Corona aktuell im Allgäu

Gesundheitsminister Holetschek schaut bei Impfungen in Füssen vorbei - Datenleck bei Corona-Testzentren in Franken

Corona-News aktuell aus dem Allgäu, Bayern und der Welt: Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (links) überzeugte sich von den Betriebsimpfungen der Stadtverwaltung Füssen.

Corona-News aktuell aus dem Allgäu, Bayern und der Welt: Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (links) überzeugte sich von den Betriebsimpfungen der Stadtverwaltung Füssen.

Bild: Stadt Füssen

Corona-News aktuell aus dem Allgäu, Bayern und der Welt: Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (links) überzeugte sich von den Betriebsimpfungen der Stadtverwaltung Füssen.

Bild: Stadt Füssen

Corona-News aktuell: Die Stadtverwaltung Füssen organisiert als eine der ersten Kommunen in Bayern Betriebsimpfungen. Holetschek war vor Ort. Mehr im Newsblog.
18.06.2021 | Stand: 22:01 Uhr

<< Wir berichten in unserem Newsblog laufend über die aktuellen Corona-News im Allgäu und in der Welt. >>

Freitag, 18. Juni, 22 Uhr: Stadtverwaltung Füssen impft Mitarbeiter gegen Corona: Gesundheitsminister Holetschek war dabei

Die Stadtverwaltung Füssen organisiert als eine der ersten Kommunen in Bayern Betriebsimpfungen. Bayerns Gsundheitsminister Klaus Holetschek war vor Ort dabei. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 18. Juni, 18.45 Uhr: Datenleck bei Corona-Testzentren: Name, Wohnort, Handynummer im Internet

Bei einer Datenpanne in Corona-Testzentren in Erlangen und Forchheim gelangten Daten wie Wohnort und Telefonkontakt ins Internet. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 18. Juni, 18.20 Uhr: Der zweite Corona-Sommer - zwischen Lockerung und Vorsicht

Die Corona-Situation entspannt sich weiter, auch für den Urlaub. Zwar haben die Impfungen eine markante Schwelle erreicht, aber es drohen neue Risiken. Mehr dazu lesen Sie hier.

Reisen werden leichter, die Zahl der Corona-Geimpften steigt, die Delta-Variante droht - der Sommer 2021 wird zur Gratwanderung zwischen Lockerung und Vorsicht.
Reisen werden leichter, die Zahl der Corona-Geimpften steigt, die Delta-Variante droht - der Sommer 2021 wird zur Gratwanderung zwischen Lockerung und Vorsicht.
Bild: Carlos Castro, picture alliance/dpa/EUROPA PRESS

Freitag, 18. Juni, 17.20 Uhr: Lissabon wegen Delta-Variante abgeriegelt

Wegen einer besorgniserregenden Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus ist Lissabon für zweieinhalb Tage abgeriegelt. Vom Freitagnachmittag (16 Uhr MESZ) und bis zum Montagmorgen (6.00 Uhr) dürfen die gut 2,8 Millionen Bewohner der Hauptstadt Portugals den Großraum Lissabon nur aus triftigem Grund verlassen. Auswärtige dürfen nur in Ausnahmefällen einreisen.

Touristen, die in Lissabon landen, um in einem anderen Landesteil Urlaub zu machen, oder auch Besucher, die nach Hause zurückfliegen, sind nicht betroffen. Man darf aber am Wochenende Lissabon als Tourist nicht besuchen, wenn man irgendwoanders untergebracht ist. Ministerpräsident António Costa wies Kritik zurück, die Maßnahme sei angesichts einer noch relativ entspannten Lage übertrieben. Die Abriegelung sei angemessen, sagte er bei einem Besuch in Brügge. "Wenn man keine Maßnahmen ergreift, nimmt die Pandemie wieder zu."

