Unwetter im Allgäu

Das ist die Bilanz der Polizei nach der Gewitter-Nacht im Allgäu

Gewitter Nach dem Unwetter in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag haben die Einsatzkräfte der Feuerwehren im Ries einiges zu tun.

Schwere Gewitter am 25. Juli im Allgäu: Wie fällt die Polizei-Bilanz aus? Unser Symbolfoto zeigt einen Blitz im Landkreis Donau-Ries.

Bild: Robert Michael, dpa (Symbolfoto)

Schwere Gewitter am 25. Juli im Allgäu: Wie fällt die Polizei-Bilanz aus? Unser Symbolfoto zeigt einen Blitz im Landkreis Donau-Ries.

Bild: Robert Michael, dpa (Symbolfoto)

Blitze, Donner und Starkregen haben in der Nacht von Montag auf Dienstag vermutlich einige Allgäuer aus den Betten geholt. Was gab's für die Polizei zu tun?
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Von Allgäuer Zeitung
26.07.2022 | Stand: 15:04 Uhr

Heftige Unwetter zogen in der Nacht von Montag auf Dienstag über das Allgäu. Besonders über das Oberallgäu und die Region Ostallgäu/Kaufbeuren zogen Gewitter. Doch die gute Nachricht gleich zu Beginn: Menschen wurden offenbar nicht verletzt - auch zu größeren Schäden scheint es nicht gekommen zu sein, sagt Polizei-Pressesprecher Holger Stabik.

Unwetter im Allgäu: Keine Verletzten - keine größeren Schäden

Aus einigen Bereichen des Allgäus sei den Beamten zwar Starkregen gemeldet worden, und auch Allgäuer Redaktionsmitglieder beschreiben die Gewitter-Nacht deutlich mit den Worten: "Bei uns hat es gescheppert ohne Ende" - doch Unwetter-bedingte Einsätze blieben in der Nacht größtenteils aus, so Stabik. "Uns wurden bislang keine Verletzten oder größeren Schäden gemeldet", sagt der Sprecher der Polizei im Allgäu. Ganz anders im Tiroler Stubaital. Dort gingen nach schweren Gewittern Muren ab.

Gewitter-Einsätze in ganz Bayern

Und auch in weiten Teilen von Bayern verursachten die Unwetter in der Nacht größere Schäden. Dächer wurden abgedeckt und Bäume stürzten um, berichtet der Merkur. Kreisbrandrat Thomas Renner von der Bamberger Feuerwehr spricht von 70 bis 80 Einsätzen. So mussten die Feuerwehrleute unter anderem Bäume mithilfe von Drehleitern Stück für Stück abtragen.

Waldbrände wüten in Deutschland

Ein ganz anderes Bild zeigte sich unterdessen in der Nacht zum Dienstag in Brandenburg und Sachsen. Hier wüten Waldbrände - im Landkreises Elbe-Elster hat sich ein Feuer auf einer Fläche von 800 Hektar ausgebreitet, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Rund 600 Menschen mussten ihre Wohnungen und Häuser verlassen, die Feuerwehr war am Dienstagmorgen mit 152 Einsatzkräften vor Ort.

Im Nationalpark Sächsische Schweiz weitete sich ein Waldbrand aus, der im Tschechischen Nationalpark Böhmische Schweiz ausgebrochen war. Das Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge rief eine Vorstufe zum Katastrophenalarm aus, teilte ein Sprecher am Abend mit.

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