Corona-Regeln in Bayern

Holetschek: Einheitliche Corona-Regeln müssen sich an bayerischer Linie orientieren

Klaus Holetschek vertritt eine klare Position zu Teilnehmergrenzen bei privaten Feiern.

Klaus Holetschek vertritt eine klare Position zu Teilnehmergrenzen bei privaten Feiern.

Bild: Peter Kneffel/dpa (Archivbild)

Klaus Holetschek vertritt eine klare Position zu Teilnehmergrenzen bei privaten Feiern.

Bild: Peter Kneffel/dpa (Archivbild)

Angesichts steigender Fallzahlen diskutieren Bund und Länder über einheitliche Corona-Regeln für Familienfeiern. Bayern will an eigenen Standards festhalten.

23.08.2020 | Stand: 16:38 Uhr

In der Diskussion um eine bundesweit einheitliche Teilnehmergrenze für private Feiern will Bayern an seiner eigenen Corona-Regelungen festhalten. Falls es zu einheitlichen Standards komme, „müssten sie sich an der bayerischen Linie orientieren“, sagte Gesundheitsstaatssekretär Klaus Holetschek (CSU) unserer Redaktion. „Ich glaube nicht, dass der Freistaat seinen bewährten Weg verlässt.“

Klaus Holetschek: Bayern hält weiter an eigenen Corona-Regeln für Feiern fest

Der Unterallgäuer Holetschek, bisher Bau- und Verkehrsstaatssekretär, war erst am vergangenen Donnerstag ins bayerische Gesundheitsministerium gewechselt, um die wegen der Test-Panne massiv in die Kritik geratene Gesundheitsministerin Melanie Huml zu unterstützen.

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Die Ministerpräsidenten der Länder tagen am Donnerstag mit Kanzlerin Angela Merkel, um Verschärfungen der Auflagen für private Feiern und bundesweit einheitliche Regelungen zu beraten. Holetschek kann sich aber auch vorstellen, dass die Bundesländer weiterhin verschiedene Corona-Regeln anwenden. Schließlich gebe es ein „unterschiedliches Infektionsgeschehen“.