Freitag, 18. Juni, 15.40 Uhr: Spahn: Anlass zur Zuversicht für Sommer - aber mit Vorsicht

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat trotz der entspannteren Corona-Lage für weiter nötige Vorsicht auch in der anstehenden Hauptreisezeit geworben. "Das kann ein guter Sommer werden", sagte der CDU-Politiker am Freitag in Berlin. Es gebe Anlass zur Zuversicht, aber vor allem wenn alle dabei vorsichtig blieben. Spahn verwies auf die ansteckendere Delta-Variante des Coronavirus, die sich auch in Deutschland ausbreite. Dies geschehe auf niedrigem Niveau, aber eben schnell. In Großbritannien zeige sich, dass bei einer starken Ausbreitung auch vorgesehene Öffnungsschritte wieder in Frage gestellt werden könnten. Dies gelte es zu vermeiden.

Masken könnten nun bei gutem Wetter vor allem draußen wegbleiben, sagte der Minister. In Innenräumen und etwa auch in öffentlichen Verkehrsmitteln sei das Masketragen aber weiterhin wichtig, um sich und andere zu schützen. Spahn rief Urlauber dazu auf, das inzwischen flächendeckend verfügbare Netz von Schnellteststellen zu nutzen, um Infektionsketten bei Reiserückkehrern zu durchbrechen.

Freitag, 18. Juni, 14.50 Uhr: Der Urlaub kann kommen: Bundesregierung streicht diese Reiseziele von der Risikoliste

Die Bundesregierung streicht gleich mehrere beliebte Urlaubsgebiete von der Liste der Corona-Risikogebiete. Diese Länder und Regionen fallen darunter. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 18. Juni, 12.30 Uhr: Merkel mahnt zur Vorsicht bei Corona-Lockerungen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich für einen vorsichtigen Kurs in der Corona-Krise ausgesprochen. "Wir wollen nicht diese dauernden "Rein und Raus in die Kartoffeln"", sagte Merkel bei der Nationalen Luftfahrtkonferenz im brandenburgischen Schönefeld. Sie verwies auf Großbritannien, wo angekündigte Lockerungen verschoben wurden, weil sich dort die sogenannte Delta-Variante des Virus ausbreitet. "Wir müssen einfach Schritt für Schritt und vorsichtig vorgehen", sagte Merkel in einem öffentlichen Video-Gespräch mit Lufthansa-Chef Carsten Spohr.

Freitag, 18. Juni, 12.15 Uhr: Landkreis Lindau erhält mehr Impfstoff

Bayernweit erhalten Landkreise mit niedriger Impfquote ein Sonderkontingent an Impfstoff. Dazu gehört auch der Landkreis Lindau. Darüber hinaus fällt die reguläre Zuteilung an Impfstoff in der nächsten Woche höher aus und es stehen weniger Zweitimpfungen an, heißt es vonseiten des Landratsamts. „Nachdem in der letzten Zeit fast nur Zweitimpfungen in den Impfzentren erfolgen konnten, können wir in der nächsten Woche im Landkreis Lindau einen Impfturbo bei den Erstimpfungen zünden“, sagt Landrat Elmar Stegmann. „Wenn alle Lieferungen so kommen wie angekündigt, dann erhalten kommende Woche in unseren beiden Impfzentren etwa 4.000 Menschen eine erste Impfung.“

Freitag, 18. Juni, 12 Uhr: Delta-Variante: So erkennen Sie die Symptome

Niedrige Inzidenz, Lockerungen und gutes Wetter - doch die Delta-Variante bereitet Sorgen. Weil sie ansteckender ist. Und die Symptome anders ausfallen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 18. Juni, 10.45 Uhr: Delta-Variante kommt: RKI warnt vor Verspielen von Erfolgen

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat vor dem Verspielen von Erfolgen in der Pandemiebekämpfung gewarnt. Durch die ansteckendere Delta-Variante, die bisher auf niedrigem Niveau (rund sechs Prozent) in Deutschland kursiere, könne sich das Virus wieder verbreiten, sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Freitag in Berlin. Es sei nicht die Frage, ob Delta das Infektionsgeschehen in Deutschland dominiere, sondern wann, ergänzte er.

