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Hochwasser-Katastrophe

Sie warnten früh vor der Katastrophe: Allgäuer Wetter-Experte und Kollegen geben Einblicke in ihre Arbeit

Zwei Tage vor der Hochwasser-Katastrophe in Westdeutschland – hier die Folgen für Bad Neuenahr-Ahrweiler in Rheinland-Pfalz – meldeten mehrere Wetterdienste die höchste Gefahrenstufe auf der vierteiligen Skala.

Zwei Tage vor der Hochwasser-Katastrophe in Westdeutschland – hier die Folgen für Bad Neuenahr-Ahrweiler in Rheinland-Pfalz – meldeten mehrere Wetterdienste die höchste Gefahrenstufe auf der vierteiligen Skala.

Bild: Thomas Frey, dpa

Zwei Tage vor der Hochwasser-Katastrophe in Westdeutschland – hier die Folgen für Bad Neuenahr-Ahrweiler in Rheinland-Pfalz – meldeten mehrere Wetterdienste die höchste Gefahrenstufe auf der vierteiligen Skala.

Bild: Thomas Frey, dpa

Meteorologen bei Diensten wie "Weather-Factory" hatten die nahende Flut in Westdeutschland früh auf dem Schirm. Warum starben trotzdem so viele Menschen?
20.07.2021 | Stand: 17:31 Uhr

Es ist spät in der Nacht zum Montag vergangener Woche, irgendwann nach 24 Uhr. Meteorologin Linda Fyzer hat Bereitschaftsdienst in der an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr besetzten „Weather-Factory“ (Wetter-Fabrik) von Meteogroup in Appenzell in der Schweiz. Sie sitzt vor mehreren Bildschirmen, beschäftigt sich mit meteorologischen Modellrechnungen für die nächsten Stunden und Tage, analysiert die Daten. Ihr Arbeitgeber ist unter anderem auf Vorwarnungen spezialisiert, liefert aber auch Prognosen an Firmen und Kommunen, an Flughäfen und Energieversorger.

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