag im Bundestag. "Es führt kein Weg daran vorbei: Wir müssen die dritte Welle der Pandemie bremsen und den rapiden Anstieg der Infektionen stoppen", sagte sie. "Um das endlich zu schaffen, müssen wir die Kräfte von Bund, Ländern und Kommunen besser bündeln als zuletzt."

"Die Intensivmediziner senden einen Hilferuf nach dem anderen - wer sind wir denn, wenn wir diese Notrufe überhören würden?", fragte Merkel. "Wir dürfen Ärzte und Pfleger nicht alleine lassen. Alleine können sie den Kampf gegen das Virus in dieser dritten Welle auch mit bester medizinischer Kunst und dem aufopferungsvollsten Einsatz nicht gewinnen."

Der Bundestag debattierte am Freitag erstmals über den vom Kabinett am Dienstag verabschiedeten Entwurf für eine bundesweite Corona-Notbremse, für die auch Merkel warb.

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Freitag, 16. April, 8.40 Uhr: Experten: Höhepunkt der Corona-Welle in Österreich überschritten

Die Ampel-Komission geht davon aus, dass der Höhepunkt der aktuellen Corona-Welle in Österreich vorläufig erreicht ist. Ausnahme ist Vorarlberg. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 16. April, 7.55 Uhr: Corona-Pandemie hat auch positive Effekte

Die Pandemie hat die Lebenszufriedenheit vieler Menschen in Deutschland in einigen Bereichen verbessert. Das zeigen Daten des "Sozio-oekonomischen Panels".

Freitag, 16. April, 6.50 Uhr: Inzidenz in Lindau wieder unter 100

Die Inzidenzwerte im Allgäu sind weiterhin hoch, lediglich in Lindau ist die Zahl am Freitag unter 100 gesunken. Alle Zahlen im Detail finden Sie hier.

Freitag, 16. April, 6.45 Uhr: Weiterhin keine Zahlen zu Infizierten in den Kommunen

Viele Oberallgäuer fragen sich immer wieder, warum es keine detaillierten Daten zu einzelnen Orten im Landkreis gibt. Das Landratsamt erklärt die Hintergründe.

Freitag, 16. April, 6.20 Uhr: Pfizer-Chef: Wahrscheinlich dritte und jährliche Impfdosis notwendig

Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie könnte nach Einschätzung von Pfizer-Chef Albert Bourla eine dritte Spritze als Auffrischung und anschließend eine jährliche Impfung notwendig werden. "Ein wahrscheinliches Szenario ist, dass es die Notwendigkeit einer dritten Dosis geben wird, irgendwo zwischen sechs und zwölf Monaten, und danach eine jährliche Neu-Impfung, aber all das muss noch bestätigt werden", sagte der Vorstandsvorsitzende des US-Pharmakonzerns dem US-Sender CNBC in einem am Donnerstag veröffentlichten, aber bereits Anfang April geführten Interview. Dabei spielten auch die Varianten von Sars-CoV-2 eine große Rolle.

Andere Wissenschaftler und Pharma-Vertreter hatten sich bereits ähnlich geäußert. Pfizer und sein deutscher Partner Biontech sowie andere Hersteller untersuchen derzeit bereits die Wirkung von möglichen Auffrischungen ihrer Corona-Impfstoffe.

Freitag, 16. April, 6.05 Uhr: RKI registriert 25.831 Corona-Neuinfektionen und 247 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 25.831 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 247 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen von Freitagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.03 Uhr wiedergeben, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich.

In seinem aktuellen Lagebericht von Donnerstagabend schreibt das RKI: "Nach einem vorübergehenden Rückgang der Fallzahlen über die Osterfeiertage setzt sich der starke Anstieg der Fallzahlen fort." Besonders stark seien sie in den jüngeren Altersgruppen gestiegen.

Am Freitag vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 25 464 Neuinfektionen und 296 neue Todesfälle verzeichnet. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner lag laut RKI am Donnerstagmorgen bundesweit bei 160,1. Am Vortag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 160,1 angegeben, vor vier Wochen noch mit 95,6.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.752.000 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag nach dem RKI-Lagebericht von Donnerstagabend bei 1,18 (Vortag: 1,11).

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Alle Entwicklungen vom 11. April bis 15. April lesen Sie in Teil 53 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 7. bis 10. April lesen Sie in Teil 52 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 2. bis 6. April lesen Sie in Teil 51 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 28. März bis 1. April lesen Sie in Teil 50 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 18. bis 24. März lesen Sie in Teil 49 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 8. bis 17. März lesen Sie in Teil 47 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 3. bis 7. März lesen Sie in Teil 46 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 25. Februar bis 3. März lesen Sie in Teil 45 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 17. Februar bis 24. Februar lesen Sie in Teil 44 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.