Vor allem durch Impfen, Masketragen in Innenräumen und Abstandhalten könnten wiedergewonnene Freiheiten aber erhalten bleiben. Bei mangelnder Vorsicht könne das Virus jedoch vor allem Ungeimpfte und erst einmal Geimpfte treffen. "Das dürfen wir einfach nicht riskieren", sagte Wieler.

Freitag, 18. Juni, 10.05 Uhr: Spahn: Jeder zweite Bundesbürger mit erster Corona-Impfung

Bei den Corona-Impfungen hat nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn inzwischen jeder zweite Bundesbürger mindestens eine Spritze bekommen. Stand heute erhielten 41,5 Millionen Menschen oder 50,1 Prozent der Gesamtbevölkerung eine erste Dosis, wie der CDU-Politiker am Freitag in Berlin mitteilte. Vollständig mit der meist notwendigen zweiten Spritze geimpft sind demnach 29,6 Prozent der Bevölkerung.

Freitag, 18. Juni, 8.20 Uhr: Lauterbach räumt ein: "Hendrik Streeck hatte voll recht"

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat mit Blick auf den Einfluss der Sommermonate auf das Coronavirus dem Virologen Hendrick Streeck recht gegeben. "Für den Einfluss der Saisonalität auf das Infektionsgeschehen räume ich ein: Hendrik Streeck hatte voll recht", sagte er der "Bild".

Streeck hatte dem Portal web.de im Januar gesagt: "Wie wir das im vergangenen Frühjahr gesehen haben - gehen im März, spätestens April die Infektionszahlen nach unten. Das ist das typische Verhalten von Coronaviren, die sich über die Sommermonate hinweg nur noch auf einem niedrigen Level verbreiten." Er gehe davon aus, dass es nur noch wenige Fälle geben werde.

Lauterbach und der Bonner Virologe hatten im Verlauf der Pandemie mehrfach deutliche Differenzen. Streeck hatte oft für eine etwas weniger strenge Linie bei den Corona-Maßnahmen plädiert.

Karl Lauterbach und der Virologe Hendrik Streeck waren sich in Sachen Corona-Maßnahmen oft nicht einig.
Karl Lauterbach und der Virologe Hendrik Streeck waren sich in Sachen Corona-Maßnahmen oft nicht einig.
Bild: Kay Nietfeld, dpa

Freitag, 18. Juni, 7.45 Uhr: Regionalflughäfen sehen im Sommer "Licht am Ende des Tunnels" - auch Allgäu Airport betroffen

Die Corona-Pandemie hat die Regionalflughäfen im Süden hart getroffen. Dank der Impfungen hofft man nun auch am Flughafen Memmingen auf einen starken Sommer.

Freitag, 18. Juni, 6.10 Uhr: RKI registriert 1076 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 10,3

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1076 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Freitagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.52 Uhr wiedergeben, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 2440 Ansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurden nun den Angaben nach binnen 24 Stunden 91 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 102 Tote gewesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Freitagmorgen mit bundesweit 10,3 an (Vortag: 11,6; Vorwoche: 18,6). Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.598.100 an. (Die Inzidenzwerte für das Allgäu finden Sie hier.)

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Donnerstagnachmittag bei 0,72 (Vortag: 0,71). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 72 weitere Menschen anstecken.

Donnerstag 17. Juni, 21.15 Uhr: Geimpfte Nicht-EU-Bürger dürfen demnächst nach Deutschland einreisen

Für Menschen aus Staaten außerhalb der Europäischen Union soll die Einreise nach Deutschland ab dem 25. Juni grundsätzlich wieder möglich sein, wenn sie vollständig gegen Covid-19 geimpft sind. Das soll unabhängig davon sein, ob sie als Geschäftsreisende, Touristen, Studenten oder für einen Besuch kommen wollen.

Seit der letzten Einzelimpfung müssen 14 Tage vergangen sein, wie das Bundesinnenministerium am Donnerstagabend mitteilte. Aktuell dürfen Bürger aus sogenannten Drittstaaten nur in eng umrissenen Ausnahmefällen einreisen. Ausgenommen von der Lockerung sind weiterhin Einreisen aus Virusvariantengebieten.

