Das sagt die Allgäuer Polizei

Halloween mit Corona-Regeln: Was dieses Jahr wieder erlaubt ist

Die Inzidenzen in Allgäuer Städten und Landkreisen steigen wieder. An Halloween können Hexen, Vampire und Co. dennoch um die Häuser ziehen.

Die Inzidenzen in Allgäuer Städten und Landkreisen steigen wieder. An Halloween können Hexen, Vampire und Co. dennoch um die Häuser ziehen.

Bild: Luká Grinaj, dpa (Symbolbild)

Die Inzidenzen in Allgäuer Städten und Landkreisen steigen wieder. An Halloween können Hexen, Vampire und Co. dennoch um die Häuser ziehen.

Bild: Luká Grinaj, dpa (Symbolbild)

2020 wurde von der Süßigkeiten-Jagd an Halloween abgeraten. Dieses Jahr rutscht der Brauch wieder ein Stück Richtung Normalität. Das sagt die Allgäuer Polizei.
29.10.2021 | Stand: 17:06 Uhr

Das Fest der Gruselgeister, Hexen, Zombies und Vampire steht vor der Tür. Am Sonntagabend ist Halloween. Vergangenes Jahr rieten Politiker und die Polizei aufgrund der Corona-Pandemie davon ab, von Haus zu Haus zu ziehen. Aktuell steigen die Sieben-Tage-Inzidenzen im Allgäu wieder. Was bedeutet das für die Süßigkeiten-Jagd der Kinder und andere Halloween-Begeisterte?

"Es gibt kein Verbot, das Halloween untersagt", erklärt Dominic Geißler, Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West. "Es empfiehlt sich aber, die AHA-Regeln einzuhalten: Abstände einhalten und da, wo es nicht geht, eine Maske tragen." Dass die Inzidenzen im Allgäu wieder steigen, hat seit der Einführung der Krankenhausampel keinen direkten Einfluss mehr auf die Corona-Regeln. "Letztendlich liegt die Entscheidung bei jedem selbst, ob er von Tür zu Tür geht oder nicht", sagt Geißler.

An Halloween 2021 gelten die allgemeinen Corona-Regeln

Die Polizei werde an Halloween im Rahmen der "ganz normalen Streifentätigkeit" arbeiten. Das bedeutet, dass zu diesem Anlass keine zusätzlichen Streifen im Einsatz sein werden. "In der Freinacht ist das anders", sagt Geißler. Da seien mehr Leute unterwegs und es komme vereinzelt zu Sachbeschädigungen. Halloween hingegen sei immer friedlich von statten gegangen. "Die Corona-Regeln sind ja nicht erst seit gestern gelockert", sagt Geißler und verweist beispielhaft auf das wieder aufblühende Nachtleben.

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Keine weiteren Einschränkungen an Halloween

So steht der Süßigkeiten-Jagd dieses Jahr nichts im Weg. Auch in Landkreisen mit hoher Inzidenz wie zum Beispiel im Ostallgäu spricht das Landratsamt keine einschränkenden Empfehlungen aus. Pressesprecher Stefan Leonhart verweist lediglich auf die geltenden Corona-Regeln. Dasselbe gilt im Landkreis Unterallgäu. "Es ist erlaubt, was erlaubt ist", sagt Sprecherin Eva Büchele. Auch das Landratsamt Oberallgäu weist lediglich auf die allgemein geltenden Corona-Regeln hin. Jeder solle sich seiner eigenen Handlungen und Verantwortung bewusst sein, sagte Sprecherin Brigitte Klöpf.

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