Um Fälschung und Betrug zu vermeiden, legt die neue Regelung genau fest, wie der Impfnachweis aussehen muss. Neben der Bundespolizei sollen auch Fluggesellschaften diesen Nachweis prüfen. Außerdem werden nicht alle weltweit verfügbaren Impfstoffe anerkannt. Ausschlaggebend sind jene Substanzen, die das Paul-Ehrlich-Institut auf seiner Internetseite aufzählt, derzeit die Produkte von Biontech, Moderna, Astrazeneca und Janssen. Wie Sie im Allgäu einfach an den digitalen Impfpass kommen, erklären wir an dieser Stelle.

Donnerstag, 17. Juni, 21 Uhr: Lissabon wegen Ausbreitung der Delta-Variante abgeriegelt

Lissabon wird wegen einer besorgniserregenden Zunahme der Corona-Infektionsfälle für rund zweieinhalb Tage abgeriegelt. Von Freitagnachmittag bis Montagmorgen dürfen die 2,8 Millionen Bewohner der portugiesischen Hauptstadt den Großraum Lissabon nur aus triftigem Grund verlassen, wie die Regierung am Donnerstag mitteilte. Auswärtige werden nur in Ausnahmefällen einreisen dürfen.

Mit 928 neuen Infektionen binnen 24 Stunden verzeichnete Lissabon am Donnerstag den höchsten Wert seit dem 19. Februar. Das waren rund 75 Prozent aller in Portugal registrierten Fälle (1233). In der "Area Metropolitana" Lissabons wohnen aber lediglich rund 27 Prozent aller 10,3 Millionen Bürger Portugals.

Auch im Ostallgäu gibt es Corona-Verdachtsfälle auf die Delta-Variante.

Donnerstag, 17. Juni, 20.30 Uhr: Curevac-Impfstoff nicht sehr wirksam - Bund sieht keine Auswirkungen

Die Hoffnung auf den Corona-Impfstoff des Tübinger Unternehmens Curevac wurde enttäuscht. Was bedeutet das für das Impftempo in Deutschland?

Donnerstag, 17. Juni, 19 Uhr: Allgäuer nehmen in der Pandemie 500 Tonnen zu: Was gegen die Corona-Kilos hilft

Die Zahl ist beeindruckend: Grob geschätzt 500 Tonnen haben die erwachsenen Allgäuer während der Corona-Pandemie insgesamt zugenommen. Das ist mehr Gewicht als eine voll besetzte und betankte, startklare Boing 747.

Nach einer Studie der Technischen Universität München haben 40 Prozent aller Erwachsenen während der Pandemie Pfunde zugelegt. Im Schnitt waren es bei jedem Betroffenen 5,6 Kilogramm. Um dieses Gewicht wieder loszuwerden, müssten im Durchschnitt knapp 40 000 Kalorien verbraucht werden. Und noch eine Zahl: Etwa 50 Stunden müsste man joggen, um diese Kalorien wieder zu verbrauchen. Was jetzt gegen die Kilos hilft.

Donnerstag, 17. Juni, 17 Uhr: Impfaktion ohne Termin: Memmingen will 1.800 Menschen in nur zwei Tagen impfen

Das Impfzentrum Memmingen startet am Freitag, 25. Juni, eine große Sonder-Impfaktion. Wer sich dabei impfen lassen will, muss mehrere Voraussetzungen erfüllen. Welche das sind, erfahren Sie hier.

Donnerstag, 17. Juni, 15.35 Uhr: Baden-Württemberg lockert Maskenpflicht für Schüler

Schülerinnen und Schüler können bereits ab Montag in Baden-Württemberg teilweise auf eine Maske verzichten. Wie die Deutsche Presseagentur meldet, entfällt die Maskenpflicht im Freien - also auf dem Schulhof - bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50. Liegt der Wert unter 35 und es an der Schule in den vergangenen zwei Wochen keinen Corona-Fall gab, wird die Maskenpflicht auch in Klassenräumen aufgehoben. Auf dem Flur müssen Schüler und Lehrer aber weiterhin Masken tragen.

Ist der Inzidenzwert niedrig genug, entfällt in Baden-Württemberg die Maskenpflicht an Schulen.
Ist der Inzidenzwert niedrig genug, entfällt in Baden-Württemberg die Maskenpflicht an Schulen.
Bild: Uwe Anspach, dpa (Symbolfoto)

Donnerstag, 17. Juni, 15.15 Uhr: Piazolo: Konkreter Plan für neues Schuljahr noch nicht möglich

Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) hat für Bayerns Schulen das Ziel eines durchgehenden Präsenzunterrichtes für das nächste Schuljahr ausgegeben. Allerdings könne derzeit kein konkreter Handlungsplan für das Schuljahr 2021/22 aufgestellt werden. "Wir wissen nicht, was kommt", sagte Piazolo am Donnerstag im Bildungsausschuss des Landtages in München. Mehr Infos.

Donnerstag, 17. Juni, 13.40 Uhr: Memmingen kippt Maskenpflicht in der Innenstadt

Aufgrund der deutlich gesunkenen Sieben-Tage-Inzidenz in Memmingen wird die Maskenpflicht in der Innenstadt ab dem morgigen Freitag aufgehoben. Damit müssen in der Fußgängerzone und auf den Plätzen der Innenstadt keine Gesichtsmasken mehr getragen werden.

Auf dem Wochenmarkt bleiben die FFP2-Maskenpflicht für Kunden und die Maskenpflicht für das Personal bestehen, da dies in der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung so festgelegt ist.

Auch bei Versammlungen bzw. Demonstrationen müssen weiterhin Masken getragen werden, außerdem in Geschäften, in der Schülerbeförderung, im ÖPNV sowie in den dazugehörigen Einrichtungen wie Bushaltestellen, Bahnhof oder Busbahnhof.

Das Alkoholverbot in der Fußgängerzone, auf dem Marktplatz, Weinmarkt, Roßmarkt, Theaterplatz, Schrannenplatz, auf dem Bahnhofsvorplatz und im Busbahnhof bleibt hingegen bestehen, teilt die Stadtverwaltung mit.

Donnerstag, 17. Juni, 12.45 Uhr: Multivac in Wolfertschwenden investiert trotz Corona 38 Millionen Euro

Der Unterallgäuer Hersteller von Verpackungsmaschinen Multivac investiert 38 Millionen Euro in ein neues Zentrum in Wolfertschwenden. Das ist dort nun möglich. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 17. Juni, 11.30 Uhr: Digitaler Impfpass: Nachweis für geimpfte Genesene kommt Ende Juni

Von Covid-19 Genesene können ihren Status ab Ende Juni in Corona-Warn-App (CWA) und CovPass-App hinterlegen. Dann sollen auch Genesene mit Impfung ihren Schutzstatus digital nachweisen können, erklärte das Bundesgesundheitsministerium (BMG) der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. Die Funktionen würden mit der nächsten Entwicklungsstufe beider Apps nachgelegt. Auch das Austellungssystem für die Zertifikate bei Apotheken, Impfzentren und Arztpraxen soll dann diesen Fall abbilden können.

Aktuell können Betroffene noch nicht auf regulärem Weg an einen digitalen Nachweis kommen. Grund dafür sind nach Angaben des BMG zunächst einmal technische Fragen. Genesene mit Impfung seien bei der europäischen Lösung von Anfang an mitbedacht worden, erklärte ein Sprecher. Es sei aber noch nicht geklärt, auf welche Art in diesem Fall ein Nachweis erbracht werden kann. Das liege laut BMG unter anderem auch daran, dass innerhalb Europas mit Genesenen beim Impfen nicht einheitlich verfahren werde. Während sie in Deutschland momentan für nur eine Impfung vorgesehen seien, erhielten sie in manchen anderen europäischen Ländern zwei Impfdosen.

Donnerstag, 17. Juni, 10 Uhr: Delta-Variante macht das Impfen zum Wettlauf

Nur rasche Zweifachimpfungen können laut Experten neue Welle im Herbst ausbremsen. Immunologen fordern von der Politik jetzt Vorbereitungen für die Schulen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 17. Juni, 8.25 Uhr: Impfzentren sollen in Bereitschaft bleiben - Wenig Kinder-Impfungen

Die Gesundheitsminister haben beschlossen, dass die Impfzentren auch über den Herbst hinaus in Bereitschaft bleiben sollen. Kommunen und Patientenschützer begrüßen das. Mehr dazu lesen Sie hier.

Städte und Gemeinden haben die Absicht der Gesundheitsminister der Länder begrüßt, die Impfzentren auch über September 2021 hinaus verfügbar zu halten.
Städte und Gemeinden haben die Absicht der Gesundheitsminister der Länder begrüßt, die Impfzentren auch über September 2021 hinaus verfügbar zu halten.
Bild: Christoph Soeder, dpa (Symbolbild)

Donnerstag, 17. Juni 6.55 Uhr: Curevac-Impfstoffkandidat weniger wirksam als erhofft

Rückschlag für einen Hoffnungsträger der Impfkampagne in Deutschland: Im Rennen um die Markteinführung eines weiteren hochwirksamen Corona-Impfstoffs hat die Tübinger Biopharmafirma Curevac einen empfindlichen Dämpfer publik gemacht. Das Unternehmen musste am späten Mittwochabend in einer Pflichtbörsenmitteilung einräumen, dass der eigene Impfstoffkandidat CVnCoV in einer Zwischenanalyse nur eine vorläufige Wirksamkeit von 47 Prozent gegen eine Corona-Erkrankung "jeglichen Schweregrades" erzielt habe. Damit habe er die vorgegebenen statistischen Erfolgskriterien nicht erfüllt.

Der Curevac-Impfstoffkandidat befindet sich schon seit Dezember - also seit rund einem halben Jahr - in der finalen und damit zulassungsrelevanten 2b/3-Studienphase. Während zahlreiche Konkurrenten ihre Vakzine längst auf den Markt gebracht haben, sammelt Curevac nach wie vor Daten. Ob Curevac nun überhaupt absehbar - und wenn, wann - liefern kann, bleibt vorerst unklar. An der Börse sackt die Curevac-Aktie dramatisch ab. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 17. Juni, 6.45 Uhr: Inzidenz im Landkreis Lindau sinkt wieder unter 50

Die Inzidenzwerte des Allgäu finden Sie hier im Detail.

Donnerstag, 17. Juni, 6.30 Uhr: RKI registriert 1330 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 11,6

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1330 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Donnerstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.34 Uhr wiedergeben, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 3187 Ansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurden nun den Angaben nach binnen 24 Stunden 105 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 94 Tote gewesen. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 90 179 angegeben.

Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Donnerstagmorgen mit bundesweit 11,6 an (Vortag: 13,2; Vorwoche: 19,3). Das Institut zählte seit Beginn der Pandemie 3 718 955 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3 594 700 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Mittwochabend bei 0,71 (Vortag: 0,72). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 71 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

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Alle Entwicklungen vom 9. bis 16. Juni lesen Sie in Teil 63 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 1. bis 8. Juni lesen Sie in Teil 62 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 26. Mai bis 31. Mai lesen Sie in Teil 61 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 14. Mai bis 20. Mai lesen Sie in Teil 60 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 14. Mai bis 20. Mai lesen Sie in Teil 59 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 6. bis 13. Mai lesen Sie in Teil 58 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 30. April bis 5. Mai lesen Sie in Teil 57 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 26. April bis 30. April lesen Sie in Teil 56 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 20. April bis 26. April lesen Sie in Teil 55 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 16. April bis 20. April lesen Sie in Teil 54 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 11. April bis 15. April lesen Sie in Teil 53 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 7. bis 10. April lesen Sie in Teil 52 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 2. bis 6. April lesen Sie in Teil 51 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 28. März bis 1. April lesen Sie in Teil 50 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.